OnePlus 7 Pro im Test: Die Tops und Flops des neuen Premium-Modells

24 Minuten
Bild des OnePlus 7 Pro mit vier Kameras
OnePlus 7 Pro mit vier KamerasBildquelle:
OnePlus steigt mit dem OnePlus 7 Pro in die Liga der Premium-Handys auf. Zumindest ist das die Aussage der Chinesen. Doch ist das wirklich so? Was kann das OnePlus 7 Pro und was nicht?

OnePlus hat in seiner kurzen aber erfolgreichen Geschichte vor allem eines geliefert: Solide Oberklassentechnik zum Kampfpreis. Einsparungen gab es dabei immer, doch waren sie sehr dezent und in den Tests des OnePlus 6T, des OnePlus 6 oder des OnePlus 5T zeigt sich, dass man mit Blick auf das Preisschild gerne über die kleinen Einschränkungen hinwegsehen kann. Mit all diesen Geräten konnte man immer gut mit Galaxy-S, Huawei-P- oder LG-G-Smartphones mithalten. Ob das mit dem OnePlus 7 Pro im Test auch gelingt, wird sich nun zeigen.

Die ganz obere Premiumklasse hatte OnePlus bisher aber nicht im Blick. Dort tummeln sich Samsung Galaxy Note 9, Huawei Mate 20 Pro oder das Apple iPhone XS Max. Sie kosten schon einmal gerne über 1.000 Euro, bieten dafür aber auch High-End-Features, die über den neuesten Prozessor und dicke Speicherklötze hinausgehen. OnePlus startet in diese Liga mit dem High-End-Feature Pop-Up-Kamera. Dazu verbaut OnePlus das erste Mal ein QHD-Display mit gekrümmten Rändern und eine Triple-Kamera mit drei optischen Brennweiten.

Die technischen Daten des OnePlus 7 Pro

Die technischen Daten des OnePlus 7 Pro bewegen sich alle auf sehr hohem Niveau. Ein paar kleine Schwächen in der Ausstattung hat OnePlus aber trotzdem zugelassen. So gibt es keine IP-Zertifizierung, auch wenn man Wasserdichtigkeit verspricht. Der Speicher ist nicht erweiterbar und der Akku lässt sich nicht kabellos laden.

OnePlus OnePlus 7 Pro
OnePlus 7 Pro in der Farbe Blau
Software Android 9.0 Pie
Prozessor Qualcomm Snapdragon 855
Display 6,67 Zoll, 1.440 x 3.120 Pixel
Arbeitsspeicher 6 GB, 8 GB, 12 GB
Hauptkamera 8000x6000 (48,0 Megapixel)
Akku 4.000 mAh
induktives Laden
USB-Port 3.1 Typ C
IP-Zertifizierung (kein Schutz)
Gewicht 206 g
Farbe Mirror Grey, Mirror Grey, Nebula Blue, Almond, Nebula Blue
Einführungspreis 6 / 128 GB: 699 €, 8 / 256 GB: 749 €, 12 / 256 GB: 819 €
Marktstart

Verarbeitung und Design

Das OnePlus 7 Pro ist beim Display gegenüber den Vorgängern OnePlus 6T und Co. noch einmal kräftig gewachsen. Das Gehäuse wurde dabei länger aber nicht breiter. In der Hand fühlt es sich sogar etwas schlanker an, als das T-Modell aus dem Jahr 2018. Beim Design nähert man sich mit den gekrümmten Kanten etwas den Konkurrenten Huawei P30 Pro und Samsung Galaxy S10+ an. Doch eines hat man ihnen voraus: Eine Notch, die das Display einschneidet, findet man nicht. Dabei war die Notch des OnePlus 6T eine der elegantesten am Markt. Trotzdem ist ein Display ganz ohne die schwarze Nase am oberen Rand noch etwas schicker, als die eingeschnittenen Kollegen.

OnePlus 7 Pro im Hands-On

Die Farbe des Testmodells heißt Nebula Blue und besitzt einen Farbverlauf von hellem Blau ins Dunkellila. Das matte Finish lässt kaum Fingerabdrücke zu. Ganz ohne glänzende Bestandteile geht es jedoch auch bei OnePlus nicht. Fällt das Licht in bestimmten Winkeln auf die Rückseite, glänzt das OnePlus 7 Pro in einem metallischen hellblau über die gesamte Fläche. Da die Ränder abgerundet sind, ist der Effekt zumindest dort omnipräsent. Die Kamera bricht die Rückseite optisch auf und bildet einen schwarzen Balken. Toll gelöst dabei: Der Dual-LED-Blitz ist komplett unter das Glas gewandert. Dadurch stört hier keine Kante oder Aussparung die Haptik.

