Huaweis Spätlese: Akkugigant mit Herz

Datum: 10.11.2016 | Wertung: 85% | Produkt: Huawei Mate 9
Huawei Mate 9 im Test
Bildquelle: Michael Stupp, Christian Koch / inside-handy.de

Huawei hat mit dem Mate 9 einen ziemlichen Brummer auf den Markt gebracht: Der Mate-8-Nachfolger hat sich vom Frühchen zur Spätlese entwickelt: Anstatt den Anfang der neuen Smartphone-Saison 2017 einzuleiten, wurde das Gerät noch ins Jahr 2016 gepackt. Ob Huawei mit dem Mate 9 der eigenen Werbung gemäß "einen Schritt voraus" ist, verrät der Test auf inside-handy.de.

Verarbeitung und Design

Huawei Mate 9: Unboxing

Das Huawei Mate 9 erscheint in einer flachen, quadratischen Schachtel, deren Beschriftung dezent auf das enthaltene Produkt hinweist. Darüber hinaus wird mit dem Leica-Zertifikat der Dual-Kamera geworben, abgerundet wird das Gesamtdesign durch das Marken-Label "Huawei Design", nicht zu verwechseln mit "Porsche Design", was hinter der Luxus-Edition des Huawei Mate 9 steckt.

Darunter versteckt sich verschachtelt der Packungsinhalt, angefangen mit dem Mate 9, das eingebettet die halbe Paketbreite einnimmt. Unter dem Handy-Bettchen befinden sich zwei weitere Papp-Schachteln, in denen das folgende Zubehör versteckt wurde:

  • Steckdosen-Adapter
  • USB Daten- und Ladekabel (USB-C)
  • USB-C-zu-Micro-USB-Adapter
  • Headset
  • Kunststoff-Schutzhülle
  • SIM-Slot-Öffner
  • Handbuch

Besonders lobenswert ist die Beilage des Adapters von USB-C zu Micro-USB; somit kann man das Smartphone auch mit einem alten Ladegerät noch aufladen und dieses wird nicht völlig wertlos. Ebenfalls erwähnenswert ist der mitgelieferte Gehäuseschutz, den längst nicht jeder Hersteller in den Lieferumfang seiner Produkte packt.

Huawei Mate 9: Hands-On

Nimmt man das Phablet in die Hand, fällt – natürlich – zuerst die extreme Größe des Gerätes auf. Das 5,9 Zoll große Display zeichnet hierfür fast alleine verantwortlich, viel Rand lässt Huawei dem Display zu den vier Seiten hin nämlich nicht, randlos ist der Smartphone-Bildschirm allerdings auch nicht.

Beim Material setzt Huawei auf ein hochwertig anmutendes Aluminium, das sich angenehm kühl anfühlt und das an den Seiten per Fräskante abgeschmirgelt wurde. Dies gibt dem Phablet ein wenig Kontur und verstärkt die Haptik. Das Displayglas ist zu den Kanten leicht abgerundet, was den Übergang an dieser Stelle verschönert. Ab Werk wird das Huawei Mate 9 mit einer aufgezimmerten Display-Schutzfolie, deren Auftrag für die einzig fühlbaren und theoretisch störenden Kanten sorgt. Selbstverständlich ist die Folie abnehmbar, sodass man auch das "pure" Mate-9-Erlebnis erfahren kann.

Huawei Mate 9: Hands-On-Fotos

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    Huawei hat heute das Mate 9 offiziell vorgestellt - ein Gerät, das sich über 5,9 Zoll Displaydiagonale erstreckt.
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    Auf der Unterseite fällt auf, dass Lautsprecher und Mikrofone unter Schlitzen untergebracht sind. Außerdem gibt es USB Typ C (leider im 2.0 Format)

Auf der Rückseite befindet sich das leicht herausstehende Kameramodul mitsamt schmuckem Leica-Schriftzug, flankiert von LED-Blitz und Laser-Autofokus. Darunter hat Huawei den Fingerabdrucksensor eingepflanzt, den man anfangs ob der schieren Flächengröße der Rückseite erst etwas suchen muss.

