Wiko Kundenservice

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Hersteller

Wiko Germany GmbH
Georg-Glock-Straße 3
40474 Düsseldorf
Deutschland

Das Smartphone-Produktionsunternehmen Wiko stammt aus Frankreich und ist neben BQ, Wileyfox und Archos einer der wenigen europäischen bekannten Smartphone-Hersteller. Allerdings gehört das Unternehmen größtenteils der chinesischen Gruppe Tinno Mobile und die Handys werden ebenfalls in China produziert. Gegründet wurde das Unternehmen von Cedric Wilmots im Jahr 2011 in Marseille. Die angebotenen Smartphones sollen durch ein französisches Look & Feel überzeugen, wie es seitens des Herstellers offiziell heißt. In Deutschland werden Wiko-Handys seit 2014 angeboten. Grundsätzlich ist das von Google entwickelte Betriebssystem Android vorinstalliert, die meisten Modelle verfügen zudem über Dual-SIM-Unterstützung. Das bedeutet, dass die Smartphones mit zwei SIM-Karten im Parallelbetrieb genutzt werden können.

Wikos Konzern-Geschichte

2013 besaß das Unternehmen im französischen Smartphone-Markt mit 1,7 Millionen verkauften Geräten einen Marktanteil von 7 Prozent. Im Mai 2014 lag das Unternehmen laut eigenen Angaben auf seinem Heimatmarkt auf dem dritten Platz und beim Absatz im Online-Handel war Wiko Marktführer, der Marktanteil betrug hier 14,2 Prozent. Der Hersteller versuchte vor allem im unteren Preissegment Marktanteile zu gewinnen. Momentan ist Wiko in 30 Ländern in Mittel- und Westeuropa, Afrika und Asien präsent. Seit 2014 werden Wiko-Smartphones auch in der Schweiz, Deutschland und in Großbritannien verkauft. Seit 2015 sind sie zudem auf dem belgischen Markt erhältlich. Die Fachpresse hat die Modelle des Herstellers insgesamt positiv aufgenommen. Im Oktober 2016 wurde Wiko, laut eigenen Angaben, mit insgesamt 3 Prozent Marktanteil zum Top-5-Smartphone-Hersteller in Westeuropa. Weltweit arbeiten 500 Mitarbeiter für das Unternehmen. Seit 2017 ist Wiko zudem auf dem griechischen Markt präsent.

Smartphones von Wiko

Die Smartphones von Wiko kosten zwischen 60 und 400 Euro und sollen laut Hersteller ein umfangreiches Sortiment aufweisen. Die Handys sollen das bereitstellen, was Nutzer von ihren Mobiltelefonen erwarten. Dabei sollen die Bedürfnisse aller Nutzer abgedeckt werden: Vom Einsteiger bis hin zum Fortgeschrittenen. Insgesamt werden aber vor allem Einsteiger- und Mittelklasse-Geräte von Wiko angeboten.

Beliebt ist zum Beispiel die günstige Lenny-Reihe. Das Lenny 2 gilt als Bestseller der Marke, mittlerweile ist die Reihe mit dem Lenny 3 bereits in der dritten Generation. Außerdem sind beispielsweise die Smartphones Robby und Sunny beliebte Einsteiger-Modelle von Wiko.
Zudem produziert Wiko neben sehr schlicht ausgestatteten Modellen auch Smartphones, die eine etwas leistungsfähigere Technik besitzen. Darunter zum Beispiel das Fever 4G und U Feel. Das U Feel ist das erste Smartphone aus dem Hause Wikos, das einen Fingerabdrucksensor aufweist. Die restlichen Daten bringen das Gerät aber trotzdem lediglich in die Mittelklasse, da das Display beispielsweise lediglich in HD-Qualität auflöst. Das Fever 4G ist ebenfalls ein Mittelklasse-Gerät, das mit einem leuchtendem Metallrahmen als Extra ausgestattet wurde.

Auf dem Mobile World Congress 2017 in Barcelona wurde mit der Wiko-WIM-Serie die neue Spitze des Hersteller-Sortiments vorgestellt. Das Flaggschiff wurde zu einem Einstiegspreis von 399 Euro angeboten und ist in der oberen Mittelklasse angesiedelt. Mit dem Upulse hat Wiko zusätzlich auf dem MWC 2017 ein Gerät der unteren Mittelklasse präsentiert.

Wiko setzt bei den Smartphones auf Googles Betriebssystem Android. Bei Android handelt es sich um freie Software, die quelloffen entwickelt wird. Die aktuelle Version des Betriebssystems ist Android 7 Nougat, welche beim Wiko WIM und Upulse zum Einsatz kommt.

Wearables von Wiko

Seit dem vierten Quartal 2016 bietet der Hersteller außerdem die Smartwatch-Serie WiMate an. Hier gibt es neben einer Prime-Variante noch ein günstigeres Lite-Modell. Tablets stellt das Unternehmen nicht her.