Steuerung, Verarbeitung und eine Pop-Up-Kamera

Stichwort Haptik – Sie kann mit allen Konkurrenten mithalten. Das OnePlus 7 Pro ist zwar riesig, liegt jedoch gut in der Hand. Die dünnen Ränder drücken sich leicht ins Fleisch und so haben Nutzer mit normalgroßen Händen kein Problem, das OnePlus 7 Pro sicher zu halten. Dass man bei der Größe von fast 7 Zoll nur noch die Hälfte des Displays mit einer Hand bedienen kann, dürfte auch unerfahrenen Nutzern klar sein. Kritik setzt es aber bei der Anordnung der Lautstärkenregler. Die Wippe- zum laut und leise stellen sowie der Schiebeschalter sitzen zu weit oben am Gehäuse. Auch Menschen mit großen Händen schaffen es nicht, die Lautstärke ohne zweite Hand oder umgreifen zu verstellen. Das liegt auch daran, dass die Tasterwippe dafür, auf der linken Seite angebracht ist. Der Schiebeschalter rechts ist mit großen Händen bedienbar. Komfortabel ist die Steuerung aber nicht.

Die Verarbeitung ist dagegen über jeden Zweifel erhaben. Spalten und schlechte Ausfräsungen sind nicht zu finden. Dazu kann das OnePlus 7 Pro auch mit viel Kraft kaum verbogen werden. Und wenn, dann ist die Verformung nur temporärer Natur und nicht dauerhaft. Das gilt auch bei der ausfahrbaren Kamera. Sie sitzt sehr stabil im Gehäuse, fährt auch bei etwas Gegendruck heraus und springt wieder ins Gehäuse, sobald das OnePlus 7 Pro einen Sturz registriert. Wird auf sie gedrückt, solange sie ausgefahren ist, wird sie per Motor eingefahren und eine Warnung erinnert den Nutzer, dass er nicht zu grob mit ihr umgehen sollte. Eine solche Warnung zeigt das OnePlus 7 Pro auch, wenn man die Frontkamera innerhalb kurzer Zeit immer wieder fahren lässt.

OnePlus 7 Pro Zubehör

Das OnePlus 7 Pro kommt mit einigem Zubehör zum Kunden. Kopfhörer liegen wie schon bei den Vorgängern nicht bei. Dafür packt OnePlus eine klare Silikonhülle mit ins Paket. Dazu gibt es die üblichen Papiere, Sticker für die Fanboys und -girls, ein hochwertiges Lade-/Datenkabel mit USB-Typ-C-Anschluss. Der Ladeadapter ist gegenüber dem OnePlus 6T etwas gewachsen und mittlerweile ein echtes Pfund. Er liefert bis zu 6 A bei 5 V Gleichspannung, was das Maximum der Ladetechnik Warp Charge 30 darstellt. Sie lädt das OnePlus 7 Pro wie schon das OnePlus 6T McLaren mit bis zu 30 Watt. Das Zubehör sowie die Verpackungen sind von guter Qualität.

Das OnePlus 7 Pro ist schick, stabil und aufregend. Damit erreicht man locker die Faszination, die zurzeit von einem Huawei P30 Pro oder einem iPheon XS Max ausgeht. Das Highlight ist jedoch das Notch-lose Display-Design.

Teilwertung: 5 von 5 Sternen

OnePlus 7 Pro im Display-Test

Das OnePlus 7 Pro besitzt ein QHD+-Display mit 90 Hertz, knapp 6,7 Zoll und abgerundete Kanten auf der Längsseite. Es wurde in Zusammenarbeit mit Samsung entwickelt und OnePlus nennt die Display-Technologie Fluid AMOLED. Mit den Eckdaten kommt das Display auf 516 ppi. Die minimale Helligkeit liegt nun bei 0,27 Nits. Ein Nit ist apropos ein Candela pro Quadratmeter. Mit dem angegebenen Wert hat das Display des OnePlus 7 Pro in der niedrigsten Stufe eine etwa dreimal so hohe Leuchtdichte als ein Nachthimmel bei Vollmond. Alles an ihm ist also gegenüber dem OnePlus 6T verbessert oder zumindest vergrößert worden.

In der Praxis und mit dem Blick auf das Display und nicht auf das Datenblatt erkennt man schnell, dass OnePlus mit dem Panel zur Konkurrenz aufgeschlossen hat. Schärfe Farben und Schwarz- wie auch Weißdarstellung sind allesamt top. Dazu fährt die automatische Helligkeitsregelung flüssig und präzise ans Ziel. Kein Nachjustieren stört die Anpassung. Mit der dunkelsten Einstellung des Displays traut man sich sogar im Kino einen kurzen Blick auf das Handy zu werfen und mit dem Nachtmodus werden dabei die Augen geschont. Die absolute Helligkeit ist solide, aber brennt einem nicht gerade die Augen aus den Höhlen. Trotzdem reicht sie, um auch bei sonniger Umgebung das Display ablesen zu können.

Neigt man das OnePlus 7 Pro und schaut seitlich auf das Display, bleiben die Farben vorerst stabil. Ein Blaustich entsteht jedoch beim Drehen. Er macht die Farben kalt und die weiße Flächen bekommen einen bläulichen Schimmer. Die Schärfe bleibt dabei jederzeit erhalten und auch die Ablesbarkeit nimmt nicht ab.

