Huawei Mate 20 Pro im Test: Blinker links und ab auf die Überholspur

22 Minuten
Huawei Mate 20 Pro in der Farbe Twilight in der Hand vor einem Stapel bunter Luftballons
Das Huawei Mate 20 Pro hat zweifelsohne das Potenzial, Smartphone des Jahres 2018 zu werden. Es ist weitaus mehr als die Triple-Kamera, die das Mate-Modell auszeichnet – auch wenn diese selbstredend das Aushängeschild ist. Mit dem Mate 20 Pro könnte es den Chinesen sogar gelingen, Samsung als Marktführer abzulösen. Wie? Das zeigt der Test.

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro ein Smartphone der Spitzenklasse präsentiert. Nicht nur der Preis von rund 1.000 Euro ist ein Indiz dafür. Was die technische Ausstattung angeht, hat man das Gefühl, Huawei hat das Mate 10 Pro komplett zerlegt, jedes Detail verbessert und es zum rundum neuen Mate 20 Pro zusammengesetzt. Auch hinsichtlich des Designs kann man diese Rechnung aufmachen, jedoch ist hier auch eine Prise Galaxy S9 mit drin. Doch der Reihe nach.

Huawei Mate 20 Pro – die technischen Daten

 Huawei Mate 20 Pro
 
Display6,39 Zoll, 1.242 × 2.688 Pixel
Betriebssystem-VersionAndroid 9.0 Pie, EMUI 9.0
ProzessorOcta-Core
RAM6/8 GB Arbeitsspeicher
interner Speicher128/256 GB
MicroSDja (256GB)
Kamera vorne/hinten24 Megapixel /
Triple Hauptkamera 40 + 20 + 8 Megapixel
Fingerabdruckscannerja
Akku4.200 mAh
USB-Port3.1 Typ C
IP-ZertifizierungIP68
Abmessungen (in mm)157,8 x 72,3 x 8,6
FarbenSchwarz, Blau, Grün, Violett
Einführungspreis128 GB: 999 Euro
Aktueller Marktpreis128 GB: 999 Euro

Design und Verarbeitung des Mate 20 Pro

Nimmt man das Mate 20 Pro das erste Mal in die Hand, kommt es einem trotz des knapp 6,4 Zoll großen Displays gar nicht so groß vor. Das liegt zum einen an den schmalen Rändern, die den Bildschirm umgeben. Zum anderen am langgezogenen Format von 19,5:9. Darüber hinaus passt sich Huawei mit der Notch dem aktuellen Trend an. Diese ist recht breit, da sie – ähnlich wie beim iPhone XS – Sensoren für eine 3D-Gesichtsentsperrung enthält.

Lässt man den Blick von der Vorder- zur Rückseite schweifen, wird ein, im Vergleich zum Mate 10 Pro, weiteres neues Detail ersichtlich. So hat Huawei das Display an den Kanten gebogen. Nicht nur deshalb werden Parallelen zum Galaxy S9 ersichtlich. Auch der glänzende Metallrahmen, der von Antennen unterbrochen ist, erinnert stark an das aktuelle Aushängeschild Samsungs. Oben und unten noch recht breit wird er in den Kurven zu den Seiten hin schmaler. Das hat den Vorteil, dass das Gerät noch flacher in der Hand liegt.

Keine Klinkenbuchse

Bevor es über die an den Seiten abgerundete Rückseite auf ebendieser weitergeht, noch zwei Details zum Rahmen. Einen Klinkenanschluss sucht man weiterhin vergebens. Der chinesische Hersteller nutzt den Platz, den die Klinkenbuchse beanspruchen würde anders und investiert in einen größeren Akku. So hat der Energiespeicher im Mate 20 Pro eine Ladung von 4.200 mAh – 200 mAh mehr als das Vorgängermodell. Darüber hinaus versucht Huawei mit einem orangefarbenen Ein- und Ausschalttaster einen Blickfang zu setzen. Das gelingt auch, schaut man doch immer wieder auf dieses Detail.

Von Nadelstreifen und Farbverläufen

Auf der gläsernen Rückseite dominiert das Kameramodul, das ein wenig an ein Ceranfeld erinnert – auch wenn Huawei hier gerne der Vergleich zu Scheinwerfern eines hochmodernen Sportautos zieht. Hier gibt es drei unterschiedliche Brennweiten und eine Dual-Tone-LED. Über dem Triple samt Lämpchen weist der Leica-Schriftzug darauf hin, dass Huawei weiterhin mit den Kameraexperten zusammenarbeitet. Neben dem eigenen Logo und dem CE-Zeichen sowie dem Mülltonnen-Symbol gibt es auf der Rückseite aber nichts mehr zu sehen. Außer den Nadelstreifen, die sich auf der grünen und blauen Version – je nach Lichteinfall – präsentieren. Das schwarze sowie das Twilight-Exemplar verzichten auf dieses Muster.