Vor dem Kauf eines Huawei Mate 9 empfiehlt es sich trotz der guten Haptik – die Tasten sind einseitig und daher gut erreichbar – das Gerät einmal in die Hand zu nehmen. Richtig komfortabel ist die Bedienung nämlich nur für Handballer, Fußballtorhüter oder ähnliche Berufsgruppen mit vermeintlich großen Händen.

Die Farbvariante "Mocha Brown", die sich durch das inside-handy.de-Testlabor schlagen musste, ist in Deutschland aktuell jedoch nicht erhältlich.

Huawei bringt mit dem Mate 9 einmal mehr etwas Wuchtiges auf den Markt: Zwar ist das Gerät um 0,1 Zoll kleiner als sein Vorgänger Mate 8, dieser Unterschied fällt allerdings kaum ins Gewicht. Bei der Verarbeitung, der Haptik – wenn auch mit großen Händen – und dem Lieferumfang ist Huawei beispielhaft, volle Punktzahl!

Wertung: 5 von 5

Display

Wie schon angerissen, gewährt Huawei seinem neuesten Erzeugnis ziemlich viel Platz zum Darstellen von Inhalten: Auf 5,9 Zoll bildet das Mate 9 in Full-HD-Auflösung sämtliche Inhalte ab. Hier könnte man den Kritikpunkt ansetzen, dass die QHD-Zeit längst angebrochen ist, allerdings kommt das Display beim Mate 9 auch gut mit der gegebenen Auflösung klar: Einzelne Pixel sind nicht in Sicht, Bilder sind gestochen scharf und an Einstellungsmöglichkeiten mangelt es nicht.

Blickwinkelstabilität des Huawei Mate 9
Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Hohe Blickwinkelstabilität beim Mate 9.

Die Helligkeit der Anzeige ist stufenlos einstellbar und im Maximalbereich ausreichend hell. Die automatische Regelung funktioniert, wenngleich sie ab und an ihre Funktion erinnert werden muss.

Die weiteren Einstellungsmöglichkeiten reichen von der Modifizierung der Farbtemperatur bis hin zur Filterung der blauen Lichtpunkte, die für ein angenehmeren Sehkomfort sorgen. Dabei bekommt das Display einen Gelbton. Betrachten des Bildschirmes über einen längeren Zeitraum, beispielsweise beim Lesen, wird hierdurch deutlich angenehmer -auch dieser Filter ist stufenlos regelbar.

RGB-Farbraum des Huawei Mate 9
Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Die Referenzmessung des RGB-Farbraumes bescheinigt dem Display des Huawei Mate 9 eine ziemlich gute Farbsättigung, auch die Blickwinkelstabilität ist absolut zufriedenstellend.

Zwar verzichtet Huawei bei den reinen Daten auf den ganz großen Wurf eines QHD-Displays, die FHD-Anzeige lässt allerdings wenige Wünsche offen. Hier und da hakelt die Software etwas, dafür bietet sie insgesamt viele Möglichkeiten.

Wertung: 4 von 5

Ausstattung und Leistung

Mit dem Huawei Mate 9 verbaute Huawei erstmals seinen neuen Prozessor Kirin 960. Nachdem es die Huawei-Chipsätze in diesem Jahr nicht ganz in die Oberklasse geschafft haben, wurde dieser
Rückstand nun aufgeholt. Im standardisierten Benchmark-Test AnTuTu v6.2 erzielte die Rechenzentrale etwas mehr als 123.000 Punkte, was am unteren Rand der Werte liegt, die etwa der Qualcomm Snapdragon 820 in diesem Jahr erbracht hat. Im Alltagsgebrauch fallen die Unterschiede allerdings so gut wie nicht auf.

Die Verbindungstabelle zeigt, dass es dem Mate 9 auch in dieser Hinsicht an wenig fehlt: Die gängigen Drahtlos-Standards, bis auf die Fähigkeit das Handy per Qi zu laden, sind vorhanden. Bei der Dual-SIM-Fähigkeit sollte beachtet werden, dass das dem inside-handy.de vorliegende Gerät um ein Hybrid-SIM-Fach verfügt; will man also zwei SIM-Karten parallel verwenden, muss man auf die Möglichkeit der Speichererweiterung verzichten.

