Gerücht Gerüchte zum iPhone X-Nachfolger iPhone 11: Apple könnte den Steg kassieren

vom 08.03.2018, 12:42
iPhone X
Bildquelle: Apple / inside-handy.de

Neue Prognosen heizen die Gerüchteküche zu den künftigen iPhone-Modellen an. Der Steg beziehungsweise die auch Notch genannte Lücke im oberen Displayrand für die Frontkamera, Sensoren und den Lautsprecher könnte gänzlich verschwinden. Geplant ist das Ganze aber wohl erst für Modelle des Jahres 2019. 

Jedes Jahr im September hält Apple eine Keynote ab und präsentiert dort der Welt seine Handy-Neuheiten. Vergangenes Jahr zum zehnjährigen Jubiläum stellte Apple drei Smartphones vor, das iPhone 8, 8 Plus und das Flaggschiff iPhone X. Das X-Modell setzte neue Standards im Design von Smartphones. Apples FaceID ersetzte den klassischen Home-Button, so dass das Display fast die ganze Front des iPhones einnimmt. Allerdings nur fast, denn der Lautsprecher, die Frontkamera und Sensoren brauchen Platz. Darum besitzt die Oberseite des Jubiläum-iPhones einen Steg, der auch Notch genannt wird.

Die Einsparung beziehungsweise Lücke im Display könnte in zukünftigen iPhone-Modell aber ganz verschwinden und das Display auf der Front ausweiten. Kleinere Komponenten sollen es ermöglichen. Dieses Gerücht streute die koreanische IT-News Webseite Etnews und beruft sich dabei auf Quellen aus der Industrie. Doch bei der diesjährigen Produktvorstellung im Herbst soll es noch nicht soweit sein, sondern erst im Jahr 2019. Die Notch könnte laut Spekulationen bereits beim Huawei P20 verschwinden, doch die ersten Pressebilder zeigen, dass die P20-Familie mit Steg daher kommt.

Apple iPhone X: Hands-On-Bilder

  • 1/25
    Das Apple iPhone X im Hands-On.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de
  • 2/25
    Das Apple iPhone X im Hands-On.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de

Apple und Qualcomm beenden die Kooperation

Die Geschichte kaum eines Unternehmens wurde so sehr von Klagen geprägt, wie die des Elektronik-Giganten Apple. Mal ist es der kalifornische Hersteller der die Klage einreicht, mal sind es andere Unternehmen, die Apple verklagen. In einem aktuellen Rechtsstreit mit dem Chip-Hersteller Qualcomm, der bereits seit Anfang 2017 andauert, erfolgte vor Kurzem eine unerwartete Wendung, bei der Qualcomm versuchte mit einer Klage in China die iPhone-Produktion zu stoppen. Das scheint der Smartphone-Produzent mit dem Apfellogo nun recht persönlich genommen zu haben und bereitet offenbar eine entsprechende Reaktion vor.

Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" plant Apple derzeit, die langjährige Kooperation mit Qualcomm zu beenden und stattdessen auf Modem-Chips von Intel oder MediaTek zu setzen. Ein solch entschlossenes Vorgehen könnte auch darauf zurückgeführt werden können, dass Qualcomm aktuell wohl eine Test-Software für Flaggschiff-Geräte von Apple zurückhält. Ob Apple so leicht den Chip-Lieferanten wechseln kann, bleibt jedoch abzuwarten. Nach Angaben des Berichts hat Qualcomm die Hardware für das nächste iPhone nämlich bereits getestet und seinem Partner zur Verfügung gestellt. Zu beachten ist auch, dass insbesondere die CPU-Reihen von MediaTek leistungstechnisch oft nicht mit jener der Qualcomm-CPUs mithalten können. Ob Apple das tatsächlich riskieren wird? Unklar!

Apple arbeitet mit zahlreichen Herstellern zusammen

Der Grund für die vielen Klagen ist unter anderem, dass Apple bei der Fertigung seiner Geräte mit zahlreichen weiteren Elektronikherstellern zusammenarbeitet. Dazu zählt beispielsweise auch Apples größter Konkurrent Samsung. So verdient das südkoreanische Unternehmen an jedem verkauften iPhone X rund 110 US-Dollar, was im Endeffekt dazu führt, dass Samsung mehr an iPhones verdient, als an seinem eigenen Flaggschiff, dem Galaxy S8.



Quellen: engadget, WSJ | Bildquelle kleines Bild: Michael Stupp / inside-handy.de | Autor: Redaktion inside handy
News bewerten:
 
8 / 10 - 2Stimmen

Themen dieser News: Apple, Oberklasse-Smartphones, Technik, Unternehmen und Märkte

Kommentar schreiben


 
 
VERWANDTE NEWS

alle News ansehen