Apropos Twilight: Während das P20 Pro in einer Version mit Farbverlauf von Lila nach Blaugrün erhältlich ist, wirkt das Mate 20 Pro mit dem Farbverlauf von Blau zu Schwarz etwas maskuliner.

Darüber hinaus fällt auf, dass der Fingerabdrucksensor verschwunden ist. Beim Mate 10 Pro befindet er sich noch unmittelbar unter der Dual-Kamera. Beim Mate 20 Pro integriert Huawei den biometrischen Sensor aber im Display, wie man es bereits beim Mate RS Porsche Design gemacht hat. Dieser ist im Vergleich zum Porsche-Handy Huawei zufolge 20 Prozent schneller.

Verarbeitung

Das Mate 20 Pro ist verwindungssteif wie ein Brett aus Buchenholz. Es liegt sehr dominant in der Hand, was auch dem Gewicht von rund 190 Gramm geschuldet respektive zu danken ist. Beim Biegetest gibt das Gerät keinen Millimeter nach. Auch wenn Metall und Glas bei Smartphone-Herstellern derzeit im Trend liegen wie Glam-Metal-Bands in den 80er Jahren – Huawei kombiniert die Materialien hervorragend miteinander. Die Rückseite der grünen und blauen Version ist fein geriffelt, was zu ertasten ist. Dadurch rutscht das Mate 20 Pro weniger oft aus der trockenen Hand.

Des Weiteren hat das leicht aus dem Gehäuse herausragende Kameramodul im Vergleich zum Mate 10 Pro seine scharfen Kanten verloren. Und auch sonst findet man nirgends Fehler hinsichtlich der Verarbeitung.

Volle Punktzahl. Huawei hat es geschafft, das Mate 10 Pro beim Design gänzlich zu überholen. Dennoch orientieren sich die Chinesen am aktuellen Marktstandard und haben wohl zu Samsung geschielt, als es um die Gestaltung von Rahmen und den abgerundeten Glaselementen vorne und hinten ging.

Einzelwertung: 5 von 5 Sternen

Das Display des Mate 20 Pro

Mit 6,39 Zoll in der Diagonalen ist das AMOLED-Display des Mate 20 Pro nahezu genauso groß wie das des Galaxy Note 9 (6,4 Zoll) und 0,39 Zoll größer, als der Bildschirm des Mate 10 Pro. Zudem legte Huawei das Mate 20 Pro auf die Streckbank. Während das Vorgängermodell ein Display-Format von 18,7:9 besitzt, ziehen die Chinesen der Bildschirm des Mate 20 Pro auf ein Verhältnis von 19,5:9. Dadurch wirkt das neue Modell insgesamt nicht so wuchtig, obwohl es einen Millimeter dicker ist.

Hohe Auflösung muss erst eingeschaltet werden

Zwar besitzen beide Mate-Modelle ein OLED-Display, beim Mate 20 Pro legt Huawei aber noch eine Schippe Pixel darauf. So löst der Bildschirm des Newcomers mit 1.440 x 3.120 Bildpunkten in WQHD+ auf. Das Mate 10 Pro hingegen besitzt ein Full-HD+-Display, das eine Auflösung von 1.080 x 2.160 Pixeln bietet. Trotz etwas größerem Panel ergibt sich eine Pixeldichte von 538 ppi beim Mate 20 Pro und 402 ppi beim Mate 10 Pro. In dieser Kategorie hat das neue Modell, also die Nase vorn. Vermutlich um die Akkulaufzeit zu erhöhen löst das Display des Mate 20 Pro ab Werk aber ebenfalls nur in Full-HD+ auf. Um die volle Pixel-Power aus dem Bildschirm herauszuholen, muss man in den Display-Einstellungen den Schalter beim Punkt “Smarte Auflösung” umlegen.

Was bedeutet eigentlich AMOLED?

Zudem springt Huawei auf den Notch-Zug und versieht das neue Modell mit einem Display-Einschnitt am oberen Rand. Mate-10-Pro-Nutzer, die auf das Mate 20 Pro umsteigen, müssen sich aber nicht nur daran gewöhnen. Auch die abgerundeten Display-Kanten könnten dem einen oder anderen zu schaffen machen. Während die Notch schnell akzeptiert wird, fallen die Radien am Ende des Bildschirms immer wieder bei der Bedienung auf. Nämlich dann, wenn Bedienelemente, wie etwa die Tastatur, am Rand eingeblendet werden. 1 und 0, q und p oder Umschalt- und Löschtaste: Immer wieder tippt man fast schon seitlich auf die virtuellen Tasten. Aber auch das ist reine Gewöhnungssache. Bei der Bedienung mit einem Stift, wie es im Fall des Galaxy Note 9 ist, dürfte das schwerer ins Gewicht fallen.

