Der zu teure Moto-G-Konkurrent mit krächzender Stimme

Datum: 13.08.2015 | Wertung: 81% | Produkt: HTC Desire 626
HTC Desire 626 im Test

Das Desire 626 ist HTCs neue Mittelklasse und tritt mit seiner Ausstattung in direkte Konkurrenz zum brandneuen Motorola Moto G 3. Generation. Dabei ist das Design des Desire 626 gar nicht neu. Bereits im April dieses Jahres brachte das taiwanische Unternehmen ein ganz ähnliches Handy auf den Markt: das Desire 626G. Der Test zeigt die Unterschiede zwischen den eineiigen Zwillingen und verrät, wie sich das Desire 626 gegenüber dem Moto G schlägt.

Verarbeitung und Design

Bei der Designsprache des neuen Mittelklasse-Smartphones Desire 626 hält HTC sich an die, die man bereits beim Top-Modell Desire Eye gesprochen hat. Der Kameraexperte, im Test auch als "George Orwell im Taucheranzug" bezeichnet, wurde vergangenes Jahr vorgestellt und lieferte mit seinem markanten Äußeren eine willkommene Abwechslung zu der One-Reihe, die mit Metall-Chassis ausgeliefert wird. Wie beim Desire Eye befindet sich auch beim Desire 626 die gesamte Technik in einem Unibody-Gehäuse aus Kunststoff. Dieser vermittelt eine weiche und seidige Haptik, wodurch das 137 Gramm leichte Handy gut und sicher in der Hand liegt. Das matte Finish hat aber einen Nachteil: Finger hinterlassen unschöne Fettschlieren, die man kaum aus den Mikrovertiefungen des 8,8 Millimeter flachen Kunststoffgehäuses herauspoliert bekommt.

HTC Desire 626: Hands-On-Fotos

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    Das HTC Desire 626 ist der etwas besser ausgestattete Zwilling des Desire 626G.
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    Statt Dual-SIM-Funktionen gibt es LTE.

Die kleine Klappe an der linken Flanke schließt bündig und fest ab. Dahinter findet man Einschübe für Micro-SIM und Micro-SD-Karte. Insgesamt ist auch die sonstige Verarbeitung recht passabel. Auffällig sind die breiten, schwarzen Balken ober- und unterhalb des Displays, die das Desire 626 unnötig in die Länge ziehen. Außerdem wirkt das Gerät nicht gerade steif. Bei mechanischer Beanspruchung auf Torsion sieht man mit bloßem Auge, dass sich das Gerät verwindet. Zudem gibt es hier und da einen Knarzlaut von sich - und das auch, wenn man nur etwas fester zupackt.

Beim Lieferumfang hält HTC sich an den Standard. Dazu gehört ein USB-Ladekabel, ein Steckdosenadapter und ein Headset.

Zu sehr sollte man das Desire 626 nicht verbiegen, dem es an Stabilität fehlt. Vorhanden sind dafür knarzende Geräusche, wenn man das Gerät mit seinen Fingern umschließt. Außerdem sorgt das im Verhältnis zum Display zu große Gehäuse für Punktabzug.

Wertung: 4/5

Display

Mittlerweile lässt sich ausmachen, dass 5 Zoll sich als Standard-Diagonale für Smartphone-Displays durchsetzen. Auch HTC setzt beim Desire 626 auf ein 5-Zoll großes Super-LCD-2-Panel, das in HD-Qualität mit 720 x 1.280 Bildpunkten auflöst. Das entspricht einer Pixeldichte von 294 ppi. Auf Gorilla Glass verzichtet das Unternehmen, um wohl Kosten zu sparen. Stattdessen kommt normales Glas als Displayabdeckung zum Einsatz. Der Schärfe tut dies zumindest keinen Abbruch. Bei diesen Bildschirmgrößen reicht HD-Auflösung allemal aus und schont nebenbei auch noch den Akku. Äußerst selten wird man einzelne Pixel sehen. Der sRGB-Farbraum wird recht gut abgedeckt, wie der Test mit einem Messgerät verrät. Farben werden demzufolge detailgetreu wiedergegeben.

