Gerücht Alle Gerüchte in der Übersicht Samsung Galaxy Note 9: Das erste Pressebild ist da

vom 17.07.2018, 18:27
Samsung Galaxy Note 9
Bildquelle: hi-tech.mail.ru

Mit dem Galaxy Note 8 ist Samsungs Business-Reihe wieder voll in der Spur und erfolgreicher denn je. So wundert es nicht, dass gegenwärtig zahlreiche Gerüchte zum Samsung Galaxy Note 9 die Runde machen. Aktuelle Spekulationen weisen auf eine frappierende Ähnlichkeit zum Vorgänger hin. Ein jetzt aufgetauchtes Bild von Evan Blass via Twitter zeigt nun das erste Pressebild des Samsung Galaxy Note 9.

Zur Zeit hagelt es förmlich neue Informationen um Samsungs neues Galaxy Note 9. Die Leaker-Persönlichkeit Evan Blass veröffentlichte jetzt das erste Pressebild des kommenden Smartphones auf seinem Twitter-Kanal. Hierbei ist zu erkennen, dass das Note 9, wie vorher spekuliert, ein nahezu identisches Design aufweist, wie sein Vorgängermodell, das Galaxy Note 8. Einzige Auffälligkeiten stellen der gelbe S Pen sowie das leicht angepasste Design des Fingerabdruck-Sensors und des Kameramoldus dar.

Samsung selbst hat das Gerät bislang noch nicht offiziell vorgestellt, doch die Gerätepräsentation soll am 9. August in New York City erfolgen.

Erstes Samsung Galaxy Note 9 Pressebild
Bildquelle: Evan Blass

Samsung-Chef zeigt das Gerät öffentlich

Fast täglich finden sich neue Gerüchte rund um das Samsungs Galaxy Note 9. Nun wurde Samsung-CEO DJ Koh in der Öffentlichkeit mit dem neuen Business-Smartphone gesehen. Der Geschäftsführer schien sich mit dem Gerät in der Öffentlichkeit wohl zu fühlen, als er auf einer Medienkonferenz Hand an das neue Smartphone legte. Grund zur Annahme, dass es sich bei dem Mobiltelefon um das Galaxy Note 9 und nicht um das Vorgängermodell handelt, bildet der versetzte Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des kommenden Smartphones, wie auf dem nachstehenden Bild zu sehen ist. 

Samsung Galaxy Note 9 in den Händen des Samsung CEO
Bildquelle: Sammobile

Starker Benchmark-Test

Über den Nachfolger, des im S9 verbauten, Exynos 9810 wird lediglich spekuliert. Der jetzt aufgetauchte Benchmark-Test lässt sich keinem der Handys zuordnen, die aktuell bei Samsung in der Pipeline stehen. Das kommende Galaxy Note 9 soll beispielsweise mit mehr als, dem in dem Test angegebenen vier Gigabyte Arbeitsspeicher, aufwarten. Es wird jedoch aufgrund eines neu aufgetauchten Benchmark-Test vermutet, dass der Chipsatz mit größerem Arbeitsspeicher kombiniert, für das neue Note 9 und das für nächstes Jahr geplante Galaxy S10 zur Verfügung stehen wird. Das Modell SM-N960X erreichte im Multi-Core-Test atemberaubende 12246 Punkte und im Single-Core-Test 4089 Punkte. Der bisherige Top-Performer, das Galaxy S9+ mit Exynos 9810, punktete mit 8679 bzw. 3372 in diesen Kategorien.

Benchmark-Test Exynos 9820
Bildquelle: Genchbeek 

Das Online-Portal Geekbench bot breits zuvor neues Futter für die Gerüchteküche und veröffentlichte den Benchmark-Test des Samsung Galaxy Note 9. Aus dem Benchmark-Eintrag ging hervor, dass das neunte Galaxy Note (Versionsnummer SM-N960U) über den leistungsstarken-Snapdragon 845-Prozessor von Qualcomm verfügen wird. Somit handelte es sich bei dem getesteten Gerät um die US-Variante; die europäischen Modelle werden nämlich mit dem hauseigenen Samsung-Chip "Exynos" bestückt.