Das Display des Huawei Mate 20 Pro aus verschiedenen BetrachtungswinkelnQuelle: Blasius Kawalkowski

Hell, farbtreu und schnell

Hinsichtlich der Schärfe gibt es selbst bei genauem Hinsehen kaum Unterschiede. Im Alltag fällt die höhere Auflösung also nicht wirklich auf. Erst recht nicht, wenn man keinen Vergleich hat. Während man bei Farben keine Unterschiede feststellen kann, ist der Weißwert beim Mate 20 Pro deutlich besser. Dieser ist beim Mate 10 Pro im Vergleich etwas dunkler und gelbstichiger. Aber auch hier gilt: Hat man nicht beide Geräte nebeneinander liegen, wird man das weißere Weiß nicht vermissen.

Bei der automatischen Helligkeitsregelung des Mate 20 Pro gibt es nichts zu bemängeln. Der Prozessor passt in Kooperation mit der Fotozelle die Leuchtkraft der Anzeige sehr schnell und präzise dem Umgebungslicht an. Zudem ist die Blickwinkelstabilität hervorragend. Wie man das Gerät auch dreht, das Display büßt kaum an Strahlkraft ein und die Farbtreue bleibt erhalten.

Display-Einstellungen

Im Menü finden sich unter “Anzeige” diverse Display-Einstellungen. Der Nutzer kann hier neben der Helligkeit samt Auto-Anpassung die Farbtemperatur ändern – entweder manuell, oder automatisch. Bei zweitgenanntem passt das Mate 20 Pro die Farbtemperatur basierend auf dem Umgebungslicht an. Apple hat eine solche Funktion, die das Unternehmen als “True Tone” bezeichnet, bereits etwas länger im Programm.

Darüber hinaus lassen sich blaues Licht herausfiltern, Schrift- und Anzeigegröße definieren und die Notch auf Wunsch “ausblenden”. Hierbei werden sie seitlichen Bereiche neben dem Display-Einschnitt abgedunkelt und das Display bekommt ein gewöhnliches Aussehen.

Auch in dieser Kategorie erreicht das Mate 20 Pro die volle Punktzahl. Zwar geht hinsichtlich der Pixeldichte noch etwas mehr, was etwa Sony immer wieder unter Beweis stellt. Das ist aber nicht notwendig.

Einzelwertung: 5 von 5 Sternen

Ausstattung und Leistung

Mit dem Kirin 980 hält ein neuer High-End-Prozessor Einzug in die Smartphone-Sparte von Huawei und kommt sofort im Mate 20 Pro zum Einsatz. Der neue Chip soll dank künstlicher Intelligenz noch schlauer sein als sein Vorgänger. Zudem gehört der Kirin 980 neben dem Apple A12 zu den weltweit ersten Prozessoren in 7nm-Fertigung und unterstützt LTE Cat.21. Somit ist das Mate 20 Pro zusammen mit dem ebenfalls neuen Mate 20 und Mate 20 RS Porsche Design das erste Smartphone, das Download-Raten von bis zu 1,4 GBit/s erreicht. Darüber hinaus ist der Kirin 980 Huawei zufolge 134 Prozent schneller und 88 Prozent effizienter als der Vorgänger-Chip, der im Mate 10 Pro zum Einsatz kommt.

Im Benchmark-Test weit von der Spitze entfernt

Das spiegelt auch der Benchmark-Test von AnTuTu wider: Hier kommt das Mate 20 Pro auf 249.187 Punkte. Das Mate 10 Pro hingegen erreicht 212.419 Punkte. Ob man das allerdings im Alltag spürt, bleibt fraglich. Das Mate 10 Pro macht selbst nach einem Jahr im Dauertest von inside handy eine gute Figur.

Was den Benchmark-Test angeht, findet sich das Mate 20 Pro aktuell auf Platz neun der Liste aller von inside handy getesteten Smartphones wieder. Zwar landet es knapp vor dem Galaxy S9+ und Galaxy Note 9, jedoch auch weit hinter dem aktuellen Spitzenreiter, dem iPhone XS Max (364.994 Punkte). Auch das Razer Phone 2, das Sony Xperia XZ3, das HTC U12+ sowie das OnePlus 6 und das LG G7 ThinQ konnten im AnTutu-Benchmark-Test mehr Punkte einheimsen.

UmfeldModellBenchmark-Wert
TestgerätHuawei Mate 20 Pro249.187
 
Samsung Galaxy Note 9246.735
direkte KonkurrentenHuawei P20262.575
Razer Phone 2206.394
 
Samsung Galaxy S9244.895
ehemalige FlagschiffeMotorola Moto Z2 Force181.823
Razer Phone208.107
 
Sony Xperia XZ3277.699
 aktuelle ReferenzHTC U12+270.006
 OnePlus 6268.802

Schaut man sich jedoch die Werte an, die der Geekbench-Test ausspuckt, landet das Mate 20 Pro auf Platz eins – zumindest was die Multi-Core-Leistung angeht (9.821 Punkte). Bei der Single-Core-Wertung (3.344 Punkte) befinden sich nur Galaxy S9 und Galaxy Note 9 vor dem Spitzenmodell der Chinesen.

