Samsung Galaxy S10 Lite auf offiziellen Bildern aufgetaucht: Diese Details stecken im neuen Leak

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Galaxy S10 Lite Front und Rückseite auf blau-grünem Grund
Angeblich offizielle Bilder des Samsung Galaxy S10 LiteBildquelle: inside handy mit Material von winfuture
Am 20. Februar wird es soweit sein und Samsung lüftet den Schleier rund um seine neue Flaggschiff-Riege. Das Besondere: Samsung will wohl erstmals seit langem wieder drei statt zwei Spitzenmodelle vorstellen. Neben dem Galaxy S10 und dem Galaxy S10 Plus soll es noch eine günstigere Variante namens Galaxy S10 Lite oder Galaxy S10 E geben. Und genau diese Variante ist nun auf offiziellen Bildern aufgetaucht.

Die Spannung steigt wohl noch ein paar Tage, aber bald sind alle Daten, Designs und Besonderheiten der drei neuen Flaggschiff von Samsung schon einmal durch die Gerüchteküche gelaufen. Aktuell ist das Samsung Galaxy S10 Lite auf offiziellen Bildern aufgetaucht. Dabei ist nicht Samsung selbst verantwortlich für die veröffentlichten Bilder, sondern das Magazin Winfuture. Es ist auch die Quelle bei den angeblich offiziellen Bildern des Galaxy S10 und des Galaxy S10 Plus. Doch auch reale Fotos der beiden Samsung-Flaggschiffe gab es schon zu bestaunen.

Software Android 9.0 Pie
Prozessor Exynos 9820
Display 5,8 Zoll, 1.080 x 2.280 Pixel
Arbeitsspeicher 6 GB, 8 GB
interner Speicher 128 GB
Hauptkamera 4872x3248 (15,8 Megapixel)
Akku 3.100 mAh
induktives Laden
USB-Port 3.1 Typ C
IP-Zertifizierung IP68 (Schutz gegen Untertauchen)
Gewicht 150 g
Farbe Schwarz, Weiß, Blau, Grün, Gelb
Einführungspreis 6 / 128 GB: 749 €
Marktstart 8. März 2019

Galaxy S10 Lite auf offiziellen Bildern: Das sind die Gemeinsamkeiten

Die Verwandtschaft des Galaxy S10 Lite oder auch Galaxy S10 E zum Galaxy S10 und dem Galaxy S10 Plus sieht man auf den ersten Blick. Die Ränder auf der Smartphone-Front mit einem etwas breiteren Balken unterhalb des Panels und einem sehr schmalen Streifen oberhalb des Displays sind charakteristisch. Dazu kommt die gleiche Farbpalette der Rückseite der Galaxy-S10-Modelle. Auch die Einbindung der Kamera ist Äußerlich klar zuzuordnen. Samsung steckt seine Kamera als waagrechten Balken ins Zentrum der Rückseite. Freilich gibt es beim Galaxy S10 Lite lediglich zwei und nicht drei einzelne Kameramodule. Die letzte klar erkennbare Gemeinsamkeit ist das Kamera-Loch im Display. Auch das wohl günstigste Modell der neuen Spitzenklasse wird also nicht über eine Notch, eine Tropfen-Notch oder eine herausschiebbare Frontkamera verfügen, sondern Samsungs O-Display.

Diese Unterschiede verraten die offiziellen Bilder des Galaxy S10 Lite

Die Unterschiede der drei neuen Flaggschiffe sind mit den neuen Bildern noch einmal deutlicher hervorgetreten. So sind es nicht drei, sondern zwei Kameramodule auf der Rückseite. Die Frontkamera ist beim Galaxy S10 wie auch beim Galaxy S10 Lite eine Solo-Kamera, beim Galaxy S10 Plus jedoch eine Dual-Kamera. Das kleinste Modell wird nicht, wie seine Brüder über ein gekrümmtes Display verfügen, sondern über ein planes Panel.

Ein Detail ist etwas schwerer zu erkennen. Am rechten Rahmen zeigt sich auf den neuen Bildern, was schon andere Bilder des Galaxy S10 Lite verraten haben. Das Galaxy S10 Lite wird über keinen Fingerabdruck-Sensor im Display verfügen. Stattdessen kommt ein klassischer Sensor zum Einsatz, der im rechten Rahmen des Galaxy S10 Lite verbaut ist. Die technischen Unterschiede der drei Smartphones lassen sich im Datenblatt-Vergleich von inside handy oder aus der Tabelle entnehmen:

 Samsung Galaxy S10 Samsung Galaxy S10eSamsung Galaxy S10 Plus
Samsung Galaxy S10Quelle: Evan Blass (@evleaks)
Quelle: Evan Blass (@evleaks)
Quelle: Roland Quandt (@rquandt)
Display6,1 Zoll, Super-AMOLED, 1.440 x 2.960 Pixel
5,8 Zoll, Super-AMOLED, 1.080 x 2.280 Pixel6,4 Zoll, Super-AMOLED, 1.440 x 2.960 Pixel
Betriebssystem-VersionAndroid 9.0 Pie Android 9.0 Pie Android 9.0 Pie
ProzessorExynos 9820
Octa-Core
Exynos 9820
Octa-Core
Exynos 9820
Octa-Core
RAMbis zu 8 GB6 GBbis zu 12 GB
interner Speicherbis zu 512 GB128 GBbis zu 1 TB
MicroSDjaja ja
Kamera vorne/hinten8 Megapixel /
Triple-Kamera 12 + 12 + 16 Megapixel (Normal-, Tele- und Weitwinkelobjektiv)
8 Megapixel /
Dual-Kamera 8 Megapixel
Dualkamera 8 + 5 Megapixel /
Triple-Kamera 12 + 12 + 16 Megapixel (Normal-, Tele- und Weitwinkelobjektiv)
Fingerabdruckscannerja, im Displayja, im Rahmenja, im Display
Akku3.700 mAh3.100 mAh4.100 mAh
USB-PortUSB Typ-CUSB Typ-CUSB Typ-C
Vorstellung20. Februar20. Februar20. Februar
Einführungspreis6/128 GB: 899 Euro
8/512 GB: 1.149 Euro
6/128 GB: 749 Euro6/128 GB: 999 Euro
8/512 GB: 1.249 Euro
12 GB/1 TB: 1.499 Euro

