Motorola

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Motorola

Firma:
Motorola Mobility Germany GmbH
Kontakt-Adresse:
Vorstadt 2
61440 Oberursel
Website:
Hotline:
+49 (0)800 50 300 11

Der große Name Motorola hat eine bewegte Geschichte: Anfang der 80er-Jahre einer der Pioniere des Mobilfunks, entwickelte sich der Handy-Markt immer mehr zum Verlustgeschäft für das amerikanische Unternehmen. Nach einer Aufspaltung im Jahr 2011 übernahm 2012 Google den Hersteller, verkaufte den Konzern jedoch 2014 an Lenovo weiter. Im Besitz dieses chinesischen Unternehmens befindet sich die Marke bis heute. Die Handy-Historie von Motorola zeigt: Es reicht nicht immer aus, ein erfolgreiches Gerät auf den Markt zu bringen. Kontinuität ist hingegen der Schlüssel zum Erfolg.

Motorola Smartphones: Nur bedingt erfolgreich

Das erste Handy war ein Motorola: 1983 stellte das Unternehmen das DynaTAC vor und begründete damit den Markt der Mobiltelefone. Doch trotz des Vorsprungs konnte Motorola nur Anfang der 90er-Jahre Erfolge mit Handys feiern. Im Laufe des Jahrzehnts wurde es von seinem größten Konkurrenten, Nokia, überholt. Mit dem Klapphandy RAZR feierte das Unternehmen 2004 noch ein großes Comeback, ehe die Gewinnkurve erneut nach unten abfiel. 2008 wurde Motorola dann auch von Samsung überholt und war nur noch drittgrößter Handy-Hersteller weltweit.

2011 teilte sich die vorherige Motorola, Inc. auf: Das Enterprise- und das Funkgerätegeschäft wurden bei Motorola Solutions angesiedelt, während das Privatkundengeschäft an Motorola Mobility ging. Letzteres Unternehmen kam schon wenige Monate später unter den Hammer und wurde 2012 von Google gekauft. 2014 wechselte Motorola Mobility erneut den Besitzer: Google verkaufte das Unternehmen an den chinesischen Elektronik-Konzern Lenovo, zu dem es bis heute gehört.

Smartphones von Motorola gibt es schon seit 2008. Damals veröffentlichte das Unternehmen ein Handy namens Droid, das mit Googles Android lief. Seit 2013 produziert der Hersteller Moto-Modelle. Den Anfang machte das Moto X, ein Flaggschiff-Handy mit besonderer Software-Unterstützung von Google. Noch im selben Jahr startete das Unternehmen mit der Moto-G-Reihe und der Moto-E-Reihe und brachte Smartphones für das mittlere sowie untere Preissegment auf den Markt.

In Partnerschaft mit Google erschien außerdem das Nexus 6, das als Moto X Pro in China auch ohne Googles Software veröffentlicht wurde. 2016 wurde unter der Schirmherrschaft von Lenovo mit dem Moto Z dann eine neue Flaggschiff-Reihe präsentiert, die die Moto-X-Serie beerben sollte. Zudem wurden Moto-G- und Moto-E-Modelle in neuen Varianten produziert. Als Teil von Lenovo sollte sich die Marke Motorola vor allem auf High-End- und Mittelklasse-Geräte konzentrieren. Mit den Moto Mods bietet das Unternehmen außerdem modulares Zubehör für seine Smartphones an.

Motorola Tablets und Smartwatches: Keine Überraschungen

In den ersten Jahren des Tablet-Booms beteiligte sich auch Motorola an dieser Neuerung und veröffentlichte eigene Geräte. Jedoch endete die Produktion der Tablet-PCs schon wenige Jahre später. Ein ähnliches Vorgehen legte das Unternehmen mit den in den letzten Jahren aufkommenden Smartwatches an den Tag. Die Motorola Moto 360 war die erste Android-Uhr mit rundem Display und erschien 2014. Ein Nachfolger wurde 2015 veröffentlicht. Seitdem ist es jedoch still um die Wearables geworden.

Motorolas Betriebssystem: Android pur

Im Verlauf der Motorola-Geschichte zeichnete sich schon früh ab, dass das amerikanische Unternehmen vor allem auf Googles Betriebssystem setzte. So kamen zwischen 2008 und 2011 vor allem Handys mit Android auf den Markt. Nach der Übernahme des Unternehmens durch Google selbst, war Android in seiner Reinform stetiger Software-Unterbau für die Motorola-Smartphones. Daran hat sich auch unter der Schirmherrschaft von Lenovo wenig geändert. Immer noch kommen Moto-Modelle mit Vanilla-Android auf den Markt.

Die Geschichte des Unternehmens: Glückloser Pionier

Trotz seiner Erfolge in der Anfangszeit des Mobilfunks konnte Motorola sich nie richtig auf dem Handy-Markt durchsetzen. Nachdem das Unternehmen half, die Technologie in den 1980ern und 1990ern zur Marktreife zu führen, verlor es stetig an Marktanteilen gegenüber der Konkurrenz wie Nokia, Samsung und Apple. Die Weiterentwicklung der Technologie hin zum Smartphone machte das Unternehmen mit, ohne jedoch groß eigene Akzente setzen zu können.

Nachdem sich Motorola Inc. 2011 in zwei verschiedene Unternehmen aufgespalten hat, meldete Google Interesse an Motorola Mobility und seine Patente an. Am 22. Mai 2012 schloss der Suchmaschinen-Konzern die im August 2011 angekündigte Übernahme von Motorola Mobility ab. Für die Übernahme zahlte Google 12,5 Milliarden US-Dollar. Im Januar 2014 gab Google dann aber bekannt, dass Motorola Mobility an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo für einen Verkaufspreis von 2,91 Milliarden US-Dollar geht, wobei das Patentportfolio größtenteils bei Google verblieb. Die Übernahme wurde im Oktober 2014 abgeschlossen. Seitdem ist das Unternehmen Teil von Lenovo und vertreibt unter dem Namen Moto eigene Handy-Modelle.

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