Handy-Ratgeber Schützhülle kaufen: Handyschutz für iPhone, Samsung Galaxy & Co. im Check

vom 17.08.2017, 12:04
Smartphone Handy Schutzhülle
Bildquelle: Amazon

Wer sich ein neues Smartphone kauft, investiert häufig nicht nur einen kleinen Geldbetrag, sondern unter Umständen mehrere hundert Euro. Um die Außenhülle und das Display der teuren Neuanschaffung vor Beschädigungen zu schützen, ist ergänzend zum Kauf der Hardware auch der Einsatz einer speziellen Handy-Schutzhülle empfehlenswert. Die Redaktion von inside-handy.de gibt einen Überblick dazu, was beim Kauf einer solchen Schutzhülle zu beachten ist.

  • Diese Smartphone-Schutzhüllen sind aktuell am Markt erhältlich
  • Welche Handy-Schutzhüllen sind gut geeignet, welche weniger und welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Modelle
  • Warum Outdoor-Hüllen den besten Schutz bieten und warum sie doch nicht jedem Nutzer zu empfehlen sind

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es heutzutage viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt, sein Smartphone vor etwaigen Beschädigungen zu schützen. Die einfachste Form, die nur die Vorderseite vor Kratzern schützen soll: Display-Schutzfolien. Sie werden auf die häufig aus Glas bestehende Front eines Handys geklebt und sollen Schutz bieten vor fiesen Kratzern, die zum Beispiel durch kleine Sandkörner oder auch den in der gleichen Tasche transportierten Schlüssel entstehen können. Das Anbringen der Schutzfolien auf dem Display ist mit wenig Aufwand verbunden, erfordert aber dennoch Fingerspitzengefühl, damit keine Luftblasen unter der Folie entstehen.

Hard- oder Softcase? 

Ergänzend zu einer Display-Schutzfolie besteht die Möglichkeit, sich für ein so genanntes Hardcase aus Kunststoff zu entscheiden. Dabei handelt es sich um eine Hartschale, die auf die Rückseite eines Smartphones gesteckt wird und die Außenkanten eines Mobiltelefons umschließt. Hardcase-Hüllen gibt es nicht nur in vielen Farben, sondern häufig auf Wunsch auch in Form einer individuellen Anfertigung - zum Beispiel im Design mit persönlichen Lieblingsfotos. Teilweise sind Hartschalen auch mit Zusatzakkus ausgestattet, mit deren Hilfe die Laufzeit eines Handys verbessert werden kann. Als nachteilig erweist sich bei einem Hardcase jedoch, dass es häufig recht glatt ist und so in Bezug auf die Haptik keinen wirklichen Mehrwert bietet. Außerdem ist bei einem Hardcase das Display nicht vor etwaigen Beschädigungen geschützt.

In die gleiche Kategorie wie die Hartschalen-Hülle lässt sich das sogenannte Softcase einordnen. Auch diese Schutzhüllenart wird auf die Rückseite eines Handys gesteckt und schützt diese vor Kratzern. Die Front bleibt hingegen auch hier unbedeckt. Vorteil gegenüber einem Hardcase: Gefertigt sind Softcases in der Regel aus Silikon oder anderen biegsamen Materialien, was sie nicht nur leichter macht, sondern ihnen auch eine angenehme, rutschfeste Haptik verleiht.

Wer sein Handy in erster Linie davor schützen möchte, dass bei einem unbeabsichtigten Sturz auf den Boden das Display nicht zersplittert, sollte jedoch zu einer anderen Schutzhülle greifen. Hard- und Softcase bieten keinen ausreichenden Schutz. Eingeschränkt zu empfehlen sind sogenannte Bumper, die nur eine Verstärkung des Rahmens darstellen, aber weder die Vorder- noch die Rückseite bedecken.

Empfehlung: Flip- oder Book-Case kaufen

Geeigneter kann es sein, auf ein Flip-Case (aufklappbar nach oben oder unten) oder ein Book-Case (aufklappbar zur Seite) zu setzen. Bei diesen Arten einer Handy-Schutzhülle wird das Smartphone in der Regel in ein Hard-Case gesteckt, aber auch die Vorderseite durch einen aufklappbaren Schutz-Deckel geschützt. Für den Verschluss wird meistens auf einen Magneten gesetzt, wodurch auch das Handydisplay bei einem Sturz zu Boden einigermaßen gut geschützt ist. Auch diese Smartphone-Hüllen haben oft aber einen Nachteil: Weil das Display dauerhaft verdeckt ist, ist das einfache Ablesen von eingehenden Nachrichten oder des Namens eines Anrufers nicht möglich. Deswegen gehen einige Hersteller von Flip- und Book-Case-Hüllen inzwischen dazu über, in die Front ein transparentes Display-Fenster zu integrieren. Wer sich für ein Book-Case entcheidet, kann sein Smartphone zudem auch zum Beispiel im Zug gut nutzen, um darauf einen Film zu schauen. 

Ein Book Case als Handy Schutzhülle
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Wer die ganz sichere Nummer fahren möchte, muss sein Handy hingegen in eine spezielle Outdoor-Schutzhülle stecken. Diese Art des Smartphone-Schutzes sieht zwar in der Regel alles andere als schön aus, jedoch ruht das Handy dann in einem besonders robusten und stoßfesten Zusatzkörper, der sämtliche Öffnungen wie USB-Anschluss oder Kopfhörer-Öffnung wasser- und staubdicht verschließt. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang aber auch: Wurde ein Smartphone in ein Outdoor-Case gesteckt, sind zum Beispiel die Lautstärke-Knöpfe in der Regel aber nur schwer zu bedienen und auch die Haptik verschlechtert sich durch die oft sperrigen Maße deutlich. Zudem sind Outdoor-Hüllen in der Regel recht schwer.

Achtung: Auf Schutzhüllen aus Metall besser verzichten

Es ist also wie so oft im Leben eine Frage des persönlichen Geschmacks, für welche Art einer Handy-Schutzhülle man sich entscheidet. Auf eines sollte aber jeder Nutzer achten: Schutzhüllen aus Metall mögen zwar schön aussehen und eine angenehme Haptik mitbringen, sie können aber dafür sorgen, dass der Mobilfunk-Empfang merklich beeinträchtigt wird, da die häufig auf der Rückseite eines Smartphones verbaute Antennentechnik komplett abgedeckt wird.

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Bildquelle kleines Bild: Amazon | Autor: Hayo Lücke
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Themen dieser News: Mobilfunk-News, Zubehör

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