Tschüss MicroSD-Karte, hallo künstliche Intelligenz

Beim Speicher ändert sich gegenüber dem Mate 10 Pro nahezu nichts. Auch das Mate 20 Pro besitzt ein 128 GB großes Datendepot und 6 GB RAM. Jedoch lässt sich der interne Speicher des Mate 20 Pro aufstocken, was beim Vorgänger-Modell nicht möglich ist. Somit behebt Huawei das offensichtliche Manko zwar. Allerdings ist es keine normale MicroSD-Karte, die der Nutzer hier einsetzen kann. Vielmehr ist es ein von Huawei neu entwickeltes Format: die Nano-Memory-Card (NM Card). Diese ist halb so groß wie eine MicroSD-Karte und wird aktuell nur von Huawei hergestellt. Wer sein Datendepot also vergrößern möchte, muss eine Neuanschaffung einkalkulieren.

Die Nano-Memory-Card von Huawei von beiden SeitenQuelle: Blasius Kawalkowski

Doch warum dieser Wandel? Das hat inside handy auch Huawei gefragt. Die Antwort: Durch die kleinere Speicherkarte bleibt mehr Platz für andere Technologien – etwa einen größeren Akku. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit.

Was aber leistet diese Konfiguration in der Praxis? Von künstlicher Intelligenz ist für den Nutzer zunächst nichts zu sehen. Die Dual-NPU verrichtet ihr Tagwerk eher im Hintergrund und lernt. Hin und wieder – etwa beim Fotografieren eines Panoramas – schaltet sich die künstliche Intelligenz ein und weist den Fotografen darauf hin, dass ein Foto mit dem Ultraweitwinkelobjektiv die womöglich bessere Wahl wäre.

Ob durch Menüs scrollen, zwischen Apps wechseln oder grafisch aufwendige Spiele spielen: Das Mate 20 Pro gerät nie ins Stocken. Alles andere wäre für ein 1.000-Euro-Smartphone aber auch enttäuschend.

Verbindungsmöglichkeiten des Mate 20 Pro

Hinsichtlich seiner Schnittstellen ist das Mate 20 Pro bestens ausgestattet – auch wenn der eine oder andere Nutzer MHL oder DLNA vermissen dürfte. Ein LTE-Chip erlaubt Downloads mit bis zu 1,4 GBit/s (Cat. 21). Eine Geschwindigkeit, die hierzulande gegenwärtig von keinem Netz auch nur ansatzweise erreicht wird. Vodafone hat aber bereits erste Städte mit Mobilfunk-Basisstationen ausgestattet, die gigabitfähig sind.

Darüber hinaus unterstützt das Mate 20 Pro Bluetooth 5.0 und ist als Dual-SIM-Version erhältlich. Wie bereits erwähnt, müssen Käufer auf eine Klinkenbuchse verzichten. Stattdessen legt Huawei dem Lieferumfang einen Adapter bei, der die Signale von USB-C auf Klinke umwandelt.

Dank IP68-Zertifikat übersteht das Mate 20 Pro nicht nur einen Regenschauer, sondern lässt sich auch dauerhaft in bis zu 1,5 Meter tiefem Wasser als Unterwasserkamera nutzen. Beim Telefonieren gab es im Test kaum Defizite. Der Gesprächspartner bemängelte lediglich die etwas zu leise Stimme, wenn man das Mate 20 Pro als Freisprecheinrichtung nutzt und weiter als einen halben Meter vom Mikrofon entfernt ist.

 Huawei Mate 20 Pro
HSPA
HSPA+
LTE (Down-max Mbit/s)▲ (1,4 GBit/s)
USB-OTG
DLNA
NFC
Kabellose Display-Übertragung
MHL
Infrarot-Fernbedienung
Bluetooth-Version5.0
WLAN-Standardsa/b/g/n/ac
QI
Dual-SIM

Das Mate 20 Pro als Desktop-Ersatz

Das Mate 10 Pro können Nutzer mit einem Kabel an einen herkömmlichen Monitor anschließen und so als Desktop-PC-Ersatz nutzen. Huawei nennt das „Easy Projection“. Das funktioniert auch mit dem Mate 20 Pro. Hierzu benötigt man lediglich einen USB-Typ-C zu HDMI-Adapter. Hinzu kommt, dass das mit dem Mate 20 Pro nun auch kabellos geht – per DLNA oder Miracast. Letzteres hat den Vorteil, dass man das Mate 20 Pro in der „Drahtlosprojektion“ weiterhin nutzen kann, während sich der Desktop-Modus auf dem großen Bildschirm davon unabhängig bedienen lässt.