OnePlus 7 Pro mit angeschaltetem Display
OnePlus 7 Pro Display

Die Display-Ränder leuchten bei einer eingehenden Nachricht auf. Das war es mit der Funktionalität der abgerundeten Kanten. OnePlus verbaut keine explizite Randsteuerung bei der man wie beim Samsung Galaxy Note 9 Schnellmenüs in die abgerundeten Kanten versteck. Eine Extra-Scrollfunktion wie sie beim Sony Xperia XZ3 in die Kanten verbaut wurde, findet man hier auch nicht. Das ist etwas enttäuschend, da die Display-Kanten dadurch zu Design-Elementen abgewertet werden. Der optische Eindruck ist durch sie jedoch hochwertig und edel.

Das Display des OnePlus 7 Pro ist scharf, schnell und insgesamt eines High-End-Smartphones würdig. Hier hat OnePlus den größten Sprung gegenüber dem Vorgänger gemacht und verdient sich ein Extra-Lob.

Teilwertung: 5 von 5 Sternen

Ausstattung und Leistung des OnePlus 7 Pro

Die Ausstattung des OnePlus 7 Pro kann als typisch für die Oberklasse gewertet werden. Was fehlt, und das sind echte Einschnitte, sind eine IP-Zertifizierung und kabelloses Laden. Man betont zwar zu jeder Zeit, dass das OnePlus 7 Pro bis zu einem gewissen Grad wasserdicht sei, jedoch spare man sich die Zertifizierung, weil diese teuer sei. Man wolle, so die Brgründung von OnePlus weiter, dass der Kunde nicht dafür zahlen müsse, obwohl er gar nichts davon habe. Damit hat OnePlus in großen Teilen recht, denn eine Garantie bei Wasserschäden geben die Konkurrenten trotz IP-Zertifizierung zumeist nicht.

Die Verbindungsliste ist komplett. Unter anderem Verbindet sich das OnePlus 7 Pro über zwei WLAN-Bändern, Bluetooth 5.0 und wird mit allen gängigen Ortungssystemen wie GPS oder dem europäischen Galileo gefunden.

 OnePlus 7 Pro
HSPA
HSPA+
LTE (Down-max)▲ (1,2 GBit/s)
USB-OTG
DLNA
NFC
Kabellose Display-Übertragung
MHL
Infrarot-Fernbedienung
Bluetooth-Version5.0
WLAN-Standardsa/b/g/n/ac
QI
Dual-SIM

So schnell ist das OnePlus 7 Pro: Benchmark-Test mit neuem Rekord

Das OnePlus 7 Pro ist mit dem neuesten Rechnerherzen aus dem Hause Qualcomm ausgestattet. Dazu bringt es das Testgerät auf 12 GB Arbeitsspeicher – Das Maximum der aktuellen Flaggschiffgeneration von OnePlus. Der Speicher ist ebenfalls auf dem neuesten Stand. UFS 3.0 heißt der Standard, der in Sachen Geschwindigkeit den neuen Benchmark am Markt setzen soll. Das OnePlus 7 Pro ist das erste Smartphone, das damit auf den Markt kommt.

Das OnePlus 7 Pro bringt es im Hands-On und dem ersten Benchmark-Test auf über 370.000 Punkte und ist damit das schnellste jemals von inside handy getestete Smartphone. Auch die nicht perfekt vergleichbaren iPhones der aktuellen Serie bringen es nicht auf eine solche Leistung. Damit steht der neue Geschwindigkeitskönig fest: Das OnePlus 7 Pro.

UmfeldModellBenchmark-Wert
TestgerätOnePlus 7 Pro373.849
 
Huawei P30 Pro289.969
direkte KonkurrentenSamsung Galaxy S10+333.635
Samsung Galaxy Note 9246.735
 
Asus ROG Phone299.279
bisherige ReferenzRazer Phone 2286.678
Google Pixel 3 XL285.146

In der Praxis erhärtet sich der Eindruck, dass es niemals in der Nutzung zu Performance-Problemen kommen wird. Spiele, Video-Streams oder auch mehrere Apps, zwischen denen hin- und hergeschaltet wird, arbeitet das OnePlus 7 Pro locker ab. Kein Ruckeln in Animationen oder dem Bedienungsablauf stören das Nutzergefühl. Hier läuft alles sehr flüssig und damit auch ohne negative Kritik.

Telefonieren mit Qualität

Das Telefonieren mit dem OnePlus 7 Pro ist unauffällig. Das ist keine Kritik, sondern ein Lob. Es gibt wenig Kritik an der Soundqualität. Ob als Anrufer oder als Gegenpart kommen die Stimmen klar und laut genug an das Ohr. Die Geräuschunterdrückung ist dabei nicht ganz so rabiat wie bei einigen Konkurrenten, aber schluckt genug Störgeräusche, dass man immer gut verstanden wird.

