Sharp Aquos D10 im Test: Nicht Fisch, nicht Fleisch

11 Minuten
Sharp Aquos D10 in der Hand
Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside handy
Der japanische Hersteller Sharp ist Global wohl wenig für seine Smartphones, sondern vielmehr für Fernseher oder andere Geräte. Dies soll sich mit dem Aquos D10 ändern, das auf der IFA 2018 in Berlin vorgestellt wurde. Ob Sharp der Einstieg mit dem Aquos D10 gelingt und sich gegen die Konkurrenz behaupten kann, klärt der Test.

Sharp Aquos D10: Design

Beim Design ist das Sharp Aquos D10 eine Mischung aus mehreren Smartphones. Die Dual-Kamera auf der Rückseite erinnert an die des iPhone X. Der Fingerabdruck-Sensor – ebenfalls auf dem Rücken platziert – weckt dank seiner rötlichen Einfassung Erinnerungen an das Nokia 7 Plus. Mit Glas als Gehäusematerial und einer Notch am oberen Rand des Displays greifen die Japaner weitere Designtrends auf. Dabei lässt sich darüber streiten, ob ein Display-Einschnitt wirklich ein Vorteil ist. Trotzdem bedeckt das Display des Sharp Aquos D10 nach Angaben des Herstellers 91 Prozent der vorderen Fläche.

Während viele Hersteller mittlerweile zu unterschiedlichen Farben sowie Farbverläufen greifen, um ihre Smartphones optisch auffälliger zu gestalten, hält Sharp sich zurück. Das Aquos D10 können Klienten ausschließlich in der Farbe Schwarz ergattern. Auf eine IP-Zertifizierung verzichtet der japanische Hersteller, sodass das Smartphone weder gegen geringe Wassermengen, noch gegen Staub gefeit ist.

Sharp Aquos D10 im Hands-On

Trotz seiner 5,99 Zoll Display-Diagonale bleibt das Aquos D10 handlich und kompakt. Es wirkt beinahe ein wenig quadratisch, was dem edel anmutenden Smartphone keinen Zacken aus der Krone bricht. Das japanische Gerät liegt gut in der Hand und lässt sich bequem bedienen. Die physischen Knöpfe sind gut erreichbar, sodass keine Verrenkungen vonnöten sind, um Befehle auszuführen.

Weiterhin gelingt Sharp eine hervorragende Verarbeitung. Es lassen sich weder scharfe Kanten, noch Hohlräume oder Spalten entdecken. Ähnliches Spiel bei der Stabilität: Durch den Einsatz von Gorilla Glass 3 scheint das Aquos D10 hart im Nehmen zu sein und sich nicht durch kleine Stöße beirren zu lassen. Apropos Glas-Gehäuse: Wie bei jedem Smartphone, das mit Glas ummantelt ist, sind die Fingerabdrücke und Fettrückstände deutlich zu sehen. Das Putztuch sollte hier dementsprechend griffbereit sein.

Störend ist hingegen ein wenig die Hauptkamera auf der Rückseite, die leicht aus dem Gehäuse hervorsteht. Das hat zur Folge, dass das Smartphone – wenn es auf dem Rücken liegt – wackelt und nicht sonderlich stabil liegt. Hinzu kommt, dass es durch die Glaselemente sehr rutschig ist und teils droht, vom Tisch zu fallen.

Obgleich das Design des Aquos D10 aktuell, aber wenig innovativ ist, so gelingt Sharp dennoch ein gutes Rundumpaket. Material sowie Haptik sind sehr gut und versprechen ein stabiles Gerät.

Teilwertung: 4,5 von 5 Sternen

Display

Der Bildschirm des Aquos D10 misst rund 6 Zoll in der Diagonalen und löst in Full-HD+ mit 1.080 x 2.160 Pixeln auf. Durch den Verzicht auf Gehäuseränder und den Einsatz der Notch kommt das Smartphone auf eine Display-Gehäuse-Verhältnis von 91 Prozent, was bedeutet, dass die Front fast ausschließlich aus Display besteht. Anstatt auf das traditionelle 16:9-Format zu setzen, greift Sharp zum Trend des vergangenen Jahres und richtet den Bildschirm mit einem Seitenverhältnis von 18:9 aus.