HTC Desire 626 Farbraum
Bildquelle: inside-handy.de

Beim seitlichen Betrachten des Displays könnten die Blickwinkel etwas stabiler sein. Der Schwarzwert hingegen geht auch trotz LCD-Display und Hintergrundbeleuchtung in Ordnung. Die automatische Helligkeitsregelung spricht recht schnell an und dimmt die Helligkeit stufenlos. In nur seltenen Fällen hat man das Gefühl, dass das Display etwas heller oder dunkler leuchten könnte.
In den Displayeinstellungen hat man nur die Möglichkeit, die Helligkeit und das Display-Timeout zu bestimmen. Weitere Optionen wie die Anpassung der Farbtemperatur, der Sättigung oder des Kontrastes sind Fehlanzeige.

Im Vergleich: Das Desire 626G liefert HTC mit dem gleichen Display aus und auch Motorola setzt beim Moto G der dritten Generation auf einen 5 Zoll großen HD-Bildschirm, der allerdings von Gorilla Glass 3 bedeckt wird.

Alles in allem ist es mitunter das Display, das dem Desire 626 die Zugehörigkeit zur Mittelklasse bescheinigt. Die fehlenden Einstellungen sorgen allerdings für Punktabzug - ebenso die im Vergleich zu 5 Zoll großen Full-HD-Displays geringe Auflösung.

Wertung 4/5

Ausstattung und Leistung

Das seit April erhältlich Desire 626G liefert HTC mit einem Octa-Core-Prozessor von MediaTek aus. Obwohl der MediaTek MT6592 auch LTE-fähig ist, entschied man sich beim Desire 626 jedoch für den Snapdragon 410 von Qualcomm. Den gleichen Prozessor bringt auch Motorola im neuesten Moto G zum Einsatz. Unterschiede gibt es auch in puncto Arbeitsspeicher: Während das Dual-SIM-Desire und die günstigere Version des Moto G 2015 mit 1 GB auskommen müssen, stehen HTCs neuem LTE-Modell 2 GB RAM zur Seite. Motorola bietet das Moto G allerdings über den Moto Maker auch mit 2 GB Arbeitsspeicher an. Der Aufpreis: 30 Euro.

In der Praxis schlägt sich das Desire 626 sichtlich gut. Bei der Bedienung kommt es selten zu Rucklern oder längeren Wartezeiten während Ladevorgängen. Im Benchmark-Test erreicht HTCs Mittelklasse (21.727 Punkte) einen ähnlichen Wert wie das Moto G (22.666 Punkte). Im Vergleich zur puren Android-Version, die auf dem Moto G zum Einsatz kommt, raubt die Nutzeroberfläche Sense nur Bruchteile der Performance.

HTC Desire 626 im AnTuTu-Benchmarktest
Bildquelle: inside-handy.de

Für Dateien wie Fotos, Musik und Apps stehen Nutzern des Desire 626 16 GB Speicher zur Verfügung. Nach Abzug der vorinstallieren und nicht deinstallierbaren Software bleiben 11,5 GB übrig. Wer auf das günstigere Desire 626G schielt, muss allerdings mit 8 GB Speicher zurecht kommen. Das Moto G hingegen gibt es wahlweise mit 8 oder 16 GB internem Speicher. In allen drei Fällen ist das Datendepot per Micro-SD-Karte erweiterbar.

Im Testbetrieb liefen Spiele wie "Real Racing 3" oder "Extreme Landings" flüssig und brachten die CPU samt Arbeitsspeicher nicht aus der Ruhe. Auch die Wärmeentwicklung hielt sich in Grenzen.

Bei den Verbindungsmöglichkeiten muss der Nutzer auf USB on the go und die Möglichkeit des kabellosen Aufladens verzichten. Dafür aber ist LTE an Bord.

