Deutsche Telekom äußert sich zu StreamOn und dem Breitband-Ausbau

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Telekom StreamOn
Bildquelle: Christian Koch / inside-handy.de
Zuversicht in Bonn: Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme, äußerte sich in einem Interview zum umstrittenen Streaming-Angebot StreamOn sowie dem Netzausbau in Nordrhein-Westfalen (NRW). Bei beiden Themen gibt sich das Unternehmen optimistisch.

„Ein voller Erfolg“ – so beschreibt Niek Jan van Damme den Start des umstrittenen StreamOn-Angebots der Deutschen Telekom. Dabei handelt es sich um eine unlimitierte Musik- und Video-Flatrate, die aktuell noch einzigartig in Deutschland ist. Kunden, die StreamOn in ihrem Magenta-Tarif integriert haben, verbrauchen für das Abrufen und Streamen von Inhalten von Partnern der Telekom kein zusätzliches Datenvolumen auf das inkludierte Volumen des jeweiligen Tarifs. Das gilt unter anderem für Apple Music, Netflix, Amazon Prime Video und Sky Go.

Im Interview mit der „Rheinischen Post“ nannte der Deutschland-Chef der Telekom nun erstmalig Zahlen zur Musik- und Video-Flat. Demnach nutzen mittlerweile 200.000 Kunden den Dienst. Der Service sei ihm zufolge ein gut angenommen worden. Besonders junge Leute sollen das Angebot schätzen. In den kommenden Wochen soll die Zahl der StreamOn-Partner außerdem auf insgesamt 50 steigen.

Telekom bewertet Netzausbau optimistisch

Ein weiterer Themen-Bereich des Interviews war der Breitband-Ausbau in NRW. Demnach geht van Damme davon aus, dass bis 2018 wie geplant 95 Prozent der Haushalte mit VDSL ausgestattet werden. Das bedeutet, Kunden können mit rund 50 Megabites pro Sekunde im Internet surfen. Darüber hinaus äußerte sich der Deutschland-Chef auch zum Vectoring: „Unser Ziel ist es, bis Ende 2018 von den 9,9 Millionen Anschlüssen in NRW rund 8,5 Millionen Stück auf Bandbreiten bis zu 100 Megabit aufgerüstet zu haben.“ Das soll einer Versorgung von 86 Prozent in NRW entsprechen.

Der Netzausbau im westlichsten Bundesland gewann mit dem Koalitionsvertrag der künftigen NRW-Landeregierung aus CDU und FDP noch einmal an Bedeutung: Demnach soll bis 2025 eine „gigabitfähige digitale Infrastruktur“ kommen. Die Telekom sprach jedoch noch nicht von einer Download-Geschwindigkeit im Bereich von einem Gigabit. So sollen Glasfaserkabel einerseits die „Technologie der Zukunft sein“, jedoch dürfe andererseits die Versorgung kein „Selbstzweck“ sein. Van Damme sieht vielmehr „Technologiemix und Vernentzung“ im Vordergrund. Im Hinblick auf einen möglichen Zeitplan sagte er: „Die Unternehmen werden viel Geld investieren müssen und das wird nicht von heute auf morgen umsetzbar sein.“

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