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Huawei ist die große Nummer 3 auf dem Weltmarkt der Smartphones. Sein Geld verdient das Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen, China, aber mit ganz unterschiedlichen Telekommunikations-Produkten und –Leistungen. Neben dem Verkauf von Smartphones, Tablets und Smartwatches werden besonders Netzwerkinfrastruktur und Lösungen für Geschäftskunden angeboten. Das selbst gesteckte Ziel, die Marktführerschaft auf dem Mobilfunk-Markt zu übernehmen, ist Huawei noch nicht gelungen. Jedoch festigt das Unternehmen seine Stellung als drittstärkster Hersteller.

Huawei Smartphones: Vom Discounter zur Oberklasse

Im Bereich der Handys hat Huawei in den vergangenen Jahren einen starken Umbruch erlebt: Einst dafür bekannt, vor allem Discount-Smartphones mit einer schlechten Verarbeitung zu bauen, hat das Unternehmen seinen Fokus nun in die Oberklasse verlagert. Mit dem aktuellen Huawei P10 spielt der chinesische Hersteller in einer Liga mit Apple und Samsung. Im Vergleich zu diesen Unternehmen sind die Flaggschiffe der Firma aus Shenzhen aber preislich um einiges günstiger, auch wenn die Kosten in den vergangenen Jahren insgesamt auch bei Huawei deutlich gestiegen sind.

Mit dem Huawei P9 betrat Huawei Neuland: Das Smartphone verfügte als eines der ersten kommerziell erfolgreichen Geräte über eine Dual-Kamera. Die wurde dazu noch vom deutschen Traditionsunternehmen und Objektiv-Spezialisten Leica mitentwickelt – aber nicht hergestellt, wie man ursprünglich annahm. Insgesamt sorgte das Huawei P9 für großes Aufsehen in Europa und festigte die Stellung des Unternehmens als Nummer 3 hinter Samsung und Apple.

Neben den Flaggschiffen wie dem Huawei P10 und dem Mate 9 stellt das Unternehmen aber auch immer noch Geräte für die Mittel- und Einsteiger-Klasse her. Und auch hier können die Smartphones mit leistungsstarker Hardware und einer guten Verarbeitung überzeugen. Dementsprechend sind Smartphones des Unternehmens regelmäßig in Listen wie "Die besten Handys für unter 300 Euro". Zu finden. Noch ein wenig günstiger, aber oftmals ebenfalls leistungsstark, sind auch die Smartphones der Tochtermarke Honor, die ebenfalls von Huawei hergestellt werden.

Huawei Tablets und Smartwatches: Mit Stil gegen die Konkurrenz

Auf dem aufkommenden Markt der Tablet-PCs stellte sich Huawei ebenfalls breit auf: In der MediaPad-Reihe produzierte der Hersteller verschieden Modelle, die sich in Ausstattung, Größe und Konnektivität unterschieden. Zusätzlich wurde dann 2016 das erste 2-in-1-Convertible mit Windows-Oberfläche vorgestellt: das MateBook, das im Test vor allem dank seiner edel anmutenden Optik und einem extrem flachen Design punkten konnte.

Ganz ähnliche Pluspunkte sammelte seinerzeit auch die Huawei Watch, das erste Oberklasse-Wearable des chinesischen Herstellers. Sie überzeugte besonders dank ihres guten Aussehens, konnte im Test aber nur bedingt überzeugen. Ein Nachfolger, die Huawei Watch 2, ist aber schon im Anmarsch. Natürlich stellte sich das Unternehmen zuletzt auch mit Fitnesstrackern wie dem Huawei TalkBand B2 auf dem Markt der Wearables breiter auf.

Huaweis Betriebssystem: Google mit eigenen Ansätzen

Die allermeisten modernen Geräte von Huawei laufen mit Googles Android-Betriebssystem. Einzige Ausnahme ist das unter anderem schon erwähnte 2-in-1-Convertible MateBook, das eine Windows-Oberfläche besitzt. Bei den Smartphones und den meisten Smartwatches setzt das chinesische Unternehmen jedoch auf Android. Wie viele andere Hersteller kommt auch bei Huawei ein angepasstes User Interface zum Einsatz: Es trägt den Namen Emotion User Interface (EMUI) und ist bei allen Geräten des Herstellers vorinstalliert.

Die Geschichte des Unternehmens: Forschung als Antrieb

Huawei wurde 1987 von Ren Zhengfei gegründet. Es entwickelte sich in den ersten zehn Jahren nach seiner Gründung zu einem der führenden Telekomunikationsunternehmen in der Volksrepublik China. Besonders dank ausführlichen Bemühungen im Bereich Forschung und Entwicklung konnte die Firma auch international an Einfluss gewinnen. Weltweit ist Huawei in über 140 Ländern aktiv und beschäftigt inzwischen mehr als 170.000 Mitarbeiter. Das Europageschäft wird aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf gesteuert.

Wie Samsung und Apple baut Huawei inzwischen auch Prozessoren selbst. Handys und neue Technologien werden in den weltweiten Entwicklungszentren ähnlich aufwendig entwickelt und getestet, wie es Samsung und Apple mit ihren Smartphones tun. In der Vergangenheit wurde das Unternehmen mehrere Male der Spionage beschuldigt. Auch fragwürdige Arbeitsumstände waren Teil der Kritik am Unternehmen, die wurde jedoch von Huawei kategorisch zurückgewiesen.