Des Weiteren stattete der Hersteller das Handy mit acht Kernen sowie 6 GB Arbeitsspeicher aus, was jeweils den Charakteristika des Samsung Galaxy S9+ entspricht. In diesem direkten Benchmark-Vergleich der beiden Samsung-Galaxy-Smartphones konnte sich das kommende Gerät bislang nicht gegen das größere Galaxy-S9-Modell durchsetzen. Zwar fielen die Ergebnisse bei Verwendung mehrerer Kerne recht ausgeglichen aus, testete man hingegen nur einen Kern, so konnte das Galaxy S9+ mit einem Exynos-9810-Prozessor den Wert des Note 9 nahezu pulverisieren – 3.793 und 2.190 Punkte.

Samsung Galaxy Note 9
Bildquelle: Geekbench

Preis, Marktstart und neue Fotos durchgesickert

Der polnische Technikblog Spider's Web kennt bereits den geplanten Verkaufspreis des Galaxy Note 9. In Polen soll es das neue Smartphone zum Marktstart für 4.299 Złoty geben, umgerechnet knapp 998 Euro. Dieser Preis ist durch die Mitarbeiterschulung in Warschau, in Vorbereitung auf den nahenden Verkaufsstart, durchgesickert. Auf den polnischen Markt wird das Note 9 in drei Farbvarianten kommen: Blau, schwarz und lila. Der Blog berichtet aus inoffiziellen Quellen, dass das Gerät mit der Präsentation Anfang August in den Verkauf kommen wird und ab dem 24. August bei den Kunden sein wird.

Außerdem sind auf Weibo neue Bilder des Note 9 aufgetaucht. Bisher gelten Schwarz, Blau und Violett als sichere Farbvarianten. Anscheinend setzt Samsung nun aber auch auf eine Variante in weiß. Ob es sich dabei um eine Sonderedition handelt, die nur in wenigen Ländern auf den Markt kommen wird, kann noch nicht gesagt werden. Spätestens beim Unpacked-Event am 9. August wird klar, ob ein weißes Note 9 in den regulären Verkauf gehen wird.

Samsung Galaxy Note 9
Bildquelle: Weibo 

Design des Galaxy Note 9 

Anhaltspunkte für das finale Design können womöglich am kürzlich vorgestellten Galaxy S9 Plus festgemacht werden. In der Regel verändert Samsung das Äußere seiner Handys nur marginal - auch um eine Einheitlichkeit zu präsentieren. Sicher scheint, dass Samsung das Infinity Display und auch die kurvigen Kanten beibehalten wird. Im Note 9 wird auch nach wie vor der S Pen seinen Einsatz und vor allem seinen Steckplatz finden.

Auf Facebook ist ein Foto eines vermeindlichen Plakats des Galaxy Note 9 aufgetaucht. Dieses zeigt auch den verbesserten Eingabe-Stift, der gleichzeitig Stift- und Fingereingaben erkennen können soll. Zu sehen ist die Rück- und Unterseite des Geräts. Besonders erfreulich: Samsung verzichtet wohl nicht auf den Kopfhörer-Anschluss. Besonders enttäuschen: Das Design gleicht dem des Vorgängers Note 8 fast gänzlich.

Ob das Plakat echt ist, lässt sich schwer einschätzen. Mittlerweile führt der Facebook-Link ins nichts, der Urheber war ein vietnamesischer Technik-Blog. Zusammen mit den zahlreichen Renderbildern ergibt sich ein ziemlich genaues Bild vom neuen Galaxy Note 9. Ob die Gerüchte stimmen, wird erst mit aller Sicherheit Anfang August klar werden.