Im Freisprechmodus zeichnet OnePlus ein ähnliches Bild. Die Stereolautsprecher können auch im Auto Fahrgeräusche übertönen und das Mikrofon lässt den Gesprächspartner kaum bemerken, dass man sich nicht nur 5 cm vom Smartphone befindet.

Das OnePlus 7 Pro hat noch potential nach oben. Aber lediglich bei der Ausstattung. Mit der Geschwindigkeit des Prozessors im Benchmark-Test wie auch im Alltag erklimmt man die Referenzposition. Das gleicht kleine Schwächen in der Ausstattung locker aus.

Teilwertung: 5 von 5 Sternen

OnePlus 7 Pro: Der Kameratest

OnePlus stattet die Kamera des OnePlus 7 Pro mit insgesamt drei einzelnen Modulen aus. Damit wandert gegenüber dem OnePlus 6T eine Kamera mehr ins Gehäuse. Die drei Module bieten jeweils eine optische Brennweite und sorgen zusammen für eine Brennweitenabdeckung von 17 bis 78 mm. Nur drei der Brennweiten sind optisch, alle Brennweiten dazwischen werden aus Informationen mehrerer Kameras zusammengerechnet. Die Frontkamera bietet 16 Megapixel und einen Fix-Fokus.

Die Kameras in der Übersicht:

  • Hauptkamera: 48 Megapixel, OIS, 26 mm, Blende 1:1,6, AF
  • Tele-Kamera: 8 Megapixel, OIS, 78 mm, Blende 1:2,4, AF
  • Weitwinkel: 16 Megapixel, kein OIS, 17 mm, Blende 1:2,2, AF
  • Frontkamera: 16 Megapixel, kein OIS, 25 mm, Blende 1:2,0, FF

Doch auch hier muss sich das OnePlus 7 Pro nicht nur auf dem Papier beweisen. Auch im Test des OnePlus 7 Pro zeigt sich jedoch eine gute Leistung. Gerade bei Fotografien zeigt die Kamera mit allen drei Brennweiten ihre Stärke. Die Farben könnten etwas akkurater sein, jedoch sind die Schärfe, die Low-Light-Qualität und auch die Automatik der Belichtung hervorragend. Hier kann OnePlus mit den ganz Großen mithalten und hängt nicht mehr hinterher, wie noch bei der Kamera des OnePlus 6T. Sie bot eine ordentliche Leistung, aber war für eine Kamera im High-End-Bereich zu schwach. Richtig stark ist der dreifache Autofokus. Er basiert unter anderem auf einem Laser-Autofokus, der auch im Dunkeln die richtigen Kanten zum Scharfstellen findet. Die Geschwindigkeit ist dabei enorm und die Präzision meist sehr gut. Einzig bei sehr unruhigen Hintergründen und Objekten nahe am Objektiv bekommt der Autofokus kleine Schwierigkeiten.

Der Kamera des OnePlus 7 Pro fehlt ein beliebter Modus, jedoch gibt es einen einfachen Umweg, um ebensolche Bilder aufzunehmen. OnePlus hat sich den dedizierten Makromodus gespart und somit gibt es keine verbesserte Naheinstellgrenze wie etwa beim Huawei P30 Pro. Der chinesische Konkurrent bietet scharfe Fotos schon ab einer Entfernung von 2,5 cm. Dabei kann OnePlus nicht mithalten. Mit dem Tele-Objektiv kann die Schwäche aber fast komplett ausgebügelt werden. Nimmt man kleine Gegenstände oder Bilder mit ihm auf, kommt man auf eine ähnlich große Abbildung wie beim Supermakromodus von Huawei.

Videoqualität – ein Sprung nach vorne

Die Videoqualität des OnePlus 7 Pro ist ein echter Fortschritt gegenüber den Vorgängern. Die Geschwindigkeit mit der der Autofokus gesetzt und die Belichtung angepasst wird, ist enorm. Ab und an überzieht der Fokus etwas, dann muss kurz nachgeregelt werden. Doch das passiert selten. Die Farben bei Videos sind etwas blass, jedoch noch im Bereich, in dem sie als natürlich bezeichnet werden können. Poppig oder überzeichnet sind sie nicht und damit bedienen sie die etwas weniger flippigen Menschen eher als Filterfanatiker und Social-Media-Videografen.

Die zurzeit sehr beliebten Zeitlupenaufnahmen mit Hochgeschwindigkeit sind beim OnePlus 7 Pro auch verbaut. Allerdings nicht mit der derzeitigen Maximalgeschwindigkeit von 960 Bildern pro Sekunde, sondern mit bis zu 480 Bildern pro Sekunde bei 720p-Auflösung. Will man Full-HD-Zeitlupenaufnahmen, reduziert sich die Geschwindigkeit auf 240 Bilder pro Sekunde. Bei beiden Zeitlupenoptionen ist die maximale Aufnahmelänge auf eine Minute begrenzt. Das klingt wenig, jedoch sind die 960-B/s-Videos der High-Speed-Kameras am Markt auf wenige Sekunden beschränkt. Wer also lange Zeitlupenvideos wünscht, wird bei OnePlus gut bedient.