Verbindungsmöglichkeiten des HTC Desire 626:

Feature

Ja Nein Funktion

HSPA

X   Erweiterung des Mobilfunkstandards UMTS, Down-max. 21 Mbit/s
HSPA+ X   Erweiterung des Mobilfunkstandards UMTS, Down-max. 42 Mbit/s
LTE   Mobilfunkstandard, Down-max 150 Mbit/s
USB-OTG   Ermöglicht den Anschluss externer Geräte wie USB-Sticks, Festplatten oder Tastaturen
DLNA   Standard zu kabellosen Übertragung von Medieninhalten, zum Beispiel auf einen Fernseher
NFC   Ermöglicht eine Bluetooth-Verbindung zu einem anderen Gerät durch kurzes Berühren
Miracast   Ermöglicht das kabellose Teilen der Anzeige mit einem anderem Gerät
MHL   X Erlaubt die kabelgebundene Verbindung über die Micro-USB-Schnittstelle zu einem HDMI-Port
Infrarot-Fernbedienung   X Ermöglicht den Einsatz als Universal-Fernbedienung
Bluetooth-Version X   4.1
WLAN-Standards X   802.11 b/g/n
Qi   X Ermöglicht das kabellose Laden des Smartphones
Dual-SIM   Ermöglicht den Betrieb von zwei SIM-Karten parallel

 

Die Sprachqualität bewegt sich bei einem Telefonat auf einem sehr guten Niveau. Der Lautsprecher hat seinen Namen in der Funktion als Freisprecheinrichtung aber nicht verdient. Befindet sich das Smartphone am Armaturenbrett im Auto, wird man - je nach Fahrzeug-Modell - auf der Autobahn Probleme haben, den Gesprächspartner zu verstehen.

Die Leistung, die das Desire 626 aufs Parkett legt, ist in Ordnung. Allerdings gibt es Hersteller wie Motorola oder Wiko, die es schaffen, den gleichen Prozessor sowie genau so viel Speicher in ihren Handys unterzubringen und diese dabei deutlich günstiger anzubieten. Abzug gibt es auch für den zu leisen Lautsprecher.

Wertung 3,5/5

Kamera

Hinsichtlich der beiden Kamera-Module auf Vorder- und Rückseite gibt es zwischen dem HTC Desire 626G und dem Desire 626 keine Unterschiede. Beide haben eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, die über eine Offenblende von f/2.2 verfügt und Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufnimmt. Auf der Vorderseite steht Selfie-Fans jeweils eine 5-Megapixel-Kamera zur Verfügung. Mit letztgenannter lassen sich ansehnliche, teilweise aber etwas unscharfe Selbstporträts aufnehmen. Da hilft es auch nicht, die "Makeup-Stufe" auf den Wert Null zu setzen.

Die Hauptkamera hingegen liefert eine nahezu tadellose Leistung ab. Vor allem bei guten Lichtbedingungen und im Nahbereich werden Bilder sehr scharf und weisen natürliche Farben auf. Auch Kontraste und der Dynamikumfang sind positiv zu bewerten. Respektabel ist ebenfalls, dass im Gegenlicht Details kaum verloren gehen. Bei Innenaufnahmen hingegen sollte ausreichend Licht vorhanden sein, damit die Aufnahme rauschfrei bleibt. Bei wenig Licht muss man eine ruhige Hand beweisen und selbst dann wirken Details auf Fotos oft verwaschen und unscharf. Abhilfe kann teilweise die LED schaffen, die sich unterhalb des Kameralinse befindet.

HTC Desire 626: Kamera-Testfotos

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    Außenaufnahme mit viel Sonnenlicht
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    Die Schärfe kann sich bei viel Licht durchaus sehen lassen.

Mit dem HTC Desire 626 gemachte Testaufnahmen in voller Auflösung

Beim Einsatz als Videokamera ist das Desire 626 durchaus zu gebrauchen. Filme laufen im Anschluss an die Dreharbeiten in Full-HD-Qualität über den Bildschirm. Hinzu kommt ein klarer Stereo-Ton.

Die Hauptkamera gibt kaum einen Grund zur Beanstandung. Nur bei wenig Licht gelingen Fotos nicht immer. Die Videoqualität kann sich sehen lassen. Auch die Selfies, die die Frontkamera ausspuckt sind in Ordnung - auch wenn man bei 5 Megapixeln auf dem Datenblatt mehr erwartet hätte.