Verbindungsmöglichkeiten des Huawei Mate 9

Feature Vorhanden Funktion

HSPA

▲  Erweiterung des Mobilfunkstandards UMTS, Down-max. 21 Mbit/s
HSPA+ ▲  Erweiterung des Mobilfunkstandards UMTS, Down-max. 42 Mbit/s
LTE ▲  Mobilfunkstandard, Down-max 150 Mbit/s
USB-OTG ▲  Ermöglicht den Anschluss externer Geräte wie USB-Sticks, Festplatten oder Tastaturen
DLNA ▲  Standard zu kabellosen Übertragung von Medieninhalten, zum Beispiel auf einen Fernseher
NFC ▲  Ermöglicht eine Bluetooth-Verbindung zu einem anderen Gerät durch kurzes Berühren
Kabellose Display-Übertragung ▲  Ermöglicht das kabellose Teilen der Anzeige mit einem anderem Gerät (z.B. Miracast/AirPlay/Google Cast)
MHL ▼  Erlaubt die kabelgebundene Verbindung über die Micro-USB-Schnittstelle zu einem HDMI-Port
Infrarot-Fernbedienung ▲  Ermöglicht den Einsatz als Universal-Fernbedienung
Bluetooth-Version ▲  4.2
WLAN-Standards ▲  802.11 b/g/n/a/ac
Qi ▼  Ermöglicht das kabellose Laden des Smartphones
Dual-SIM ▲  Ermöglicht den Betrieb von zwei SIM-Karten parallel (Hybrid-SIM)

Werden eine oder beide SIM-Karten zu ihrer Ursprungsfunktion genutzt, dem Telefonieren, zeigen sich weitere Vorzüge des Gerätes: Bei einem Telefonat zwischen Vodafone- und Festnetz war die Sprachqualität beiderseits über jeden Zweifel erhaben. In der Freisprecheinrichtung erhält der Nutzer des Mate 9 zudem noch Einstellungsmöglichkeiten um das Mikrofon auszurichten oder Bereiche rund um das Gerät herauszufiltern und somit Umgebungsgeräusche zielsicher zu entfernen.

Das Huawei Mate 9 verfügt über die gängigsten Smartphone-Eigenschaften: Allerdings hätte man sich nicht beschwert, wenn Huawei hier noch einen Zahn zugelegt hätte; den Zeitvorsprung hätte man allemal gehabt. Dafür gibt es Abzüge in der B-Note.

Wertung: 4 von 5

Kamera

Nach dem P9 ist das Mate 9 das zweite Huawei-Gerät, bei dem sich die Chinesen den deutschen Kamera-Spezialisten Leica mit ins Boot geholt haben. So kommt das Phablet mit einer von Leica zertifizierten Dual-Kamera. Die technischen Daten weisen 20 und 12 Megapixel für die beiden Sensoren aus. Unterstützt wird das Modul von einem LED-Blitz und einem Hybrid-Autofokus.

Leica in Action: Kamerabilder Huawei Mate 9

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    Satte Farben, starke Reichweite ...
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
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    Die Kamera im Huawei Mate 9 weiß auf den ersten Blick zu gefallen.
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Die Bilder in der Originalgröße ansehen.

Im Automatik-Modus stehen sich die beiden Sensoren teilweise selbst im Weg, sodass die Software manchmal unscharfe Flecken ins Foto zu zaubern scheint; dies ist mit wenigen Kniffen zu beheben, kann beim schnellen Schnappschuss aber dennoch stören. Der LED-Blitz auf der Rückseite wirkt im Dunkeln manchmal etwas zu kräftig, helle oder selbst-leuchtende Motive werden sehr stark reflektiert, wobei hier die Frage zu stellen ist, was eine Smartphone-Kamera tatsächlich zu leisten im Stande sein sollte.

In Sachen Video kann die Kamera mit der Möglichkeit der 4K-Aufnahme ebenfalls punkten; sowohl in puncto Bildqualität als auch bei der Tonaufnahme gibt es hier nichts zu bemäkeln.