Pop-Up-Kamera für Selfie-Fans

Die Pop-Up-Kamera ist eines der Highlights des OnePlus 7 Pro und leistet sich bei der Bildqualität keine großen Schnitzer. Der ganz große Wow-Effekt kommt bei den Bildern zwar nicht auf, jedoch gibt es umso mehr zu bestaunen, bevor das Bild gemacht wird.

Doch zuerst zur Kamera selbst: Sie bietet viele Details und kann auch bei dunkler Umgebung noch ordentliche Ergebnisse erzielen. Der Helligkeitsunterschied zwischen Gesicht und beispielsweise dem Hintergrund sollte jedoch nicht zu hoch sein. Der Dynamikumfang ist begrenzt und so brennen helle Bildteile bei dunklem Gesicht schon einmal aus. Für die Selbstdarstellung außerhalb geschlossener Räume ist die Kamera aber bestens geeignet. Dazu stimmt die Videoqualität. Die Bewegtbilder sind etwas zu warm abgestimmt, doch das legt einen wohlig-warmen Touch auf die Aufnahmen. Der Bildausschnitt ist dabei weit kleiner als der bei Fotos. Dadurch braucht es für das Video-Groufy schon einen sehr langen Arm oder einen Selfie-Stick.

Das eigentliche Highlight: Aktiviert man die Frontkamera fährt sich motorisch aus dem Gehäuse heraus. Das geschieht inklusive einer kleinen Animation auf dem Display unter dem Modul. Die Mechanik hört man dabei nur wenn es Totenstill ist. Sobald man sich bei normaler Umgebungsbeschallung aufhält, geschieht das ohne ein akustisches Signal. Die Kraft des kleinen Motörchens ist dabei erstaunlich. Auf den Kopf gestellt hebt er locker das Gewicht des nicht gerade leichten OnePlus 7 Pro in die Höhe. Auch mit höherem Gegendruck kommt der Motor klar. Das sollte man jedoch nicht übertreiben. Auch warnt das OnePlus 7 Pro nach mehrmaligem Aus- und Einfahren hintereinander, dass dadurch die Mechanik beschädigt werden kann.

Die Konstruktion fühlt sich dennoch sehr stabil an und man nimmt OnePlus die Ankündigung von 300.000 Bewegungen der Kamera ab. Zum Schutz der Kamera ist noch eine intelligente Lösung verbaut. Wenn die Sensorik des Handys einen möglichen Sturz registriert fährt die Kamera sehr schnell ein. Bei einem Sturz aus Tischhöhe schafft es die Kamera jedoch gerade so den Kopf einzuziehen. Bei Stürzen aus geringerer Höhe schlägt das Handy auf, bevor die Kamera komplett eingefahren ist.

Kamera-App des OnePlus 7 Pro
OnePlus 7 Pro Kamera-App

Kamera-App wie man sie sich wünscht

Die Software der Kamera-Steuerung bietet einige tolle Eigenschaften. Eine davon ist die Aufgeräumtheit. Keine unnötigen Mini-Icons oder Aufklappmenüs stören das Erstellen eines Schnappschusses. Direkt durch Wischgesten sind die Video-, die Automatik-, die Porträt- und die Nachtaufnahme-Funktion erreichbar. Will man Zeitrafferaufnahmen, den manuellen Modus, Zeitlupen oder Panoramas in Anspruch nehmen genügt ein Wisch und die Auswahl erscheint. Ebenfalls einfach zu Steuern sind die Einstellungen im manuellen Modus. Mit halbkreisförmigen Skalen wischt man von der voreingestellten automatischen Anpassung zu den jeweiligen Werten. Begleitet wird das von einem haptischen Feedback des Vibrationsmotors. Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass man nicht alle Einstellungen gleichzeitig öffnen kann, um sie quasi parallel bedienen zu können. Dazu sind die Halbkreise etwas zu weit vom Display-Rand entfernt, womit es bei Einhandbedienung zu Problemen kommt.

OnePlus gelingt mit dem OnePlus 7 Pro eine High-End-Leistung bei Fotos, Oberklasseleistung bei Videos und eine tolle App für Fans einfacher Bedienung. Damit schiebt sich OnePlus in die absolute Spitzenklasse und ruckelt heftig am Referenzstatus von Huawei P30 Pro und Samsung Galaxy S10. Zu Fall bekommt das OnePlus 7 Pro die beiden aber nicht.

Teilwertung: 5 von 5 Sternen

OnePlus 7 Pro Software und Multimedia

OnePlus nennt die Software des OnePlus 7 Pro OxygenOS und installiert sie in der Version 9.5 auf dem Flaggschiff. Dahinter steckt Android 9 Pie, das nur leicht angepasst wurde. OnePlus übernimmt die Apps der Amerikaner und baut auf eine schlanke Benutzeroberfläche. Eigenentwicklungen gibt es dennoch: Der Gaming-Modus und auch einige Darstellungen in den Einstellungen sind OnePlus-eigen. Dazu haben die Chinesen eine eigene App für die Triple-Kamera und installieren die OnePlus-Community- sowie die -Switch-App vor. Bloatware gibt es löblicherweise keine.

