Stiftung Warentest: Das Apple iPhone XR ist besser als das XS (Max)

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iPhone XR
iPhone XRBildquelle: Apple
Apples günstigste Smartphone-Variante des Jahres 2018, das iPhone XR, kam ungefähr einen Monat nach seinen beiden älteren Geschwistern auf den deutschen Markt. Preislich siedelte sich das Handy dabei in der 64-GB-Variante 300 bis 400 Euro unter den XS-Modellen an, doch könnte es sich bei dem iPhone XR um das bessere Gerät der neusten Generation handeln.

In ihrem aktuellen Bericht zählt die Stiftung Warentest zahlreiche Argumente auf, die für das Apple iPhone XR und gegen das iPhone XS (Max) sprechen. Besonders wichtig sind dabei vor allem zwei Faktoren: der Preis und die Belastbarkeit. So bewiesen die XS-Modelle in einem früheren Falltest bereits, dass sie lieber nicht aus der Hand rutschen sollten.

In der Falltrommel erlitten die Testgeräte Schäden am Display. Es bildeten sich außerdem Risse auf der Rückseite und auch die Kamera gab teilweise den Geist auf. Das iPhone XR scheint den Gewaltakt jedoch ohne Probleme überstanden zu haben und präsentierte sich als einziges robustes Apple-Smartphone des Jahres. Wer das Handy des Öfteren Richtung Boden schickt, sollte somit in jedem Fall zur günstigeren Variante greifen – andernfalls könnte die Reparatur teuer werden.

Sollte sich die Spider-App nämlich doch mal installieren, kostet die Deinstallation bei Apple rund 311 Euro für die XS- und 361 Euro für die XS-Max-Variante. Demnach könnte sich ein stabileres Gerät wie das iPhone XR auszahlen. Sollte das Display allerdings dennoch mal zerbrechen, kostet die Reparatur hier „nur“ circa 221 Euro. Bei sonstigen Schäden müssen Apple-Nutzer indes von ungefähr 431 Euro  (iPhone XR) bis 641 Euro (iPhone XS Max) auf den Tisch legen.

Neuste iPhone-Generation: Das sind die Unterschiede

Im Gegensatz zu den Erwartungen, die der Preisunterschied nahelegt, ist das iPhone XR seinen beiden Geschwistern nahezu ebenbürtig. Natürlich wurde das Gerät unterm Strich etwas schwächer ausgestattet. Das merkt man vor allem an der Single-Kamera und am Display. Auf vielen Ebenen sind sich die Mobiltelefone jedoch recht ähnlich – etwa, was den Prozessor, das kabellose Aufladen, die Face-ID oder die Dual-SIM-Unterstützung betrifft. Das zeigt der Vergleich des iPhone XR und XS. Auf der anderen Seite soll das günstigere Handy laut Stiftung Warentest auch dieselben Schwächen vorweisen wie die beiden Top-Geräte. So scheint der Empfang in schwachen Netzen genauso schlecht zu sein.

iPhone XR: Apple kürzt Produktion

In der Realität scheint das iPhone XR nicht so gut anzukommen, wie die genannten Faktoren vermuten lassen. So hat Apple die Produktion der bestenfalls 849-Euro-teuren Billig-Variante offenbar um 100.000 Exemplare pro Tag gekürzt. Grund hierfür scheinen die niedrigen Verkaufszahlen zu sein.

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