Mutmaßliches Plakat vom Samsung Galaxy Note 9
Bildquelle: Sforum.vn bei Facebook

Ein Foto, das kürzlich die Runde auf Twitter machte, bestätigt anscheinend das Design des künftigen Business-Smartphones. Das gerenderte Bild stammt dabei von Ice Universe und zeigt die Front der künftigen Speerspitze von Samsung im Business-Bereich. Dabei unterscheidet sich das Note 9 optisch praktisch nicht vom Vorgänger. Wie auch schon beim Galaxy S9, scheint Samsung dieses Jahr nur leichte Design-Änderungen vorzunehmen. So ist für den Betrachter optisch nicht zu erkennen, dass der Nachfolger des beliebten Note 8 zwei Millimeter kürzer sein soll.

Ice Universe hat bereits Render-Bilder des Vorgängers an die Öffentlichkeit gebracht und eine gute Trefferquote in puncto Leaks. Die letztendliche Aufklärung wird es erst zur möglichen Veröffentlichung geben. Spätestens dann wird auch feststehen, ob es sich beim Note 9 um einen echten Nachfolger oder doch eher um ein kleineres Update im Stile eines Note 8 handeln wird.

Der Fingerabdrucksensor bleibt auf der Rückseite

Wie beim Samsung Galaxy S9 befindet sich der Fingerabdrucksensor nicht länger neben der Kamera, sondern ist fortan unter dem Kamera-Modul angebracht. Damit reagiert Samsung auf einen großen Kritikpunkt bei den 2017er-Flaggschiffen. Der biometrische Chip wird dabei aller Voraussicht nach quer ausgerichtet sein. Die Positionierung unterhalb der Kamera hätte jedoch keinen Einfluss auf die Gesamtgröße des horizontal ausgerichteten Kameramoduls. Einger Fingerabdrucksensor unter dem Display, kommt nicht zum Einsatz. 

Neuer Knopf entpuppt sich als Befestigungslasche

Auf einer schematischen Zeichnung sorgte außerdem ein fünfter Knopf für Aufsehen. Alle anderen Buttons haben ihre Berechtigung, einschließlich dem Taster für den umstrittenen Sprachassistenten Bixby. Bei dem zusätzlichen Knopf könnte es sich womöglich um eine spezielle Kameraauslösetaste handeln, wie sie etwa Sony in seinen Xperia-Modellen sein jeher einsetzt. Doch es stellte sich heraus, dass gar kein Knopf, sondern lediglich eine Befestigungslasche sich hinter dem sichtbaren versteckt. 

Neue Bilder des Galaxy Note 9

Wer auf das Galaxy Note 9 wartet fragt sich - je näher der Marktstart rückt - wie das Smartphone wohl aussehen könnte. Nun wurden auf dem russischen Online-Portal Mail.ru neue Render-Bilder veröffentlicht, die weitere Hinweise zur Optik des Note 9 liefern. Doch Vorsicht: Render-Bilder visualisieren nur den bisherigen Stand der Gerüchte, nicht unbedingt das finale Design.

Die Bilder in der folgenden Galerie zeigen ein sehr farbenfrohes Gehäuse. Bisher wurden Schwarz, Grau, Blau und Violett als Varianten gehandelt, auch Grün wird nach der Ankündigung des Unpacked-Events nicht ausgeschlossen. Allesamt Farben, die man von Samsung bereits aus vorangegangenen Smartphones kennt. Neu ist eine braune Version. Ob die Südkoreaner aber ihre Farbpalette erweitern, wird man am 9. August sehen, wenn das Galaxy Note 9 präsentiert wird.

Samsung Galaxy Note 9

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    Das Galaxy Note 9
    Bildquelle: hi-tech.mail.ru
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    Das Galaxy Note 9
    Bildquelle: hi-tech.mail.ru

Das Display des Galaxy Note 9

Nein, hier liegt keine Dopplung vor. Es soll sich beim neusten Render-Bild aus der Gerüchteküche wirklich um das neue Galaxy Note 9 handeln. Das zumindest schreibt AndroidHeadlines in ihrem exklusiven Bericht über das Foto. Demnach handelt es sich um einen offiziellen Render, der direkt von Samsung und von einer vertraulichen Quelle stammen soll.