Wertung 4,5/5

Software und Multimedia

Wie bei HTC üblich, kommt nicht nur bei der One-Serie, sondern auch bei der Desire-Linie Android als Betriebssystem zum Einsatz. Während das Dual-SIM-Handy Desire 626G mit der Verison 4.4 KitKat ausgeliefert wird, darf man sich bei der LTE-Variante über Android 5.0 Lollipop freuen. HTC bespannt Googles Betriebssystem mit der eigenen Nutzeroberfläche Sense 7.

Diese bietet allerlei Erweiterungen: Neben der Nachrichtenübersicht in Form des Blink-Feeds gibt es beispielsweise auch einen Launcher auf dem Startbildschirm, der sich je nach Situation ändert. Das Desire 626 erkennt nach Einrichtung Aufenthaltsorte wie das Büro oder das eigene Zuhause und passt die Apps auf dem Startbildschirm jeweils an. Die Apps können dabei individuell ausgetauscht werden und ermöglichen so eigene Benutzerprofile. Das Konzept des veränderbaren Launchers ist im Alltag ungemein praktisch. So stehen unterwegs beispielsweise Kartendienste und Verkehrsapps im Fokus, während bei der Arbeit die Mails, der Kalender und beispielsweise Google Drive auftauchen.

HTC Desire 626: Screenshots Android und Benutzeroberfläche

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    Entsperrbildschirm
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    Homescreen

Ein weiteres Software-Highlight ist der Themes-Creator: Mit ihm kann man nicht nur aus den schon vorgestalteten Themes auswählen, sondern sich selbst an der Neugestaltung versuchen. Dabei verändern sich neben Hintergründen und den einzelnen Sperr- und Startbildschirmen auch App-Icons, Widgets, Navigationstasten und Schriftarten.

Mit der App "Musik" hat HTC eine übersichtliche und recht hübsche Anwendung zum Abspielen seiner Lieblingsplatten auf dem Desire 626 untergebracht. Die Musiksammlung lässt sich nach Interpreten, Alben und Titeln sortiert anzeigen. Wer in den Einstellungen einen Equalizer sucht, wird allerdings enttäuscht.

Musik-Player HTC Desire 626
Bildquelle: inside-handy.de

Über den Handylautsprecher, der sich unterhalb des Displays befindet, wird Musik zwar recht laut wiedergegeben, neigt aber bei voller Lautstärke zum Übersteuern. Die Balance zwischen Tiefen, Mitten und Höhen ist sehr unausgeglichen und der Lieblingssong verursacht nach wenigen Sekunden bereits Kopfschmerzen. Bässe, wie man sie von den Lautsprechern der One-Reihe kennt, sind nicht vorhanden.

Der Klang über das mitgelieferte Headset ist okay. HTC verzichtet auf In-Ear-Kopfhörer, wie man sie in den Verpackungen der Spitzenmodelle vorfindet und legt ein günstiges Headset bei. Musikgenießer kommen nicht drum herum, sich ein paar ordentliche Kopfhörer anzuschaffen. Für Telefonate reicht das Headset aber allemal aus.

Es sind der miese Lautsprecher und der fehlende Equalizer, die dem Desire 626 eine gute Wertung verhageln. Dabei macht vor allem das Verändern der Themes Spaß und sorgt im Gegenteil zum Moto G für mehr Individualisierung. Positiv zu erwähnen bleibt, dass eine Benachrichtigungs-LED und ein FM-Radio vorhanden sind.

Wertung 4/5

Akku

Der Akku des HTC Desire 626 besitzt eine Kapazität von 2.000 mAh - genau so viel, wie der des Dual-SIM-Zwillings. Der Hersteller verspricht Laufzeiten von bis zu 22 Stunden beim Telefonieren und eine theoretische Standby-Zeit von über einem Monat. Wie macht der Akku sich aber im Alltag?

Im standardisierten Test musste sich der Energiespeicher bei dauerhaft aktiviertem Bluetooth, WLAN und GPS sowie E-Mail-Push bei automatischer Helligkeitsregelung einem 30-minütigen Gespräch, 30 Minuten Musikhören per Webstream sowie 30 Minuten Spielen und einer 30-minütigen Video-Wiedergabe über YouTube stellen. Hinzu kam die Aufnahme mehrerer Fotos und Videos, das Surfen auf verschiedenen Webseiten und ein Benchmark-Test.

