One UI: Samsung bringt neue Oberfläche auf Smartphones

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One UI
Bildquelle: Samsung
Mit One UI will Samsung in Bezug auf die Nutzerführung auf Android-Smartphones vieles besser machen als bisher. Auf seiner Entwicklerkonferenz hat Samsung die Oberfläche erstmals der Weltöffentlichkeit gezeigt. Unter anderem in Deutschland startet ab November der Beta-Test.

Die Samsung Developer Conference (SDC) hat es auch in diesem Jahr in sich. Neben der offiziellen Ankündigung, dass der Sprachassistent Bixby bald auch Deutsch verstehen kann, stellte Samsung noch weitere Neuerungen vor. Zum Beispiel einen Prototypen seines Smartphones mit faltbarem Bildschirm (Infinity Flex Display). Es wird spekuliert, dass es in der finalen Fassung einmal Samsung Galaxy F heißen wird. Passend dazu präsentierte Samsung noch etwas Neues: Die neue Android-Oberfläche One UI.

One UI vorgestellt – Mehr Übersicht, einfachere Bedienung

Im Rahmen der SDC-Eröffnungs-Keynote stellte Samsung heraus, dass das neue One UI vor allem eines sein soll: übersichtlicher und einfacher zu bedienen. Vor allem mit einer Hand soll die Bedienung komplikationsfreier von der Hand gehen. Insbesondere bei großen Displays. Schenkt man der Samsung-Präsentation im Rahmen der SDC Glauben, werden nicht benötigte Anzeigen stets ausgeblendet. Fokus auf das Wesentliche, lautet die Devise.

Das wirkt auf den ersten Blick sehr minimalistisch und dürfte eine gewisse Umgewöhnung für Fans von Samsung-Smartphones bedeuten. Gleiches gilt für die Tatsache, dass die App-Icons ein neues Design erhalten. Apps, die ein Nutzer besonders häufig verwendet, stellt One UI prominent an die ersten Stellen in der Auswahlliste. Alle wesentlichen Menü-Buttons sollen auch bei großen Displays am unteren Display-Ende angezeigt werden. Dadurch sind sie jederzeit mit dem Daumen auch ohne Umgreifen anzusteuern.

Auf großen Displays durchaus praktisch: Künftig ist es mit One UI möglich, das Display in zwei Bereiche zu teilen. Einen, in der Elemente nur dargestellt werden und einen, in dem es möglich ist, zu reagieren beziehungsweise zu interagieren. Verschickt man zum Beispiel eine E-Mail, ist im oberen Bereich die zu beantwortende E-Mail sichtbar und in der zweiten Display-Hälfte jener Teil, in dem der Nutzer die E-Mail beantwortet. Samsung nennt das Viewing Area und Interaction Area.

One UI Beta startet noch im November

Die erste Beta von One UI soll noch im November zur Verfügung stehen. Dann wird es nicht nur eine englischsprachige, sondern unter anderem sogar eine deutsche Beta-Variante geben, verspricht Samsung. Registrierte Beta-Tester werden auch einen Dark Mode testen können, der ebenfalls Teil von One UI ist. Erste Geräte – zum Beispiel das Samsung Galaxy Note 9 und das Samsung Galaxy S9 – sollen ab dem Frühjahr 2019 per Software-Update eine Aktualisierung auf One UI erhalten.

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