Die Ähnlichkeiten sind offensichtlich: So soll das Galaxy Note 9 weiterhin auf eine Notch verzichten und abgerundete Display-Ränder bieten. Alle weiteren Elemente wie die Selfie-Kamera und der Iris-Scanner sind ebenfalls noch da und am identischen Platz. Auch die Anordnung der Tasten ist wie beim Vorgänger – inklusive umstrittenem Bixby-Button.

Samsung Galaxy Note 9 Display Front
Bildquelle: AndroidHeadlines

Schon vorher sind Fotos des Frontglases des mutmaßlichen Note 9 aufgetaucht. Auf den Fotos zeigt die Display-Abdeckung die typische Fromgebung der neuen Galaxy-Note-Reihe, die sich durch eher kleine Radien und den tüpischen Rändern ober- und unterhalb des Displays auszeichnet. Dazu sind die Aussparungen für die Sensoren, Aktoren und die Frontkamera oder die Frontkameras zu sehen. Eine Aussparung, wie beispielsweise beim iPhone X scheint damit ausgeschloßen.

Technische Daten des Samsung Galaxy Note 9

Das Samsung Galaxy Note 8 war ein Erfolg. Auch der Nachfolger soll sich in eben diese Gewinnerspur manövrieren und jetzt zeigen erste technische Daten, dass dies nicht abwegig ist. Die Webseite slashgear.com befeuert die Gerüchteküche mit konkreten aber nicht offiziell bestätigten Spezifikationen.

Wie es heißt, soll Samsung beim Betriebssystem auf das neueste Android Oreo oder gar, dem bisher noch nicht ausgerollten Android P setzen. Auch der Prozessor könnte sich verbessern, entweder mit dem Samsung eigenen Exynos 9 Achtkern-9810- oder dem Qualcomm Snapdragon 845-Prozessor. Wie im Vorgängermodell unterstützen 6 GB Arbeitsspeicher die CPU beim Werkeln. Der interne Speicher soll optional 64 GB oder 256 GB betragen, welcher sich höchstwahrscheinlich mittels microSD-Karte aufstocken lässt. Auch von einer 512 GB großen Variante ist die Rede. Bei der Farbauswahl scheint Schwarz, Grau, Blau und Violet als Varianten wahrscheinlich. Mit dem Ankündigungsfoto scheint nun auch eine gelb-grüne Variante wahrscheinlich. 

Akkukapazität

Die koreanische Note-Reihe zeichnet sich unter anderem durch ein besonders großes Display aus - sogar im Vergleich zu dem Galaxy S9+. Entsprechend hoch ist darum auch der Energieverbrauch. So zeigte der Test des Samsung Galaxy Note 8, dass die Akkulaufzeit im Großen und Ganzen zwar recht passabel ist, trotzdem einen Schwachpunkt des 8er-Modells darstellt. Beim Nachfolgegerät könnte sich dies allerdings ändern.

Laut eines Berichts des Online-Portals Sammobile kommt das Galaxy Note 9 mit einer Akkukapazität von 4.000 oder 3.850 mAh, was jeweils eine starke Verbesserung gegenüber dem 3.300-mAh-großen Energiespeicher des Note 8 darstellt. Gleichzeitig wird sich die Displaydiagonale voraussichtlich um lediglich 0,1 Zoll auf nun 6,4 Zoll erhöhen. Dies bedeutet, dass der Verbrauch, zumindest was den Bildschirm betrifft, ungefähr gleich bleiben wird. Somit könnte die Akkulaufzeit des neuen Ablegers der Note-Serie stark ansteigen.

