Betrunken E-Scooter fahren: Die Strafe kann verheerend sein

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BMW X2City
Bildquelle: BMW Group
Wer betrunken Auto fährt, riskiert Menschenleben. Das lernt man nicht erst in der Theorie zur Führerscheinprüfung, sondern in der Regel schon sehr viel früher. Doch wie verhält es sich eigentlich beim Fahren eines E-Scooters? Eine Antwort auf diese Frage liefert jetzt ein Fall aus Köln.

In der rheinländischen Millionenstadt fiel einer Polizeistreife ein 21-Jähriger auf. Er fuhr um 4:20 Uhr am Morgen in Schlangenlinien auf einem E-Scooter über den Hohenzollernring. Ein Alkoholtest ergab, dass der junge Mann mit einem Atemalkoholwert von mehr als 1,1 Promille unterwegs war. Alles halb so wild? Mitnichten! Die Folgen für den Angetrunken sind beachtlich.

Betrunken auf dem E-Scooter: Führerschein weg

Denn der Mobilitätsliebende musste die Beamten zur Abgabe einer Blutprobe auf die Polizeiwache begleiten. Denn wie die Polizei Köln weiter mitteilt, wird das Führen von Elektro-Kleinstfahrzeugen wie E-Scootern unter Alkoholeinfluss wie das Führen anderer Kraftfahrzeuge wie zum Beispiel Autos geahndet. Die Folge für den überraschten 21-Jährigen: Der Führerschein ist erst einmal weg.

Je nach Grad der Alkoholsierung (Promillewert) beziehungsweise dem Umfang alkoholbedingter Ausfallerscheinungen begeht der Fahrer eines E-Scooters eine Straftat nach § 316 StGB oder bei einer Gefährdung sogar eine Straftat nach § 315 c StGB. Verursacht ein betrunkener E-Scooter-Fahrer sogar einen Unfall mit Personenschaden oder hohem Sachschaden, muss er zudem mit erheblichen zivilrechtlichen Konsequenzen rechnen.

E-Scooter Ratgeber – Sicher unterwegs im Straßenverkehr

Welche allgemeinen Regeln beim Fahren mit E-Scootern gelten, hat inside handy in einem umfangreichen Ratgeber zusammengetragen. Darin wird nicht nur erklärt, wo man mit dem E-Scooter fahren darf, sondern auch, welche Voraussetzungen für das Fahren erfüllt sein müssen.

 

Quellen:

  • Polizei Köln

Bildquellen:

  • E-Scooter auf Straße: BMW Group
Frau auf elektrischem Tretroller

Otto will mit bundesweiter E-Scooter-Flatrate starten

Statt pro Minute abzurechnen und nur in Großstädten präsent zu sein, plant der Versandhändler Otto über seiner Marke Otto Now einen anderen Ansatz in den E-Scooter-Markt. Wie die Platzhirsche in den Großstädten auch, will man die elektrischen Tretroller vermieten. Aber monatlich – und bundesweit.
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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