Zenmodus des OnePlus 7 Pro
OnePlus 7 Pro Zenmodus

Die Geschwindigkeit der Softwareoberfläche und der einzelnen Apps ist erwartungsgemäß rasant. Die Anpassungsfähigkeit der Software liegt im Durchschnitt des Android-Marktes. Eine neue Anwendung beziehungsweise eher Abwendung wurde in den Mittelpunkt der Software-Präsentation bei der Vorstellung gestellt. Der Zen-Modus schaltet das OnePlus 7 Pro fast komplett ab. Einmal aktiviert können für 20 Minuten nur noch Telefonate angenommen und Notrufe abgesetzt werden. Die Kamera kann ebenfalls genutzt werden. Der Rest des Smartphones ist quasi nicht mehr vorhanden. Bei Dauereinsatz des OnePlus 7 Pro fragt die Software aktiv nach, ob es Zeit ist, für eine Auszeit. Das Intervall für die Nachfrage kann jedoch in Stundenschritten angepasst werden. Vorsicht: Einmal aktiviert, kann der Zen-Modus nicht mehr abgebrochen werden. Nutzer müssen die 20-Minuten-Pause ist also zwangsläufig abwarten.

Sound, Video und Gaming

Das Gegenteil des Zen-Modus stellt die Multimedia-Abteilung des OnePlus 7 Pro dar: Neben dem Display mit seinen 6,7 Zoll und der QHD-Auflösung, besitzt das OnePlus 7 Pro noch weitere Multimedia-Merkmale, die vielversprechend sind. So lädt das Panel 90 mal in der Sekunde und damit weit schneller als üblich. So registriert das OnePlus 7 Pro Befehle beim Gaming schneller und die Darstellung von Videos und Games ist flüssiger.

Stereo-Lautsprecher mit Kraft

Es gibt auch einiges auf die Ohren. OnePlus hat nämlich Stereo-Lautsprecher verbaut und den Treiber am unteren Ende des Gehäuses von links nach rechts versetzt. Somit verdeckt man den Lautsprecher beim Spielen nicht. Das gilt natürlich nur, wenn man das Smartphone nach links dreht, um in den Landscape-Modus zu kommen. Für die Untermalung von Videos oder die Gaming-Hintergrundmusik taugen die beiden Lautsprecher auch mal eine längere Zeit. Doch auch für das Musikhören dürfen sie schon mal herhalten. Der Bass ist zwar recht dünn, jedoch ist das Gesamtklangbild ausgewogen und ohne echte Schwächen. Einen kleinen Raum bekommt der Nutzer damit locker beschallt und auch das Bahnabteil kann zum Nerven der Mitreisenden komplett beschallt werden.

Will man richtig guten Klang, sind die kleinen Lautsprecher im Gehäuse des OnePlus 7 Pro nicht die erste Wahl. Doch Kopfhörer legt der chinesische Hersteller nicht mit bei. Das Verhalten hat man von den Vorgängermodellen übernommen. Wird die Qualität der Kopfhörer anderer Hersteller wie HTC oder Samsung – die ohne Aufpreis bei den Flaggschiffen beiliegen – in den Ring geworfen, relativiert sich hier der Kaufpreis des OnePlus 7 Pro etwas.

Gaming-Mode des OnePlus 7 Pro
OnePlus 7 Pro Gaming-Mode

Gaming mit Gefühl

Für Gamer hat OnePlus zusammen mit Fnatic einen speziellen Spielemodus entwickelt, der unter anderem die Benachrichtigungen ausblendet, die Hintergrundaktivitäten einschränkt und viel Dampf auf den neuen Vibrationsmotor gibt. Er überträgt viel mehr haptisches Feedback als noch der schwache Schüttelantrieb aus dem OnePlus 6T. Dazu kann er ein klopfendes Feedback geben, was noch einmal ein neues Tastgefühl erlaubt. Zusammen mit den Stereo-Lautsprechern, dem riesigen 90-Hertz-Display und dem haptischen Feedback gelingt OnePlus ein tolles Spieleerlebnis, das mal wieder die Frage aufwirft, ob spezialisierte Gaming-Smartphones wirklich eine Daseinsberechtigung besitzen.

Das OnePlus 7 Pro macht bei der Software eine gute und bei der Multimedia-Sektion eine sehr gute Figur. Vor allem bei zweiterem hat man gegenüber den Vorgängern kräftig zugelegt und muss sich nun nicht mehr vor der Konkurrenz verstecken.

Teilwertung: 4 von 5 Sternen

OnePlus 7 Pro im Akkutest: langsam leer, schnell voll

Der Akku des OnePlus 7 Pro fasst 4.000 mAh Energie. Bei einem 6,7 Zoll großen Bildschirm mit QHD+-Auflösung und dem leistungsstarken Snapdragon 855 ist das gar nicht so viel. Doch das Energiemanagement kann auch aus einem relativ kleinen Akku viel Nutzungszeit herausholen. Ob das funktioniert, zeigt sich im Akkutest des OnePlus 7 Pro.

