Jetzt bei Aldi Süd ProtectPax: Flüssiger Displayschutz im Test

vom 10.10.2017, 17:36
ProtectPax
Bildquelle: ProtectPax

Wer eher tolpatschig ist oder sein Smartphone-Display besonders schützen möchte, hat nun die Gelegenheit dazu. Bei Aldi Süd wird aktuell der ProtectPax-Displayschutz, der aus der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen" Bekanntheit erlangte, zu einem Aktionspreis angeboten. Ob sich das Angebot wirklich lohnt und ob der flüssige Displayschutz hält was der Hersteller verspricht, klärt die Redaktion von inside-handy.de.

Flüssiger Displayschutz im ultimativen Härtetest

"100 Prozent bruch- und kratzsicher" und "Hart wie Saphir und Rubin" lesen Kunden auf der ProtectPax-Verpackung. Doch wie bruchsicher und kratzressistent ist der flüssige Displayschutz wirklich? Einen Selbsttest, bei dem das Smartphone-Display mutwillig zerkratzt wird, werden Nutzer eher meiden. In der VOX-Sendung "Die Höhle der Löwen" zeigten die beiden Gründer, dass ein mit ProtectPax behandeltes Display sogar Hammerschlägen stand hält. Auch auf der Verpackung ist ein Hammer zu sehen. Jedoch liegt dem Inhalt ein Warnhinweis bei, der dem Hammer auf der Verpackung nur symbolischen Charakter zuspricht. Man soll die Festigkeit des Displayschutzes auf keinen Fall mit einem Hammer oder anderen Werkzeugen selbst überprüfen.

Die Redaktion von inside-handy.de hat ProtectPax dem ultimativem Härtetest ausgesetzt. Nach der Bearbeitung eines Smartphone-Displays exakt nach Anleitung wurde der Bildschirm in der Hosentasche mit einem Schlüsselbund zusammengebracht. Anschließend hat die Redaktion - nicht gerade zimperlich - das Display mit einem Schlüssel sowie einer spitzen Schere bearbeitet. Kratzer? Fehlanzeige. Auch nach mehrmaligem Stößen auf einen spitzen Stein waren keine Kratzer oder andere Displaybeschädigungen erkennbar.

ProtectPax - Der flüssige Displayschutz im Test

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    Das Gerät, dessen Display-Oberfläche behandelt werden soll, muss ausgeschaltet sein.
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de
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    In der Verpackung des flüssigen Displayschutzes ...
    Bildquelle: Blasius Kawalkowski / inside-handy.de

Beim Falltest aus einem halben Meter höhe auf Beton landete das Smartphone mit dem Display nach unten zwar hart - der Bildschirm wies jedoch keinen Schaden auf. Erst als die Redaktion die Höhe auf einen Meter heraufsetzte, und das Smartphone abermals mit dem Display nach unten auf dem Betonboden landete, hatte der Bildschirm Risse.

Fazit

Wer sein Display vor Kratzern schützen will, tätigt mit ProtectPax keinen Fehlkauf. Es ist einfacher aufzubringen als eine Folie und dazu noch unsichtbar. Außerdem wird die Touch-Fähigkeit nicht beeinträchtigt. Allerdings hält die Schutzschicht laut Hersteller nur bis zu zwölf Monate - danach muss die Flüssigkeit erneut aufgetragen werden. Bei einem Preis von rund 13 Euro ist es somit nicht ganz billig; Folien mit einer ähnlichen Festigkeit sind günstiger - aber auch dicker und nicht so sauber verarbeitet.

Wer sein Smartphone-Display vor Rissen bei Stürzen schützen will, sollte es pfleglich behandeln. Denn bei einem Sturz aus einem Meter Höhe kann der Bildschirm springen - trotz Displayschutz. Eine 100-prozentige Garantie gibt es also nicht.

ProtectPax bei Aldi Süd

Ab sofort kann der High-Tech-Displayschutz in allen Aldi-Süd Filialen erworben werden. Dieser soll wasserabweisend sein, gegen Bruchschäden sowie Kratzer schützen und die Härte von Saphir oder Rubin bieten. Gleichzeitig ist dieser laut Hersteller zu 100 Prozent unsichtbar und hat eine Lebensspanne von bis zu 12 Monaten.

ProtectPax
Bildquelle: ProtectPax

Bei Aldi kann der Displayschutz aktuell für 12,79 Euro ergattert werden. Damit unterbietet die Handelskette das günstigste Online-Gesamtangebot (inklusive Versand) um über 7 Euro – somit kann das Angebot als absolutes Schnäppchen angesehen werden. Wer sich das Produkt jedoch kaufen möchte, muss sich beeilen. Im Kleingedruckten des Prospekts steht, dass die Aktionsartikel nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stehen und schon am Vormittag des ersten Aktionstages ausverkauft sein könnten.

Anwendung und Funktionsweise

Der ProtectPax-Schutz basiert auf einer Nano-Technologie und ist mit allen Smartphone-Displays kompatibel. Was die Anwendung angeht, so entspricht diese im Großen und Ganzen der Befestigung einer Handelsüblichen Schutzfolie. So muss das Smartphone zunächst gereinigt werden, dann trägt der Nutzer die ProtectPax-Flüssigkeit auf und poliert das Display, nachdem dieses getrocknet ist. Die aufgetragenen Nanopartikel ordnen sich ihrerseits in einem Kristallgitter an und sorgen im Endeffekt dafür, dass das Display Angespannt bleibt und eine höhere Stabilität bietet.

Obwohl der Schutzgrad des Displays durch die Aufgetragene Schicht steigt, wird das Smartphone dadurch nicht komplett bruchsicher. So wird auf der offiziellen Homepage extra erwähnt, dass das Werbebild, auf dem die ProtectPax-Schutzschicht selbst einem Hammerschlag standhält, nur symbolischen Charakter hat.

Das Testgerät wurde der Redaktion zur Verfügung gestellt von Gigaset. Weitere Informationen zum Gigaset GS160:

0,1 Millimeter: Schott entwickelt Schutzglas für Smartphones ›


Quellen: Aldi, ProtectPax | Bildquelle kleines Bild: Aldi Süd | Autor: Redaktion inside-handy.de
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Themen dieser News: Zubehör, Alternative Hersteller, Smartphones, Technik

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