Bei der Technologie setzt Sharp auf ein LC-Panel. Dabei handelt es sich um ein LiquidCrystal-Display, das den Vorteil hat, wenig Eigengewicht zu haben und durch den engen Kontakt zwischen Glas und Display wenig Spiegelungen zuzulassen.

Einstellungsmöglichkeiten für das Display verbaut Sharp zahlreich. Möchte man abends nicht in das grelle Bildschirm-Licht gucken, lässt sich ein Nachtmodus auswählen, der die blauen Pixel im Display ausblendet und folglich die Augen schont. Ferner können die Farbdarstellung an die persönlichen Wünsche angepasst und jeweils wärmer oder kälter gestaltet werden. So oder so: Jegliche Farbtöne wie auch Kontraste stellt das Aquos D10 zufriedenstellend heraus. Ein wenig zu dunkel sind jedoch die maximale Helligkeit und die automatische Helligkeitsregelung. Hier hätte das Display heller sein können.

Ein echter Pluspunkt des Aquos D10 ist die Full-HD-Auflösung, die man im Vorhinein nicht zwingend erwartet hätte. Summa summarum liefert das Display eine gute Arbeit und bietet sämtliche Standard-Funktionen, die man als Nutzer braucht. Nur die Helligkeitsregelung sowie die fehlenden Besonderheiten fallen negativ ins Gewicht.

Teilwertung: 4 von 5 Sternen

Ausstattung und Leistung

So vielversprechend das Display noch war, so unspektakulär ist die technische Ausstattung, die für die Leistung zuständig ist. Das Aquos D10 ist unwiderruflich mit dem Qualcomm Snapdragon 630 verbunden, dessen acht Kerne auf eine maximale Taktfrequenz von bis zu 2,6 GHz kommen. Der US-Hersteller stellte seinen eigens für die Mittelklasse konzipierten Chipsatz bereits im Frühjahr 2017 vor. Der Snapdragon 630 ist dementsprechend ein wenig veraltet und hätte durch ein neueres Modell ersetzt werden können.

Laufende Prozesse finden indes in einem 4 GB großen Arbeitsspeicher Platz. Das interne Datendepot beziffert sich auf 64 GB und kann mittels Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB ausgebaut werden.

Sharp Aquos D10 im Benchmark-Test

Ein Benchmark-Test bestätigt die erwartete Performance der verbauten Hardware. So spuckt das Aquos D10 im Test mit der AnTuTu-App am Ende 90.167 Punkte aus. Damit liegt das Smartphone im Mittelfeld der von inside handy getesteten Smartphones. Eine ähnliche Punktausbeute haben auch das Nokia 6 (2018) (89.451) und das Huawei P smart (87.360). Die Mittelklasse von Samsung (Galaxy A8) oder von BQ (Aquaris X2) bewegt sich indes bei rund 120.000 Punkten in deutlich höheren Gefilden.

UmfeldModellBenchmark-Wert
TestgerätSharp Aquos D1090.167
 
Nokia 5.1 Plus119.261
direkte KonkurrentenHuawei P Smart 2019118.448
Samsung Galaxy A6+69.754
 
Sony Xperia XA2 Ultra88.945
ehemalige MittelklassemodelleHuawei P Smart87.360
Huawei P20 Lite87.260
 
 Asus ROG Phone299.279
aktuelle ReferenzOnePlus 6T McLaren Edition298.371
 Google Pixel 3 XL285.146

Überraschend ist allerdings die Performance im Alltag: Das japanische Handy ruckelt weder bei der Menüwischerei, noch beim anspruchsvollen 3D-Spiel „Asphalt 8: Airborne“. Es wechselt zwischen Apps, Homescreens oder Autorennen in Sekundenschnelle hin und her, ohne Zeitverzögerungen. Rasant ist ebenso die Performance des Fingerabdrucksensors sowie der Gesichtsentsperrung. Es braucht nur einen Blick oder eine Berührung und das Sharp-Handy ist entsperrt.