Der Akkutest beinhaltet in den ersten acht Stunden eine aktive Nutzung des Smartphones mit jeweils 30 Minuten spielen, Video streamen, Radio hören und telefonieren. Dazu werden in dieser Zeit Screenshots und Testbilder erstellt, Uploads und Downloads getätigt und es wird im Internet gesurft. Nach der ersten Phase schließt sich eine zweite an, in der die Standby-Zeit von 16 Stunden durchlaufen und in der nichts mit dem Smartphone getan wird. Dazu zeigt sich im Ladetest, wie viel Energie das Originalnetzteil in 30 Minuten in das Smartphone pumpen kann. Der Startpunkt ist hier 30 Prozent Ladung.

Klein aber solide

Der verhältnismäßig kleine Akku kommt auf ein solides Verbrauchsergebnis von 68 und 58 Prozent nach acht und weiteren 16 Stunden. Überragend ist das jedoch nicht. Vergleichbare Smartphones wie das Huawei Mate 20 Pro und das Samsung Galaxy S10+ kommen auf stärkere Werte. Auch das Huawei P30 Pro überragt das Ergebnis des OnePlus 7 Pro. In einer ganz anderen Liga spielt das aktuelle Referenzgerät für Akkutests. Das Motorola Moto G7 Power kommt auf 89 und 84 Prozent Ladung nach den beiden Testzyklen.

ModellKapazität (mAh)AkkustandVerbrauch
TestgerätArbeitstag (8h)Nacht im Standby (16h)Intensivtest (8h)Standby (16h)
OnePlus 7 Pro4.00068583210
Alternativen
Huawei P303.65074642610
Sony Xperia L33.3007668248
Huawei P Smart 20193.40064
5736 7

Seine Stärke liegt eher in der Schnellladefunktion Warp Charge 30. Das klobige Netzteil zwingt in 30 Minuten 52 Prozentpunkte in den Akku des OnePlus 7 Pro. Somit lädt es in der halben Stunde von 30 Prozent auf 82 Prozent. Ein sehr ordentlicher Wert. Spannend dabei: Die Ladetechnologie kommt auch in den neuen Kopfhörern Bullets Wireless 2 zum Einsatz. Dort lädt ein herkömmliches Netzteil den kleinen Akku innerhalb von 20 Minuten von null auf 100 Prozent.

Beiden gemein ist eine Schwäche, die im Premiumbereich von modernen Smartphones eigentlich nicht mehr entschuldbar ist. Das OnePlus 7 Pro lässt sich nicht kabellos laden. Ohne Qi-Unterstützung muss immer ein Kabel genutzt werden. Gerade weil man auf ein Gehäuse aus Glas setzt, das diese Technologie grundsätzlich erlaubt, ist der Verzicht nicht nachvollziehbar.

Der Akku des OnePlus 7 Pro liefert solide ab und hat mit Warp Charge 30 einen Trumpf in der Hand. Etwas enttäuschend ist der Verzicht auf Qi und die Leistung im Direktvergleich mit der Premiumkonkurrenz und den Referenzen am Markt. Trotzdem kommt man mit ihm locker zweimal zur Arbeit und wieder nach Hause, ohne dass man an eine Steckdose muss.

Teilwertung: 5 von 5 Sternen

OnePlus 7 Pro – Das Fazit

Für OnePlus ging es beim OnePlus 7 Pro ums Eingemachte: Wollte man weiterhin den Schwerpunkt auf den neuesten Prozessor und die Updates, sowie ein Notch-Design legen? Damit wäre man Gefahr gelaufen, vom Markt und speziell von Samsung und Huawei abgehängt zu werden. Beide Unternehmen haben zusammen mit Apple den Oberklassebereich in eine untere und eine obere Oberklasse aufgeteilt. Der High-End-Bereich strotzt nur so vor Neuentwicklungen und Features, kostet aber auch meist über 1.000 Euro. Der untere Oberklassebereich gilt damit als Spitzenmodelle zweiter Klasse. Mit dem OnePlus 7 Pro haben sich die Chinesen ebenfalls für diese Einteilung entschieden. Dafür musste der Preis für das Flaggschiff angehoben werden. Doch nun hat auch OnePlus einen waffenstarrenden Kämpfer in der Arena, der es auch mit Huawei P30 Pro, Mate 20 Pro oder Samsungs Galaxy S10+ aufnehmen kann.