Im Test funktionierte die Verbindung einwandfrei. Apps lassen sich schnell aufrufen und laufen verzögerungsfrei. Dabei dient das Mate 20 Pro als Touchpad. Zu empfehlen ist das aber nur bedingt; die Bedienung verläuft etwas schwerfällig. Hier schafft eine Maus Abhilfe, die per USB on the go an das Mate 20 Pro angeschlossen werden kann. Wer längere Texte verfasst, kann diese zwar auch über die Tastatur auf dem Handy-Display eintippen. Aber auch empfiehlt sich eine dedizierte Tastatur.

High-End-Prozessor samt künstlicher Intelligenz, die neuesten Verbindungsstandards und auf Wunsch Dual-SIM: In dieser Kategorie fehlt es dem Mate 20 Pro an nahezu nichts. Selbst eine Speichererweiterung ist im Gegensatz zum Vorgängermodell an Bord – doch leider nicht im Standardformat.

Einzelwertung: 5 von 5 Sternen

Kamera des Mate 20 Pro

Drei Kameras hinten und eine vorne zeigen, was Huawei vorhat. Das Unternehmen möchte den Kameramarkt in der Smartphone-Branche dominieren. Das gelang bereits mit dem P20 Pro ein Stück weit. Das Mate 20 Pro soll nochmal einen draufsetzen. Damit das gelingt, verzichtet Huawei auf einen Monochrom-Sensor und baut stattdessen eine Weitwinkelkamera ein. Somit ergibt sich folgende Ausstattung:

  • Normalobjektiv mit Blende f/1.8 und 40-Megapixel-Sensor
  • Teleobjektiv mit 3-fachem optischen Zoom, 8-Megapixel-Sensor, optischer Bildstabilisierung und einer Blende von f/2.4
  • Ultraweitwinkel-Objektiv

Alle drei Kameras haben ihre Daseinsberechtigung und erlauben dem Fotografen eine auf Kleinbild umgerechnete Brennweite zwischen 16 und 83 Millimetern. Während das Normalobjektiv sowie die Telebrennweite bereits vom Huawei P20 Pro bekannt sind, erweitert die Ultraweitwinkelkamera die Ausstattung. Bei Panoramaaufnahmen etwa bekommt der Fotograf noch mehr einer Szenerie eingefangen. Zudem erkennt das Mate 20 Pro dank KI-Prozessor, ob das Motiv weitwinkelrelevant sein könnte und signalisiert das dem Nutzer auf dem Display, bevor er auslöst. Dazu muss man allerdings im Kameramenü die „Master AI“ aktivieren. Darüber hinaus kann der Fotograf aber auch selbst auf das Weitwinkel-Objektiv umschalten. Dafür muss in den Kameraeinstellungen die Auflösung von 40 auf 10 Megapixel heruntergeschraubt werden.

Wer im Pro-Modus fotografiert, kann nicht nur Parameter wie ISO, Verschlusszeit und Weißabgleich selbst festlegen. Im Kameramenü lässt sich auch das RAW-Format einschalten. Die geschossenen Fotos beanspruchen dann zwar mehr Speicherplatz, lassen sich aber intensiver bearbeiten, da sie mehr Informationen enthalten.

Des Weiteren verbessert Huawei die Makro-Funktion. Der Fotograf kann nun bis zu 2,5 Zentimeter nah an das Motiv herantreten und es wird immer noch scharf abgebildet. Zum Vergleich: Will der Nutzer ein Makro mit dem Mate 10 Pro aufnehmen, muss er das Handy etwa 6,5 Zentimeter vom Motiv entfernt halten. Im Test zeigte sich, dass Huawei hier nicht zu viel versprochen hat.

Doch nicht nur Makroaufnahmen gelingen mit dem Kamera-Triple des Mate 20 Pro, wie die Galerie zeigt. Auch bei Nacht lassen sich scharfe und rauscharme Fotos schießen. Zudem können Porträts mit einem schönen Bokeh beeindrucken. Darüber hinaus lassen sich im Porträt-Modus einige Filter hinzuschalten, die Faltrollos, Buntglas oder eine Bühnenbeleuchtung imitieren. Das hingegen ist ein netter Effekt, den die Software vor allem an den Rändern des Porträtierten nicht wirklich gut hinbekommt. Diverse Filter lassen sich auch beim Selbstporträtieren mit der Frontkamera hinzuschalten. Verzichtet man darauf, spuckt die Kamera auf der Vorderseite halbwegs scharfe Selfies aus.