Kameramenü des Huawei Mate 9

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    Die ganz normale Oberfläche der Leica-Kamera - der Profi-Modus wird von unten hochgezogen.
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
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    Die Kamera-App bietet einige Einstellungsmöglichkeiten.
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Die Frontkamera löst ihrerseits mit 8 Megapixeln aus, verfügt über keinen dedizierten Blitz, dafür ist der Display-Blitz für Selfies ohne große Reichweite durchaus brauchbar. Zwar steht bei der Frontkamera kein so ausgewogener Profi-Modus zur Verfügung, einige Filter sind allerdings auswählbar, sodass sich mit den Motiven ein bisschen mit herumspielen lässt.

Leica drauf, Huawei drin – nur durch das Zertifikat des Kamera-Herstellers wird die Kamera nicht extra gut. Nichtsdestotrotz ist ein rundum guter Fotoapparat verbaut. Die Funktionsvielfalt ist riesig, an einigen Stellen sind noch Kinderkrankheiten in Software-Hardware-Beziehung auszumachen.

Wertung: 4 von 5

Software und Multimedia

Das Huawei Mate 9 ist immer noch eines der ersten Geräte überhaupt, in denen Android 7.0 zum Einsatz kommt. Zusätzlich hat Huawei darüber seine eigene Oberfläche EMUI 5.0 gelegt. Im Zusammenspiel ermöglichen die beiden Oberflächen eine reibungslose und intuitive Menüführung, deren Zusammenstellung sehr durchdacht scheint, nicht umsonst beschreibt Huawei EMUI 5.0 als ein System, in dem man 90 Prozent der Menüpunkte innerhalb von drei Schritten erreichen kann. Hier wurde seitens Huawei zumindest nicht viel übertrieben.

Die schlankere Ebenenführung ist ein großer Fortschritt in Huaweis Oberfläche. Bei den Vorgängern neigten die chinesischen Entwickler teils zu unnötigen Verkomplizierungen.

Menüführung des Huawei Mate 9

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    Das Nougat-Label - übrigens ohne "Doodle-Jump"-Gimmick dahinter
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
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    EMUI 5.0 und Android 7.0 sind vorinstalliert
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Insgesamt zwei Musikplayer, Google Play Music und ein Huawei-Pendant, sind auf dem Mate 9 vorinstalliert. Beide sind einfach zu bedienen, Sound-Fetischisten könnte es allerdings an einem Equalizer fehlen. Das, was am Ende herauskommt, ist ein satter Sound, der über die beiden an der Unterseite des Smartphones angebrachten Lautsprecheröffnungen herausgelassen wird.

Huawei stattet das Mate 9 mit den nötigsten Programmen aus, teilweise gibt es – Google sei dank – Doppelbelegungen. Umso ernüchternder ist das Fehlen von Multimedia-Einstellungsmöglichkeiten, wie dem Equalizer oder dem UKW-Radio, ein immer seltener gesehenes Programm auf Smartphones. Für Android 7.0 und EMUI 5.0 gibt es ein Sonderlob, obwohl die Bestnote dennoch verfehlt wird.

Wertung: 4 von 5

Akku

Kurz und knapp: Der Akku verdient das Prädikat Weltklasse. Huawei hat sich nicht lumpen lassen und spendiert dem Mate 9 einen 4.000 mAh großen Energiespeicher. Dieser reicht locker für zwei Tage, bei bedächtiger Nutzung auch für länger: Als Begleiter auf Festivals kann man das Mate 9 als Smartphone also empfehlen. Allerdings sollte dabei berücksichtigt werden, dass man das Konzert der Lieblingsband wohl kaum in 4K mitschneiden und trotzdem auf zwei Akkutage bauen kann. Also lieber genießen und das Smartphone in der Tasche lassen – auch wenn die Lautsprecher wie erwähnt eine richtig gute Figur machen.