Am Ende dieses anspruchsvollen 8-stündigen Arbeitstages blieben dem Desire 626 noch gute 57 Prozent. In einer 16-stündigen Standby-Phase verlor der Akku lediglich 4 Prozentpunkte. Nach einem 24-Stunden-Tag blieben somit noch 53 Prozent übrig - ein sehr guter Wert, der dafür sorgt, dass man über den nicht wechselbaren Akku hinwegsieht.

Akkulaufzeit HTC Desire 626
Bildquelle: inside-handy.de

Im Vergleich: Das Motorola Moto G der dritten Generation verfügt über 470 mAh mehr und durchlief den gleichen Test. Am Ende blieben dem Akku aber exakt genau so viele Reserven, wie dem des Desire 626.

Wäre der Energieträger austauschbar gewesen, hätte das Desire 626 in dieser Kategorie die volle Punktzahl abgeräumt.

Wertung 4,5/5

Fazit

Mit dem Desire 626 bietet HTC ein recht schickes Smartphone, das nicht direkt den Geldbeutel sprengt. Beim Kauf bekommt man ein Handy mit einer leistungsstarken Kamera und einem guten HD-Display. Auch die technische Ausstattung samt 16 GB internem Speicher, der sich erweitern lässt und der 2 GB große Arbeitsspeicher sorgen für eine flüssige Performance. Doch wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten.

Hinsichtlich der Verarbeitung gibt es Verbesserungsbedarf. Das Gerät gibt alleine schon beim in die Hand nehmen Knarzgeräusche von sich und besitzt ungefähr die Steifheit eines 30 cm langen Lineals; aufgrund des verschwendeten Platzes ober- und unterhalb des Displays ist es auch fast so lang. Außerdem ist der Lautsprecher, der schon beim Freisprechen eine schlechte Figur abgibt, eine Qual für jeden, der gerne Musik darüber hören will.

Im Gegenzug macht die Individualisierung mit Themes, die man wahlweise herunterladen oder selbst erstellen kann, Spaß und sorgt für Abwechslung.

Preis/Leistung

Rund 300 Euro verlangt HTC für das Desire 626 - zu viel. Das gleiche Smartphone mit Dual-SIM statt LTE und etwas weniger Speicher ist für 80 Euro weniger erhältlich. Auch die direkte Konkurrenz, das Motorola Moto G 3. Gen. kostet in der Version mit 8 GB Speicher und 1 GB RAM 70 Euro weniger. Selbst die Variante mit 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB Datendepot ist 20 Euro günstiger.

-> Das HTC Desire 626G im Vergleich mit dem Desire 626 und dem Motorola Moto G 3. Gen.

Testsiegel HTC Desire 626

Pro

  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Gute Kamera
  • Hohe Individualisierungs-Möglichkeiten

Contra

  • Knarzt und ist unfreiwillig biegsam
  • Nicht wechselbarer Akku
  • Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis

Alternativen

Das neue Motorola Moto G (3. Generation) besitzt ebenfalls ein 5 Zoll großes HD-Display und den gleichen Quad-Core-Prozessor von Qualcomm. In der identischen Ausstattungsvariante mit 16 GB Speicher und 2 GB RAM kostet das Handy rund 280 Euro. Wer auf die Individualisierbarkeit dank Sense und Themes verzichten kann, bekommt mit dem Moto G ein Gerät, das wohl schneller und länger mit Android-Updates versorgt wird.

Für alle, bei denen nur ein anderes HTC-Smartphone als Alternative in Frage kommt, könnte einerseits das 80 Euro günstigere Desire 626G eine Alternative darstellen. Andererseits kann auch das One mini 2 technisch mithalten. Es hat zwar mit 4,5 Zoll ein etwas kleineres Display, kommt dafür aber in einem schicken Metall-Gehäuse. Aktuell ist das Handy für rund 270 Euro zu haben.

Autor: Blasius Kawalkowski

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