Der überarbeitete Videomodus

Außerdem baut Huawei die Videofunktionen des Mate 20 Pro aus. Neben ganz normalen Filmen lassen sich auch Videos drehen, die sich live mit einem Filter versehen lassen. Dazu gehören „Vintage“, „Frisch“, „Spannung“ und „Unscharfer Hintergrund“. Wer einen Film aufnimmt, kann nun, wie es bereits beim Fotografieren möglich ist, den Hintergrund von der Kamera-Software mit Bokeh versehen lassen. Neben unscharfem Hintergrund lässt sich dieser in einer weiteren Einstellung auch Schwarz-Weiß darstellen. Die KI erkennt etwa einen Menschen im Vordergrund, lässt ihn in Farbe im Film erscheinen und stellt alles andere monochrom dar.

AI-Farbe-Modus der Videokamera des Mate 20 ProQuelle: Blasius Kawalkowski

Im Test funktionierte das genauso durchwachsen, wie die Anfänge des unscharfen Hintergrundes bei Smartphone-Fotos. Die Kamera in Verbindung mit der KI sowie der Software haben immer wieder Probleme Vorder- von Hintergrund zu trennen. So passiert es gelegentlich, dass Teile der Person im Vordergrund ebenfalls Schwarz-Weiß oder unscharf dargestellt werden. Natürlich wird hier in Echtzeit berechnet, sodass enorm viele Dateninformationen über die Leiterplatten transportiert werden. Sollte Huawei an diesen Features weiterarbeiten, dürften in den kommenden Generationen diese Probleme verschwinden.

Weitere Kameramodi

Wer in der Kamera-App auf den Reiter „Mehr“ tippt, bekommt weitere Modi serviert. Dazu gehören eine Zeitlupe, das 3D-Panorama, ein Zeitraffer oder Lichtmalerei. Letzteres ermöglicht dem Fotografen, Lichtspuren von vorbeifahrenden Autos oder ein Licht-Graffiti bei Dunkelheit aufzunehmen. Zeitlupenaufnahmen erreichen mit bis zu 960 Bilder pro Sekunde HD-Qualität; wer Filme in Full-HD-Auflösung haben möchte, muss mit 120 Bildern pro Sekunde Vorlieb nehmen.

Kamera-Software

Die Oberfläche der Kamera-App ist im Vergleich zum Mate 10 Pro noch etwas übersichtlicher und intuitiver geworden. So weiß man durch die eingeblendete Leiste mit den verschiedenen Modi jederzeit, welche Funktion aktiv ist. Dafür reduziert Huawei die Icons am oberen Bildschirmrand und fügt die „Große Blende“ und den Porträt-Modus in die verschiebbare Leiste ein.

Trotz Kinderkrankheiten im Videomodus und den unsauber ausgeschnittenen Personen im Porträt setzt die Kamera-Ausstattung des Mate 20 Pro neue Maßstäbe im Bereich der Smartphone-Fotografie. Das Mate 20 Pro ist das erste Smartphone, das das Testlabor von inside handy mit mehr als 100 Prozentpunkten verlässt.

Einzelwertung: 5 von 5 Sternen

Software und Multimedia

Beim Betriebssystem setzt Huawei weiterhin auf Googles Android. Die Chinesen installieren die aktuellste Version Android Pie 9.0 und bespannen sie mit ihrer eigenen Nutzeroberfläche EMUI 9.0.

Die Bedienoberfläche ist deutlich sauberer und aufgeräumter, als sie noch einige Generationen zuvor war. Huawei hat sich ein Stück weit von der unüberschaubaren Vielfalt an Funktionen entfernt, was man dem Menü auf den ersten Blick ansieht. Schade ist, dass man den App-Drawer, also jenen Bildschirm, der alle Apps in der Übersicht anzeigt, nicht mit einer Wischgeste hochziehen kann, wie es aktuell bei vielen Launchern im Trend liegt. Stattdessen bleibt der Button am unteren Rand des Bildschirm erhalten – wenn man denn will. Denn von Werk aus werden Apps auf mehreren Homescreens nebeneinander verteilt. Bei einer Neueinrichtung des Mate 20 Pro erscheint das zunächst sinnvoll. Meldet man sich jedoch mit einem Google-Konto an und sagt dem Smartphone, es möge die Apps installieren, die man auf dem alten Handy benutzt hat, kann es schnell unübersichtlich und voll auf den Homescreens werden.

Zu noch mehr Sauberkeit verhelfen die spartanisch vorinstallierten Anwendungen. Bis auf einige Google-Anwendungen, die Booking-App und ein paar eigene Programme ist keine Bloatware vorhanden.