Entscheidend bei diesem Schritt waren vor allem die Weiterentwicklungen im Bereich Kamera, Display und Gehäuse. Alle drei Bereiche wurden gegenüber dem OnePlus 6T enorm verbessert. Die alten Stärken Geschwindigkeit, ein vergleichsweise günstiger Preis und eine tolle Verarbeitung wurden beibehalten. Alte Schwächen aber auch. So gibt es immer noch kein kabelloses Laden über Qi, keine Speichererweiterung und keine IP-Zertifizierung. Das ist umso ärgerlicher, als dass die Konkurrenten schon einen Schritt weiter sind und entsprechend kabelloses Reverse-Charging, Micro-SD-Unterstützung bis zu 1 TB und Militärstandards verbauen. Dazu ist die Farbauswahl eingeschränkt. So gibt es wieder nicht alle Farben in allen Speicherversionen. Im Gegenteil: Es gibt nur für eine Speicherversion alle Farben. Die anderen werden in nur einer Farbe ausgeliefert. Wer jedoch auf diese Optionen und die Farbvielfalt verzichten kann, der hat im OnePlus 7 Pro ein Flaggschiff an der Hand, dass sich vor keinem Vergleich scheuen muss.

Testsiegel des OnePlus 7 Pro mit 5 von 5 Sternen
OnePlus 7 Pro Testsiegel

Gesamtwertung: 5 von 5 Sternen

Pros des OnePlus 7 Pro

  • tolles Display
  • starke Kamera
  • Showeffekt durch High-End-Pop-Up-Selfies
  • Schnellladefunktion
  • tolle Verarbeitung

Contras des OnePlus 7 Pro

  • kein zertifizierter Wetterschutz
  • keine Speichererweiterung
  • kein kabelloses Laden
  • eingeschränkte Farbauswahl

Preis-Leistung des OnePlus 7 Pro

Der minimale Preis für das OnePlus 7 Pro liegt bei 709 Euro. Maximal werden knapp 830 Euro fällig. Die meisten Nutzer werden sich jedoch für das mittlere Modell für knapp 760 Euro entscheiden. Damit ist das neue Flaggschiff je nach Modell gut 150 bis 200 Euro teurer als der Vorgänger OnePlus 6T. Ist der Preisaufschlag gerechtfertigt? Ja! Denn hier steckt viel mehr im Paket als noch beim Vorgänger und im Vergleich mit der Konkurrenz ist man immer noch viel billiger. Doch ist es auch ein Premium-Smartphone fürs Volk? Nein. Dafür müsste es den Preis des OnePlus 6T bieten. Das ist aber technisch kaum machbar.

Wer also High-End wie im Huawei P30 Pro oder dem Samsung Galaxy S10 will, aber keine 1.000 Euro auszugeben bereit ist, der kommt kaum um das OnePlus 7 Pro herum. Wem die Investition von über 700 Euro abschreckt, muss mehr Kompromisse eingehen.

Alternativen zum OnePlus 7 Pro

Die Alternativen zum OnePlus 7 Pro sind klar. Das Huawei P30 und P30 Pro dürfen hier genauso wenig fehlen wie das Galaxy S10 und das Galaxy S10+ von Samsung. Doch es geht auch billiger. Wer High-End will, aber auf einen etablierten Hersteller setzt, kann sich auch die beiden im Preis schon gefallenen Huawei Mate 20 Pro und Samsung Galaxy Note 9 ansehen. OnePlus-Fans mit einem schmaleren Geldbeutel haben auch die Möglichkeit in der neuesten Generation billiger davonzukommen. Das OnePlus 7 befindet sich ab knapp 560 Euro auf dem Niveau des Vorgängers, bietet ebenfalls den Snapdragon 855 und die neuste Software, baut aber auf das gleiche Design und das gleiche Display wie das OnePlus 6T. Hier müssen also einige Kompromisse eingegangen werden, jedoch ist der neueste Qualcomm-Prozessor unter 600 Euro kaum in einem anderen Smartphone zu bekommen.

Detailblick auf die vier Kameras des Honor 20 Pro.

Honor 20 Pro erobert den dritten Platz in der DxoMark-Bestenliste

Bei dem nagelneuen Honor 20 Pro handelt es sich um ein richtiges Flaggschiff-Modell, das über High-End-Technik verfügt und dennoch zu vergleichbar günstigen Preisen in die Läden kommen soll. Insbesondere im Kamera-Bereich hat sich der Hersteller viel Mühe gegeben und gleich vier Sensoren auf die Rückseite gepackt. Wie die Experten von DxoMark nun festgestellt haben, geht die Rechnung auf.
Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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2 KOMMENTARE

  1. Hallöle,

    da ich mich im vergangenen Herbst zum Neuvertrag nur knapp für das Huawei P20 Pro und gegen das OnePlus 6 entschied, werde ich wohl zur Verlängerung dieses Modell wählen.

    Aber meine Frage, wozu im Hands-On kein Bezug genommen wird:

    Sind 4000 Milliamper nicht etwas lasch für ein 6,7-Zoll-Gerät mit dieser Leistung?

    • Hi Josh!

      Danke für deine Einschätzung und dein Feedback. 4.000 mAh sind erstmal wirklich etwas wenig bei so viel Power und Display.

      Wir haben eine Einschätzung zum Akku jedoch noch raus gelassen, weil wir noch keinen Akkutest machen könnten. Sobald der durch ist aktualisieren wir den Artikel.

      Viele Grüße

      Michael

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