Akkumenü des Huawei Mate 9

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    Das Akkumanagement des Huawei Mate 9
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de
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    Das Akkumanagement des Huawei Mate 9
    Bildquelle: Michael Stupp / inside-handy.de

Der Akku ist zwar nicht wechselbar und kann auch nicht kabellos geladen werden, allerdings verfügt er dank des Prozessors über eine bewährte Schnellladetechnik und hält wie erwähnt über zwei Tage.

Im inside-handy.de-Test wurde das Smartphone über acht Stunden stark beansprucht: So wurden jeweils für eine halbe Stunde ein 3D-Spiel, ein Full-HD-Video und Musik via Stream gespielt, darauf folgten ein Telefonat, ein Benchmark-Test und mehrere Besuche auf Internetseiten. Am Ende des 8-Stunden-Tages zeigte die Akkuanzeige noch bärenstarke 69 Prozent. Nach weiteren 16 Stunden im Standby-Modus, bei dem sämtliche Verbindungen (Daten, WLAN, GPS, Bluetooth) aktiviert blieben, standen noch 62 Prozent zur Verfügung. Das iPhone 7 Plus – ein möglicher Vergleichskandidat – kommt in diesem Test noch auf 55 respektive 49 Prozent, allerdings verfügt Apples Phablet über einen ungleich kleineren Akku.

Akkusiegel Huawei Mate 9

Dem Akku im Huawei Mate 9 macht so schnell keiner was vor: Nach dem Test ist es nicht wirklich verwunderlich, dass der 4.000-mAh-Brummer eine Sonderauszeichnung einheimst.

Wertung: 5 von 5

Fazit

Das Huawei Mate 9 macht Spaß: Die Oberfläche lädt zum Entdecken ein und der Akku scheint niemals leer zu gehen. Steht man auf größere Displays, gehört das Mate 9 zu den aktuell besten Phablets am Markt. Der Weg zur Bestnote ist allerdings glitschig: Und so rutscht Huawei an der Stelle aus, an der es um technische Besonder- und Feinheiten geht. Fehlendes IP-Zertifikat und hochgelobte, aber überschätzte Kamera reduzieren die Top-Wertung um einen halben Stern.

Gesamtwertung: 4,5 von 5 Sternen (~85 Prozent)

Pros des Huawei Mate 9

  • Akku, Akku, Akku
    Testsiegel Huawei Mate 9
  • Schlanke Android-EMUI-Symbiose
  • Starkes Sounderlebnis

Contras des Huawei Mate 9

  • Schlechtere Kamera als beworben
  • Kein Wasser- oder Staubschutz

Preis-Leistung

Huawei ist längst kein klassischer "China-Hersteller" mehr: Stolze 699 Euro verlangt das Unternehmen für ein Mate-9-Exemplar. Den Preiskampf geht man also nicht an, allerdings bewegt man sich in der hier gebotenen Ausstattung auch weit unter dem – theoretischen – Wert des Samsung Galaxy Note7 und des iPhone 7 Plus, die deutlich über der 800-Euro-Marke gestartet sind. Bei den High-End-Phablets des Jahres 2016 gewinnt das Huawei Mate 9 den Preis-Leistungs-Kampf, was vor allem an dem generell hohen Preisniveau in dieser Klasse liegt.

Alternativen zum Huawei Mate 9

In den großen Display-Klassen wird die Luft dünn, jetzt, wo das Samsung Galaxy Note7 nicht mehr erhältlich ist. Hier bleibt dann der Blick auf die Vorgängerklasse oder etwas kleineren Displays rund um die 5,5 Zoll.

Der Vorgänger, das Huawei Mate 8 ist noch kein ganzes Jahr alt und durchaus immer noch ein aktuelles Smartphone. Preislich liegt das Phablet mittlerweile ein gutes Stück unter der Neuvorstellung, Tendenz weiter fallend.

Nimmt man das zugrunde liegende System nicht allzu wichtig, kann sich in der aktuellen Riege der Blick zu Apple lohnen: Das iPhone 7 Plus ist ebenfalls flammneu und sollte bieten, was das Phablet-Herz begehrt, dies lässt sich der Apple-Konzern aber auch einiges kosten.

Autor: Michael Stupp

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