Der Twitter-Account "Ice universe" behauptete im April, dass das Handy Anfang bis Mitte August enthüllt werden wird. Im gleichen Monat meldete sich der bekannte Leaker erneut zu Wort und nannte die "zu 100 Prozent sicheren" Details zu einer der wichtigsten Hardware-Komponenten – dem Akku.

Seit dem vergangenen Jahr werden Smartphones mit einem möglichst hohen Display-Gehäuse-Verhältnis immer populärer. Hintergrund ist dabei, dass die Geräte weiterhin möglichst handlich und klein bleiben sollen, während von den Bildschirmen das Gegenteil verlangt wird. Diese sollen nämlich möglichst groß sein und somit ein besseres Erlebnis ermöglichen. Erreicht werden diese Vorgaben unter anderem durch ein randloses Design, das neue 18:9-Format sowie den vom Apple iPhone X bekannten Steg. Ein Problem bleibt allerdings weiterhin bestehen: der Energieverbrauch. So haben große Bildschirme meist auch einen größeren Verbrauch. Dies zeigte auch das, Galaxy Note 8, dessen Akkulaufzeit im Test nicht überzeugen konnte. Das Samsung Galaxy Note 9 soll eine Akkukapazität von 4.000 mAh bieten.

Eine Variante mit 256 GB internem Speicher wird erwartet

Ein Twitter-Nutzer will das Galaxy Note 9 in einem südkoreanischen Online-Shop entdeckt haben. Das aktuelle Flaggschiff Galaxy S9 gibt es in zwei Varianten mit 64 und 256 Gigabyte Speicher zu kaufen, das Note 9 soll hingegen auch in einer dritten Speichervariante erscheinen. Dabei sollen dem Nutzer satte 512 Gigabyte zur Verfügung stehen – wenn man dem Screenshot Glauben schenkt. Allerdings soll die Variante zunächst nur in China und Südkorea erhältlich sein, dies behauptet zumindest SamsungMobile.News auf Twitter. Es wäre aber durchaus wahrscheinlich, dass die Variante zu einem späteren Zeitpunkt auch ihren Weg zu deutschen Händlern findet. Damit würde Samsung seiner Strategie treu bleiben, denn auch beim Galaxy S9 erschien die 256-Gigabyte-Variante mit Verzögerung.

Damit scheint sich das Gerücht eines Twitter-Users, der in der Vergangenheit oft richtig lag, wenn es um Leaks und Gerüchte von Samsung ging, zu bestätigen. Dieser sprach von einer Variante des Samsungs Galaxy Note 9 mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher. Der Tippgeber hat jedoch nicht verraten, ob sich das Modell auf bestimmte Märkte beschränkt oder nicht. Bisher galten 6 GB RAM und Speicheroptionen mit 64, 128 und 256 GB Kapazität für das kommende Smartphone der Note-Serie als wahrscheinlich. Also ähnlich, wie die Speicherkonfigurationen, mit denen das Galaxy Note 8 auf den Markt kam.

Bixby 2.0 - Verbesserter Sprachassistent

Wie mehrere hochrangige Samsung-Manager gegenüber südkoreanischen Medien bestätigt haben, wird das Galaxy Note 9 mit Bixby 2.0 ausgeliefert. Gray G. Lee, Chef der Entwicklungsabteilung für Künstliche Intelligenz bei Samsung, verriet auf einer Pressekonferenz erste Details zur neuen Version des Sprachassistenten. So soll Bixby 2.0 deutlich schneller auf Nutzerfragen antworten. 

Samsung brachte erstmals mit dem Samsung Galaxy S8 den eigenen Assistenten Bixby heraus. Trotz mäßigen Erfolgs hält Samsung jedoch an der Technologie fest. Bereits vergangenes Jahr kündigte Samsung eine neue Version an. Bislang gibt es noch keine deutsche Version des Sprachassistenten. Ob sich das mit dem Galaxy Note 9 und dem dann erscheinenden Bixby 2.0 ändert, ist unklar, jedoch wird gemunkelt, dass mit dem Galaxy Note 9 eine deutsche Version verfügbar sein soll.

