Sommer-Hitze: Diese Wasser-Apps helfen dir, genug zu trinken

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Wasserflasche
Bildquelle: Thorsten Neuhetzki / inside handy
Gerade im Sommer, bei großer Hitze – aber auch beim Sport, in der Sauna und natürlich im Alltag - ist das Wasser-Trinken enorm wichtig. Oft wird das Trinken aber vergessen. Geht dir das auch so und du trinkst erst Wasser, wenn Kopfschmerzen aufkommen. Diese Apps helfen dir künftig.

Nicht nur, dass Wasser jung hält und die Haut straff bleibt: Ohne Wasser ist der Mensch nicht überlebensfähig. Auch schwindet die Konzentration und das Wohlbefinden, wenn du nicht ausreichend trinkst. Gerade, wenn es draußen enorm heiß ist und die Sonne vom Himmel knallt, ist es wichtig, möglichst regelmäßig zum Glas oder zur Flasche zu greifen.

Gehörst du auch zu den Menschen, die das Trinken vergessen? Egal ob die Wasserflasche neben dir auf dem Schreibtisch steht oder du den Kasten Wasser in der Nähe stehen hast? Dann können die folgenden Trink-Apps die Lösung sein. Sie helfen mit einer Trinkerinnerung, die gewünschte Trinkmenge über den Tag verteilt auch wirklich einzunehmen. Sie erinnern daran, wieder zu trinken und den Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten und eine ausreichende Menge Wasser zu trinken. Es gibt sie für Android und iOS, leider aber nicht jede App für jedes System.

Wie viel Wasser soll man trinken?

Im Allgemeinen sollte ein Erwachsener täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Wer mit 35 Milliliter pro Kilo Körpergewicht rechnet, liegt nach allgemein gegebenen Empfehlungen richtig. Das bedeutet aber nicht, dass ein 100-Kilo-Mann 3,5 Liter Wasser trinken muss. Denn auch durch Nahrung nimmt der Mensch Flüssigkeit zu sich. Tipp bei großer Hitze: Wassermelone. Aber auch ohne Wassermelonen kann man von der errechneten Menge etwa einen Liter wieder abziehen.

Wer allerdings viel körperlicher Arbeit nachgeht, Sport macht, in die Sauna geht oder Fieber und Durchfall hat, der verliert viel Flüssigkeit durch Schwitzen oder andere Wege. Auch Alkohol erhöht den Flüssigkeitsbedarf. Dennoch: Der Drink am Abend dürfte für die meisten drin sein.

Drei ausgewählte Trinken-Apps

Hydro Coach

Eine der besten und interessantesten Wasser-Apps ermöglicht es dir, verschiedene Getränke zu erfassen. Auch die Zeiten, zu denen eine Erinnerung erfolgen soll, lässt sich einstellen. Das ist besonders für Schichtarbeiter interessant. Auch das Bier am Abend kann erfasst werden. Und ist einmal ein Getränk nicht in der Liste, kannst du es anlegen.

Wer einmalig 4,99 Euro ausgibt, kann eine Pro-Version buchen, die dann unter anderem auch automatisch auf das lokale Wetter zugreift und dieses in den Trinkbedarf einrechnet. Top! Auch ohne die Pro-Version wird auch die Erfassung über das Armband und die Smartwatch ermöglicht: Samsung Health, Fitbit und Google Fit sind die unterstützten Geräte, die Apple Watch hingegen fehlt.

Wasser Tracker „Water Zeit“

Der Wasser Tracker „Water Zeit“ erinnert dich daran, rechtzeitig Wasser zu trinken. Auch Kaffee und Saft kann in der App erfasst werden. Wer will, kann auch zahlreiche weitere Getränke tracken, die sich unterschiedlich auf den Körper auswirken. Allerdings muss dieses als In-App-Kauf einmalig bezahlt werden. Schade ist, dass die App teilweise schlecht übersetzt zu sein scheint.

Wasser Trinkwecker
Wasser Trinkwecker
Entwickler: Leap Fitness Group
Preis: Kostenlos+

Wasser Trink Aquarium

Die App symbolisiert den Wasserkonsum durch ein gefülltes virtuelles Aquarium. Ein kleiner Fisch freut sich, wenn du ein Glas Wasser oder gleich eine ganze Flasche Wasser trinkst. Diese Wasser Trinkapp kann aber leider wirklich nur Wasser erfassen – hier immerhin unterschiedliche Gefäß-Größen. Aber vermutlich will der Entwickler der App nicht, dass der Fisch in Kaffee schwimmen muss. Wie bei allen Apps sieht man auch, wie viel man den Tag schon getrunken hat.

Wasser Trinken Aquarium
Wasser Trinken Aquarium
Entwickler: Andreas Budde
Preis: Kostenlos+

E-Scooter teurer: Lime zieht Preise auf Mietauto-Niveau an

E-Scooter haben es schwer in Deutschland: Kritiker sehen in ihnen eine Gefahr für die Gesundheit, die öffentliche Ordnung und die Umwelt. Bisher waren die elektrischen Flitzer mit 1 Euro und meist 15 Cent pro Minute fair bepreist. Nun jedoch ändert sich das und die Kritiker bekommen Wasser auf die Mühlen. Immerhin steigt der Preis auf das Niveau mancher Auto-Mieten.
Thorsten Neuhetzki
Thorsten liebt Technik und ist seit 2018 als Redakteur an Bord. Als "alter Hase" in der Branche schreibt Thorsten am liebsten über alles, was mit Breitband, Netzen und Tarifen zu tun hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Super Vectoring, DOCSIS 3.1 oder 5G geht - schnelles Internet ist für Thorsten und seine Berichterstattung das A und O. Abseits des Newsdesks ist Thorsten mit großer Begeisterung auf seinem Tourenrad unterwegs. Vor allem Schweden hat es dem in Berlin wohnhaften Ostwestfalen angetan.

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3 KOMMENTARE

  1. Ja, wirklich, man sollte seinen Trinkwasserbedarf nicht unterschätzen.
    Allerdings sollte man – je nach Wohnsitz – auch nicht unnötig Geld für Wässerchen verschwenden.
    Gäste erhalten bei mir aus einer Karaffe ein Wasser, das ich auch selbst mit Genuss zu mir nehme. Es ist sehr weich und neutral im Geschmack, „mundet“ gut:
    Leitungswasser aus dem Hahn in der Küche (alle Leitungen im Haus sind schadstofffrei!).
    https://www.stadtwerke-essen.de/wasser/wasserqualitaet/trinkwasseranalyse/
    Sogar ohne Abkochen für die Zubereitung von Babynahrung geeignet.
    – mlskbh –

  2. Echt jetzt? Den Artikel habe ich erst gar nicht gelesen, nur die Überschrift. Die jungen Leute brauchen heute schone eine App zum Wasser trinken?

    • Deshalb schreiben wir ja Artikel und nicht nur Überschriften. Die Apps öffnen teilweise den Weg in die Welt der Fitness-Apps. Hat wenig mit „Die jungen Leute“ zu tun. Aber du hast recht, man kann auch ohne App überleben. 😉

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