DVB-T2 bekommt mehr Senderstandorte als DVB-T

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DVB-T2 HD kostet ab Mitte 2017 Euro Geld
Bildquelle: Media Broadcast / TechniSat
Die Freenet-Tochter Media Broadcast hat auf den Medientagen München weitere Details zum Netzausbau für Freenet TV bekannt gegeben. Schon bekannt war, dass der Regelbetrieb am 29. März 2017 mit 44 Senderstandorten starten soll. Nun teilte das Unternehmen mit, das bis Ende 2018 insgesamt 61 Senderstandorte aufgebaut werden sollen.

Die Gesamtreichweite für die privaten TV-Anbieter werde durch das nun bekannt gewordene Ausbauprogramm signifikant erhöht, heißt es in einer Mitteilung. In drei Phasen – November 2017, März 2018 und Novemvber 2018 – werde DVB-T2 an Standorten aufgeschaltet, die bis dato noch keine privaten TV-Programme per Digitalantenne verbreiten.

Außerdem werde der Empfang innerhalb von Häusern über die Zimmerantenne verbessert, teilte Media Broadcast mit und verwies sogleich auf aktuelle Nutzungszahlen. Zum kommerziellen Start erreiche Freenet TV rund 55 Millionen Einwohner, bis Ende November 2018 wachse die Reichweite schließlich auf 63 Millionen Einwohner.

Mit DVB-T2 werden am 29. März 2017 nicht nur die öffentlich-rechtlichen TV-Sender, sondern auch rund 20 private TV-Programme in Full-HD-Qualität per Zimmerantenne nutzbar sein. Die Verbreitung des bisherigen Antennen-Standards, DVB-T, endet an diesem Tag.

Private HD-Sender über Freenet TV nicht kostenlos zu sehen

Zum Empfang von DVB-T2 ist ein neuer Receiver notwendig. Bis Ende Juni 2017 ist die Nutzung von Freenet TV kostenlos möglich, anschließend werden für den Empfang der Privatsender über DVB-T2 5,75 Euro pro Monat berechnet.

Quellen:

  • Media Broadcast / freenet

Bildquellen:

  • DVB-T2 HD kostet ab Mitte 2017 Euro Geld: Media Broadcast / TechniSat
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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