Verbindungsmöglichkeiten

Während Bluetooth in der Version 4.0 an Bord ist, schludern die Japaner ebenfalls bei der LTE-Konnektivität. Hier stehen dem Nutzer mit LTE Cat.4 nur 150 Mbit/s im Download zur Verfügung. Immerhin werden die hierzulande wichtigen Bänder 8 und 20 unterstützt. Dazu gesellt sich NFC um mit dem Aquos D10 etwa kontaktlos zu bezahlen und WLAN im ac-Standard. Hinzu kommt eine Hybrid-Kartenslot. Das bedeutet, dass Nutzer entweder zwei SIM-Karten parallel nutzen können oder neben einer SIM-Karte auch eine Micro-SD-Karte zwecks Speichererweiterung einlegen.

 https://www.inside-handy.de/handys/sharp-aquos-d10
HSPA
HSPA+
LTE (Down-max Mbit/s)▲ (150MBit/s)
USB-OTG
DLNA
NFC
Kabellose Display-Übertragung
MHL
Infrarot-Fernbedienung
Bluetooth-Version4.0
WLAN-Standardsa/b/g/n/ac
QI
Dual-SIM

Gesprächsqualitäten

Hinsichtlich der Telefonqualität kann das Aquos D10 glänzen und gehört in diesem Punkt eindeutig zu den besseren Telefon. Die Stimme wird klar und deutlich an das Ohr herangetragen. Störende Geräusche werden minimiert und herausgeschnitten, sodass die Klangqualität auch bei Wind gut bleibt. Schaltet man die Freisprechanlage ein, wird der Ton aufgrund der Lautsprecher ein wenig krachender und der Anrufer ein wenig leiser.

Da in die Teilwertung viele Komponenten einspielen, kann sich das Aquos D10 auf eine Punktzahl von 4 retten. Die Performance sowie die Gesprächsqualität sind wunderbar. Bei der technischen Ausstattung schludert Sharp allerdings und setzt auf eine eher durchschnittliche, teils veraltete Technik. Man hätte hier modernere Elemente verbauen können.

Teilwertung: 4 von 5 Sternen

Kamera

Die Kamera-Ausstattung hingegen kehrt den eher mittelklassigen Eindruck ins Gegenteil um. Die Doppelkamera auf der Rückseite besitzt zwei Objektive, die mit 12 respektive 13 Megapixeln auflösen. Zu bemerken ist, dass die Standard-Einstellung Bilder mit 8 Megapixeln aufnimmt. Änderungen müssen im Kamera-Menü vorgenommen werden. Überzeugend erscheint die Offenblende von f/1.75 – zumindest auf dem Papier. Zudem liegt die Pixelgröße mit 1,4 μm über dem Marktdurchschnitt. Die Kombination verspricht gute Fotos auch bei schlechten Lichtbedingungen. Der Sensor hinter der Optik der Frontkamera nimmt Selfies in einer Auflösung von 16 Megapixeln auf.

Die Kamera kann die Erwartungen erfüllen und liefert gute Ergebnisse. Und dabei ist das Aquos D10 sowohl in Nah- als auch Landschaftsaufnahmen leistungsstark. Bei relativ gutem Licht nimmt die Kamera Farben weitestgehend natürlich auf. Bei weitläufigen Motiven wirkt das Foto je nachdem ein wenig matt oder mit einem gräulichen Schleier überzogen. Einzelheiten bleiben dennoch erhalten und werden in allen Fällen detailgetreu ausgearbeitet. Makroaufnahmen springen vor allem direkt durch ihre Tiefenschärfe ins Auge, die das Sharp-Gerät gut darstellen kann. Nicht nur Objekte im Vordergrund werden aus dem Hintergrund herausgestellt. Ebenso verschwimmt der Vordergrund, wenn der Hintergrund im Fokus steht.