Stift- und Fingereingaben parallel

Es wurde bereits darüber spekuliert, dass der Nachfolger des erfolgreichen Note 8 gleichzeitig Stift- und Fingereingaben erkennen könnte. Ein entsprechendes Patent wurde am 25. September bei der WIPO eingereicht und Ende Januar veröffentlicht. Das Feature verbirgt sich in der S-Pen-Funktion. Der Anwender kann je nach Bedarf entscheiden, ob er nur den Finger, den S-Pen oder eine Kombinationen aus beidem nutzen möchte. Beispielsweise lässt sich so der Bildschirm verschieben, während der Anwender gleichzeitig etwas zeichnet. Bisher funktionierte dies nur unabhängig voneinander.

Ein Grund: Der sogenannte Digitizer wird aktiv, wenn sich der S-Pen beim Note 8 in der Nähe des Display befindet. So wird Eingaben per Finger der Riegel vorgeschoben und diese einfach ignoriert. Darüber hinaus können Buchstaben mit dem Finger während des Schreibens mit dem S-Pen gelöscht werden. Einstellung für Transparenz, Farbe und Dicke werden unabhängig voneinander für Stift und Finger festgelegt.

Samsung Galaxy Note 9 Patentzeichnung
Bildquelle: WIPO

Im Patent ist ebenfalls die Rede von zwei unterschiedlichen Design-Varianten des sogenannten Stylus. Eine davon entspricht dem Design des Note 8. Mit der anderen lassen sich der Beschreibung nach mit dem zweiten Ende Buchstaben löschen. Hierfür wird - wie bei einem Bleistift - die Gegenüberliegende Seite als Radierer benutzt.

Eine weitere Patentzeichnung offenbart Schnellzeichen-Funktionen. Zieht der Anwender etwa einen Kreis im Uhrzeigersinn, öffnet sich ein Menü um die angezeigte Memo zu teilen. Bei einem Kreis gegen den Uhrzeigersinn kann die Memo demgegenüber per Popup-Menü gelöscht werden. Mit einem aufgezeichneten Z kann der Anwender abhängig von der Zeichenrichtung zur vorherigen oder zur nächsten Memo springen. Das spart Zeit und erscheint recht simpel.

Samsung Galaxy Note 9 Patentzeichnung
Bildquelle: WIPO

S-Pen mit Bluetooth-Support

Der neue S-Pen bleibt ebenfalls ein Gegenstand von Gerüchten. Dabei handelt es sich bekanntlich um einen Eingabestift, der unter anderem bereits beim Samsung Galaxy Note 8 zum Einsatz kam. Beim Nachfolgemodell soll dieser dazu genutzt werden können, um die Musik zu steuern. Die Funktionen werden dabei wahrscheinlich dieselben sein, wie bei herkömmlichen Kopfhörern: Lied pausieren, Lied abspielen, Lied überspringen etc. Darüber hinaus soll der Stylus-Stift als Fernauslöser genutzt werden können – beispielsweise bei der Kamera. Ermöglicht wird dies durch eine Bluetooth-Unterstützung des schlauen Stifts.

Abseits der Twitter-Posts hat auch die US-Behörde FCC die Bluetooth-Funktion des S-Pen bestätigt. Dies geht aus einem Eintrag auf der Website des FCC hervor, in dem der Stift unter der Modellnummer EJ-PN960 gelistet wird, wie das Online-Portal Sammobile berichtet. Es wird vermutet, dass der S-Pen dank Bluetooth und anderer Sensoren die Fähigkeit bieten wird, den Text, der auf einer beliebigen Oberfläche geschrieben wurde, auf das Smartphone zu übertragen. So könnte man beispielsweise Notizen verfassen, während man mit jemandem über das Galaxy Note 9 telefoniert. Bestätigt wurde dieses Feature allerdings noch nicht.