Galaxy S10 Lite könnte Apple iPhone XR angreifen

Mit den bisher bekannten Unterschieden ist klar, wo Samsung mit dem Galaxy S10 Lite hin will. Eine vereinfachte Kamera, ein bisschen weniger High-End-Ausstattung und trotzdem ein Flaggschiff-Prozessor und die Gene der echten Spitzenklasse. Damit geht Samsung den Weg, den Apple mit dem iPhone XR genommen hat. Selbst Apple musste auf die immer höheren Preise im Smartphone-Markt reagieren und eine günstigere Variante ins Portfolio nehmen. Das macht nun wohl auch Samsung. Damit wird das Duell bald heißen: Samsung Galaxy S10 Lite gegen Apple iPhone XR

Quellen:

Bildquellen:

Samsung Galaxy Fold Display defekt

Samsung Galaxy Fold: „Seit April keinen Fortschritt gemacht“

Das faltbare Smartphone des südkoreanischen Herstellers wird sich aller Voraussicht nach weiter verzögern. Das geht aus einer Stellungnahme eines Samsung-Mitarbeiters hervor. Demnach habe es seit April keine weiteren Planungen gegeben.
Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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1 KOMMENTAR

  1. Allgemein gehaltene Anmerkung:
    Allen Premium-Herstellern – zu denen jetzt auch HUAWEI gehört – droht das Gleiche: Das „Ende der Fahnenstange“ und ein „overkilled“. Dazu die Frage: „Wer braucht das wirklich?“

    Daraus folgt eine Entwicklung, wie sie auch bei den PC-Systemen zu beobachten war und ist: Die Eskalationsspirale zwischen Hard- und Software. Immer wenn das eine zulegte, packte das andere noch mehr drauf. Betriebssysteme und Programme wurden zu wahren Monstern, die von „Normalos“ nur noch in Teilen genutzt werden. Doch eingeredet wurden und werden sie mit einem wahren Hype-Wortschwall. Und auch die Preise schwellen immer mehr an bis zur einer wahren Uferlosigkeit. Mit „lite“ als Quasi-Standard-Modell wird jetzt eigentlich schon mehr geboten, als überwiegend tatsächlich benötigt wird. Dann folgt die „Extra“-Ausführung für die Betuchteren, auf die noch einen „Luxus”-Ausführung für zahlungskräftige „Super-User“ getoppt wird. Immer entscheidender wird auch der jeweilige „Launcher“, die GUI-Schnittstelle, über welche der Anwender das Android-System nutzen kann.

    Zu beobachten ist auch ein zunehmendes Substitutionspotential, mit dem es anderen Produktgruppen an den Kragen geht: Zum Beispiel mit den Kameras. Eine Compact-Kamera etwa von SONY oder Panasonic benötigt nur noch, wer unbedingt einen optischen Zoom von 20x oder 30x haben will. Dazu dann noch eine optische Bildstabilisierung. Doch mit echter 4K-Auflösung in Smartphones und guter Interpolation wird auch elektronischer Zoom bei EIS (Electronic Image Stabilization) in den allermeisten Fällen ausreichen. Denn die wirklichen Profis werkeln sowieso mit den „overkilled“ schwarzen HEROs und mit den knopfübersäten Schulter-Camcordern herum.

    Geldbörse, Supermarktkasse und Fahrkarten-Automat wandern ebenfalls immer mehr in die Smartphones aus. Der künftige Mensch mit Job und Geld wird zusätzlich zu seinen fünf Sinnen nur noch über RFID-Chip unter der Haut und über ein Smartphone verfügen müssen, um ein Mitglied der modernen Industriegesellschaft sein zu dürfen. Der RFID-Chip weist ihn auch gegenüber dem Smartphone aus, so dass Fingerabdruck-Sensor und „Fähs-Räkognischen” entfallen können. Auch der schon tote „Owner“ mit erblassten Pupillen und erkalteten Fingerspitzen wird beim Zugriff noch aktiv mitwirken können.

    Es wird spannend werden, wie das Rennen des Spitzen-Trios Apple, Samsung und jetzt Huawei ausgehen wird. Gegen Huawei laufen jetzt sogar Intrigen im HighTech-Bereich, weil dieser Hersteller ja zum Ausrüster bei den führenden Netzbetreibern gehört und als Chinese der denkbaren Spionage und Sabotage bezichtigt wird. „Ein Knopfdruck in China… – und weltweit fallen über eine Hintertür in den Systemen schlagartig zahlreichen Netze aus“, unkte ein Kollege, der bei einem MSM-Medium emsig gegen Huawei giftet. Gegen Samsung giftet er als Apple-Jünger ebenfalls. Dass auch westliche Regierungen über Backdoor-Möglichkeiten verfügen mögen… – bloss nicht dran denken…

    So ist das nun, wenn man Smartphone-Modelle gegen die Tapete der allgemeinen Entwicklung hält. „Inside-Handy.de“ wird diese Anmerkungen wohl weg zensieren. – Wer denkt schon über so etwas ernsthaft nach, da doch nur der Rubel rollen muss? Wegen des „Wirtschaftswachtums“, damit es uns allen weiterhin „gut“ geht…

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