Wie viele Smartphones möchte auch das Aquos D10 mit einem Porträt-Modus beziehungsweise Bokeh-Effekt beeindrucken. Hält man den Abstand von 2 Metern zur Umgebung ein, verschwimmt dieser wie gewünscht. Zoomt man allerdings ein wenig in das Bild hinein, ist zu beobachten, dass die Software nicht so ausgereift ist, als das sie auch kleine Lücken mit in den Bokeh-Effekt einbezieht.

Kamera-App

Die zugehörige App beinhaltet viele Funktionen, bleibt dabei aber übersichtlich. Sharp integriert nicht nur die allgegenwärtigen Schönheits-Modi und bunte Filter. Auch ein Pro-Modus ist vorhanden, mit dem sich tatsächlich alle Kamerawerte individuell einstellen lassen. Alle Funktionen sind sowohl für die Haupt- als auch Frontkamera verfügbar.

Die Kamera kann eindeutig als Highlight des Aquos D10 betitelt werden. Sowohl das Modul auf der Rückseite als auch die Frontkamera liefern mehr als zufriedenstellende Ergebnisse, die sich für Schnappschüsse aller Art nutzen lassen.

Teilwertung: 4 von 5 Punkten

Software und Multimedia

Das Software-Paket, das Sharp seinen Kunden mit dem Aquos D10 bietet, ist grundlegend. Besondere Highlights, mit denen das Gerät herauszustechen vermag, sucht man vergebens. Doch der Reihe nach: Da das Smartphone im September 2018 vorgestellt wurde, läuft Android 8.0 Oreo als Betriebssystem auf dem Aquos D10. Bis dato hat Sharp es nicht geschafft, ein Update auf Android 9 Pie oder zumindest Android 8.1 auszuliefern. Ob dies noch kommt, bleibt fraglich. Denn nicht nur das Betriebssystem ist nicht auf dem neuesten Stand, auch das Sicherheitspatch ist von August 2018. Der japanische Hersteller schludert in puncto Sicherheit und Geräteaktualität also einmal mehr. Auch wenn das Betriebssystem nicht der neuesten Version entspricht, so müsste Sharp dennoch für mehr Sicherheit auf seinem Smartphone sorgen.

Davon abgesehen sieht die Oberfläche mehr oder weniger nach nativem Android aus. App-Icons oder sonstige Bedienelemente sind nicht personalisiert. Nutzer können das Design ebenso wenig an verschiedene Geschmäcker anpassen. Positiver Nebeneffekt ist, dass Sharp keinerlei Bloatware vorinstalliert. Neben den Standard-Apps aus der Schmiede Googles finden sich allerdings in der App-Übersicht praktische Hilfen wie ein Bildschirmrekorder oder eine App für Sprachaufnahmen. Für eine bequemere Bedienung können verschiedene smarte Gesten eingestellt werden.

Die Software ist ein tendenzieller Schwachpunkt des Aquos D10. Weder Android, noch die Sicherheitspatches sind aktuell, was das Smartphone anfällig für Sicherheitslücken macht. Schade ist außerdem die fehlende Möglichkeit, das Aquos D10 zu personalisieren.

Teilwertung: 3,5 von 5 Punkten

Akku

Neben der Software ist wohl auch der Akku die Achillesferse des Aquos D10. Das Dual-SIM-Smartphone besitzt einen 2.900-mAh-Akku, der etwas unterdimensioniert erscheint. Der Wert liegt zwar noch im grünen Bereich, ist aber auch nicht sensationell. Nach einem 8-Stunden-Tag, indem intensiv gespielt, telefoniert und gesurft wurde, stehen noch 57 Prozent Akkuladeung auf der Anezige. Innerhalb einer sechzehnstündigen Standby-Pause verliert das Aquos D10 nochmals zehn Prozent, sodass am nächsten Tag 47 Prozent Akkuleistung verbleiben.