Schnell entsperrt

In der Notch verbergen sich Infrarot-Sensoren, die das Gesicht abtasten. Das ermöglicht eine 3D-Gesichtsentsperrung. Beim 3D-Verfahren ist die Erkennungsgenauigkeit höher sowie die Posenunabhängigkeit und Überwindungssicherheit besser als beim 2D-Gesichtsscan, wie ihn etwa das Mate 10 Pro besitzt. Das zeigt sich auch im Alltag: Die Sensoren in der Notch des Mate 20 Pro sorgen dafür, dass das Gesicht aus unterschiedlichen Winkeln blitzschnell erkannt wird, was mit dem Mate 10 Pro nicht möglich ist. Wer beim Entsperren lieber auf den Scan des Fingerabdrucks setzt, findet diesen nun im Display. Und auch dieser funktioniert schnell und einwandfrei.

Musik auf den Ohren

Wer gerne Musik hört, kommt auch hier auf seine Kosten. So legt Huawei Kopfhörer bei, die auf den ersten Blick etwas minderwertig erscheinen, zumal es noch nicht einmal In-Ear-Kopfhörer sind. Setze man sie sich jedoch in die Ohren, startet die Musik-Anwendung oder eine Streaming-App seiner Wahl, ist man vom Sound überrascht. Der ist voluminös und relativ ausgeglichen. Zu laut sollte man aber nicht aufdrehen. Insbesondere bei Rockmusik fangen die winzigen Lautsprecher an, zu übersteuern.

Gegensteuern lässt sich hier mit den Dolby-Atmos-Anpassungen im Untermenü der Musik-App. Statt „Smart“ wählt man für den Musikgenuss besser „Musik“ aus und ergänzt die Auswahl mit einem der drei „smarten Equalizer“. Schade ist, dass man die Regler hinsichtlich Höhen und Tiefen nicht selbst verschieben kann.

Einen noch besseren Sound liefern die beiden Lautsprecher des Mate 20 Pro, die Musik durch das Gitter oberhalb des Displays und aus dem USB-C-Anschluss nach Außen pressen. So lässt sich beim Duschen das Badezimmer beschallen.

Dass Huawei weiterhin auf die 3,5-mm-Klinkenbuchse verzichtet ist ebenso schade, wie das ein FM-Radio fehlt. Beides sorgt für Punktabzug, weshalb das Mate 20 Pro in dieser Kategorie knapp an der vollen Punktzahl scheitert.

Einzelwertung: 4,5 von 5

Akkuleistung

Huawei baut den Akku im Vergleich zu der aufladbaren Batterie im Mate 10 Pro noch einmal aus. Statt 4.000 gibt es nun 4.200 mAh Ladung. Dank „Huawei SuperCharge“ mit 40 W ist der Akku des Mate 20 Pro binnen 30 Minuten von 0 auf 70 Prozent aufgeladen. Das stellte das Gerät im Test eindrucksvoll unter Beweis.

Hinzu kommt: Das Mate 20 Pro lässt sich nun per Qi kabellos aufladen. Und das soll Huawei zufolge 160 Prozent schneller funktionieren als beim iPhone X. Dennoch sind nach einer halben Stunde im Vergleich zum Aufladen per Kabel nur 30 Prozent mehr drin als vorher. Das Besondere an Huaweis Qi-Aufladeverfahren: es funktioniert auch in die andere Richtung, Huawei nennt es „Umgekehrtes Laden ohne Kabel“. Somit kann der spendable Mate-20-Pro-User Nutzern anderer Smartphones etwas von seiner Akkukapazität abgeben. Voraussetzung ist natürlich die Qi-Kompatibilität. Dabei werden beide Geräte aneinander gehalten und der Strom wechselt kabellos von einem Gerät zum anderen.

Hinsichtlich der Akkulaufzeit musste sich der Energieträger im standardisierten Test der Redaktion bei dauerhaft aktiviertem Bluetooth, WLAN und GPS sowie E-Mail-Push einem 30-minütigen Gespräch, 30 Minuten Musikhören per Webstream sowie 30 Minuten Spielen und einer 30-minütigen HD-Video-Wiedergabe über YouTube stellen. Hinzu kamen die Aufnahme mehrerer Fotos und Videos, das Surfen auf verschiedenen Webseiten und ein Benchmark-Test.

Am Ende dieses anspruchsvollen 8-stündigen Arbeitstages ließen sich 73 übriggebliebene Prozent von der Akkuskala ablesen. Damit landet das Mate 20 Pro weit oben in der Liste der von inside handy getesteten Smartphones. Im Standby-Modus verlor der Akku des Top-Modells zehn Prozentpunkte – ein guter Wert. Nach insgesamt 24 Stunden verblieben somit noch 63 Prozent. Somit steht einem weiteren Tag fast nichts mehr im Weg. Und sollte es doch einmal knapp werden, ist der Akku – dank Huawei SuperCharge – schnell wieder aufgefüllt.