Dual-SIM-Variante erwartet

Die letzten Informationen zum neuen Flaggschiff des südkoreanischen Herstellers lieferte zuletzt die US Federal Communications Commission (FCC). Dort gibt es Daten, zu einem unbenannten Samsung-Smartphone.

Der Code-Name für das Modell lautet SM-N960F. Schon die Bezeichnung dient als Indiz für das neue Note-Modell. Zum Vergleich: das Samsung Galaxy Note 8 besaß den Code-Namen SM-N950. Die Note-Reihe zeichnet vor allem durch das große Display aus. Der von FCC beschriebene Stylus scheint damit zusätzlich das SM-N960F als Note 9 zu entlarven. Laut den FCC-Daten können sich Samsung zukünftig über eine Dual-SIM-Variante freuen.

Kamera des Samsung Galaxy Note 9

Uneins ist sich das Netz bei der Kamera, die das Note 9 zieren wird. Entweder Samsung hält an der doppelten 12-Megapixel-Kamera mit Dual-Pixel-Technologie fest oder erweitert die Auflösung hinter dem f/1.7- und f/2.4-Blenden gar auf 18 Megapixel. Ein optischer Bildstabilisator gilt dabei als ebenso gesetzt wie ein Phasenerkennungs-Autofokus und die variable Blendenöffnung des S9. Ebenfalls nicht unwahrscheinlich dürfte die Erweiterung der Hauptkamera um Funktionen für Augmented Reality und 3D-Mapping sein. Die Frontkamera könnte ebenfalls ein Upgrade erfahren und ihre Megapixel-Anzahl auf 16 Megapixel verdoppeln. Ebenfalls wieder mit dabei sein dürfte ein Iris-Scanner.

Preis Galaxy Note 9

Ob mit 999 Euro, die Samsung für das Galaxy Note 8 aufruft, das Ende der Fahnenstange beim Preis bereits erreicht ist? Klar ist, dass Apple mit seinem iPhone X preislich gut vorgelegt hat. Samsung könnte dies dazu inspirieren, ebenfalls weiter an der Preisschraube zu drehen. Und mit dem Preis für Vorzeige-Smartphones verhält es sich in etwa so, wie mit deren Displays: Der einzige Weg ist nach oben. Welchen Preis Samsung tatsächlich für das Galaxy Note 9 veranschlagt, bleibt abzuwarten. 

Veröffentlichungstermin des Galaxy Note 9

Samsung kündigte sein nächstes Unpacked-Event für den 9. August an. Bekannt ist lediglich, dass es sich um ein neues Smartphone der Galaxy-Reihe handelt und dass das Event im New Yorker Barclays Center um 17 Uhr europäischer Zeit stattfindet. Zuerst wurde erwartet, dass das Galaxy Note 9 sein Debüt, wie in der Vergangenheit, auf der IFA in Berlin feiert. Sie findet in diesem Jahr vom 31. August bis zum 5. September statt. Das Galaxy Note 8 wurde im vergangenen Jahr am 23. August vorgestellt. Die Gründe für eine frühere Präsentation sind nicht eindeutig klar. Allerdings soll der Fokus bei der Vorstellung, wie schon beim Galaxy S9, auf der Kamera liegen, heißt es.

Die Ankündigung des Events dürfte aufgrund der Farbgebung des im Detail dargestellten Smartphones überraschen. Bisher wählte Samsung eher gedeckte Farben und scheint nun zumindest farblich neue Wege zu gehen. Bisher wurden Schwarz, Grau, Blau und Violett als Varianten gehandelt. 

Ankündigung zu Samsungs Unpacked-Event 2019
Bildquelle: Samsung 


Quellen: TechConfigurations.com, YouTube | Bildquelle kleines Bild: TechConfigurations.com | Autor: Redaktion inside handy
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Themen dieser News: Samsung, Android, Mobilfunk-News, Oberklasse-Smartphones, Phablets, Smartphones

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