ModellKapazität (mAh)AkkustandVerbrauch
Arbeitstag (8h)Nacht im Standby (16h)Intensivtest (8h)Standby (16h)
Sharp Aquos D102.90057474310
Testgerät
direkte Konkurrenten
Nokia 5.1 Plus3.0606962317
Huawei P Smart 20193.400 6457367
Samsung Galaxy A6+3.500 70603010
Sony Xperia XA2 Ultra3.000 614939 12
Huawei P Smart3.000 6554359
Huawei P20 Lite3.000 5244488

Um den Akku zu schonen und die Akkulaufzeit ein wenig zu verlängern, stehen in den Einstellungen diverse Stromsparmodi zur Verfügung. Eine Schnellladefunktion sowie auch induktives Laden sind nicht mit an Bord.

Eine Nennladung von 2.900 mAh ist selbst für einen Mittelklässler zu wenig. Trotz dessen kommt das Aquos D10 auch bei intensiver Nutzung einigermaßen durch den Tag, muss allerdings öfter aufgeladen werden.

Teilwertung: 3,5 von 5 Sternen

Fazit

Ob das Aquos D10 nun überzeugen kann und Sharp mit dem Smartphone der Konkurrenz gewachsen ist, ist eine schwierige Frage. Das Handy aus Japan hält sich die Waage: Es kann mit seinem Display samt Auflösung und der Kamera glänzen. Auch das Material, aus dem das Gehäuse besteht, ist hochwertig. Auf der anderen Seite stehen jedoch die tendenziell magere technische Ausrüstung, wie der veraltete Prozessor sowie das Betriebssystem. Problematisch macht den letzten Punkt vor allem das Ausbleiben von Sicherheitspatches, was das Aquos D10 anfällig für Cyberkriminalität macht.

Gesamtwertung: 3,5 von 5 Punkten

Testsiegel Sharp Aquos D10Quelle: inside handy

Pros des Sharp Aquos D10

  • toll auflösendes Display
  • gute Kamera
  • hochwertige Materialwahl

Contras des Sharp Aquos D10

  • veralteter Prozessor
  • durchschnittlicher Akku
  • keine Sicherheitspatches

Preis-Leistung

Im vierten Quartal des vergangenen Jahres schickte Sharp sein Aquos D10 ins Rennen. Verlangt wurden zu diesem Zeitpunkt 399 Euro. Ein Preis, der in Anbetracht der gebotenen Technik nicht gerechtfertigt ist. Mittlerweile ist das japanische Smartphone schon ein wenig im Preis gefallen, sodass Kunden es für knapp 320 Euro ergattern können. Im Hinblick auf den schnellen Preisverfall ist es lohnenswert, bei Interesse noch ein wenig zu warten.

Alternativen

In dieser Preisklasse, in der das Sharp Aquos D10 mitmischt, gibt es eine Vielzahl an Smartphones, die sich als Alternative anbieten. Einen Überblick gibt es in folgenden Artikeln:

Bildquellen:

  • Testsiegel Sharp Aquos D10: inside handy
  • Sharp Aquos D10: Blasius Kawalkowski / inside handy
Huawei-Stand auf der CeBIT 2018.

Huawei unter Druck: Jetzt sind auch die Kirin-Chips gefährdet

Nächster Hieb gegen Huawei. Aufgrund der Auflagen der US-Regierung hat nun auch der Chip-Hersteller ARM seine Zusammenarbeit mit Huawei vorerst auf Eis gelegt. Und das obwohl das Unternehmen nicht in den USA, sondern in Großbritannien ansässig ist. Für Huawei könnte die Entscheidung von ARM schwere Folgen haben, denn das chinesische Unternehmen benötigt die ARM-Lizenzen für seine Kirin-Prozessoren.
Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

Deine Technik. Deine Meinung.

1 KOMMENTAR

  1. Mich würde bei Smartphones auch interessieren, ob die Long NFC können, damit kann man mit entsprechender App wie beim Huawei p9 Lite den Perso auslesen und für Internet Aktivitäten nutzen, braucht somit kein teures Lesegerät zusätzlich.

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