Smartphone-Akkus im Vergleich

ModellKapazität (mAh)AkkustandVerbrauch
Arbeitstag (8h)Nacht im Standby (16h)Intensivtest (8h)Standby (16h)
Testgerät
Huawei Mate 20 Pro4.20073632710
direkte Konkurrenten
Razer Phone 24.000 62493813
Sony Xperia XZ33.3005346477
OnePlus 63.300 53 44 479
Samsung Galaxy S9 3.000 61 4939 12
Huawei P20 Pro4.000 68 53 32 15
LG G7 ThinQ 3.000 63 523311

Einzelwertung: 5 von 5

Fazit zum Huawei Mate 20 Pro

Wer in das Mate 20 Pro investiert, bekommt im Gegenzug das vermutlich beste Smartphone des Jahres. Das neue Mate-Modell ist in nahezu jeder Kategorie ein Stück besser als das Mate 10 Pro. Darüber hinaus bietet das Mate 20 Pro die aktuellste Technik, die es derzeit auf dem Smartphone-Markt gibt. Angefangen mit dem OLED-Display über einen riesigen Akku mit einer kolossalen Laufzeit, drei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten bis hin zum Fingerabdrucksensor im Display, 3D-Gesichtsentsperrung und einem High-End-Prozessor mit künstlicher Intelligenz, der zu den schnellsten auf dem Markt gehört.

Und auch optisch macht das Smartphone etwas her. Sei es in der Twilight-Variante oder im schicken Nadelstreifenanzug. Zudem ist der eingefärbte Ein- und Ausschalttaster ein Hingucker und das Gerät nach IP68-Standard wasserdicht. Negativ hingegen fallen die fehlende Klinkenbuchse sowie das neue Speicherkartenformat ins Gewicht.

Hat Huawei mit dem Mate 20 Pro das Potenzial, Samsung vom Smartphone-Thron zu stoßen? Ja, das könnte den Chinesen tatsächlich gelingen.

Gesamtwertung: 5 von 5

Huawei Mate 20 Pro TestsiegelPros des Mate 20 Pro

  • Herausragende Triple-Kamera
  • Exzellentes Display
  • Super-Akku mit Turbo-Aufladung

Contras des Mate 20 Pro

  • Kein Klinkenanschluss
  • Kinderkrankheiten in neuen Video-Modi
  • Kein gängiges Speicherkartenformat

Preis-Leistungs-Verhältnis

Betrachtet man den Preis zum Marktstart, spielt das Mate 20 Pro, das 200 Euro mehr kostet, als einst das Mate 10 Pro, in der Königsklasse mit. Für den einen oder anderen dürfte das Preis-Leistungs-Verhältnis ausgewogen sein. Wer diese Summe aber nicht aufbringen kann oder will, wird auch nach wie vor mit dem Mate 10 Pro glücklich. Oder aber, er wartet einige Wochen. Dann dürfte der Preis vom Mate 20 Pro unter die 800-Euro-Marke fallen.

Alternativen

Wer nach Alternativen zum Mate 20 Pro sucht, wird vor allem auf das Galaxy Note 9 stoßen. Das aktuelle Aushängeschild Samsungs hat ebenfalls das Zeug dazu, das Smartphone des Jahres zu werden. Aktuell ist das Note 9 für etwas mehr als 800 Euro erhältlich. Bei nahezu identischer Display-Diagonale hat das Gerät aber einen im Gehäuse integrierten Stift, der das Arbeiten erleichtern und beschleunigen kann.

Wenn es eine Nummer kleiner sein kann, kommen eine Handvoll Smartphones in Frage. Hierzu gehören allen voran die Spitzenmodelle der führenden Hersteller wie etwa das LG G7 ThinQ, das HTC U12+ oder – wenn es ein iOS-Gerät sein darf – auch das iPhone XS, respektive die größere Version, das iPhone XS Max.

Bildquellen:

  • Display-Blickwinkelstabilität des Huawei Mate 20 Pro: Blasius Kawalkowski
  • Huawei Nano-Memory-Card: Blasius Kawalkowski
  • AI-Farbe-Modus der Videokamera des Mate 20 Pro: Blasius Kawalkowski
  • Huawei Mate 20 Pro Twilight-Edition: Blasius Kawalkowski
4 0
Amazon Fire TV Stick 4K gegen Google Chromecast (2018)

Der große Vergleich: Fire TV Stick 4K gegen Google Chromecast

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Blasius liebt Technik, Musik und Fotografie. Während er sich bei technischen Themen für Innovationen begeistert, greift er beim Musizieren auf die Old-School-Akustikgitarre und für großartige Fotos auf die klassische Spiegelreflexkamera zurück. Er ist nicht nur im Privatleben ein Familienmensch, sondern als stellvertretender Chefredakteur auch eins der Oberhäupter der Redaktion. Blasius rechnet Handypreise zwar immer noch in D-Mark um, doch seine ruhige, ausgeglichene, kreative Art und sein Einsatz von immer treffenden und humorvollen GIFs, lassen darüber hinwegsehen.

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