Test Samsung Galaxy S7 im TestDas perfekte Ensemble aus Galaxy S6 und Galaxy S5

vom 08.03.2016, 21:30
Samsung Galaxy S7

Optisch hat Samsung auf dem MWC mit dem Galaxy S7 eher weniger für Überraschungen gesorgt, dafür kann es jedoch mit altbekannten Features des Galaxy S5 punkten. Wie gut diese aufgewärmten Features der Vergangenheit im Alltag schmecken und ob das S7 noch einige neue Leckereien besitzt, zeigt der folgende Test.

Verarbeitung und Design

Zum ersten Mal in der nun siebenteiligen Galaxy-S-Serie nimmt Samsung nur sehr marginale Änderungen am Design vor. Den radikalen Neuanstrich erhielt bereits das Galaxy S6 als sich Samsung vom Plastik-Gehäuse verabschiedete und stattdessen auf Glas und Metall setzte. Dafür ernteten die Südkoreaner viel Lob und daher ist auch nicht verwunderlich, dass man an der grundsätzlichen Designlinie festhält. So besitzt auch das Galaxy S7 wieder einen Metallrahmen und eine Rückseite aus Gorilla Glass 4, die jedoch nun wie beim Galaxy Note 5 an den Seiten leicht geschwungen ist. Dies führt dazu, dass das Galaxy S7 deutlich besser in der Hand liegt als sein Vorgänger, denn Glasrückseiten an sich rutschen gut und gerne mal wie ein Stück Seife aus der Hand. Der Nachteil, den eine solche Glasrückseite per se mit sich bringt, ist die Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Insbesondere bei der goldenen und silbernen Version wird die Rückseite sekundenschnell zu einem kreativen Fingerabdrucksammelsurium. Eine weitere Veränderung findet sich ebenfalls auf der Rückseite, denn die Hauptkamera steht beim Galaxy S7 nicht mehr so stark hervor wie noch beim Galaxy S6.

Samsung Galaxy S7 (Test): Hands-On

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    Die schwarze Version des Galaxy S7 im Test von inside-handy.de
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    Die schwarze Version des Galaxy S7 im Test von inside-handy.de

Die Lautstärke-Tasten sind wie beim Galaxy S6 auf der linken und der Powerbutton auf der rechten Seite untergebracht. An der unteren Seite sind ein Kopfhörereingang, Micro-USB-Anschluss und der Lautsprecher zu finden. Oben am Gehäuse ist das mit der im Lieferumfang beiliegenden Nadel zu öffnende SIM-Fach, das beim Galaxy S7 aber nicht nur eine Nano-SIM-Karte beherbergt, sondern bei Bedarf eine Micro-SD-Karte zur Speichererweiterung. Vom Galaxy S5 zurückgeholt hat Samsung auch ein weiteres Feature: Das Galaxy S7 ist gemäß IP68-Zertifizierung wieder staub- und wasserdicht.

Ansonsten ist die Verarbeitung des Galaxy S7 wie auch schon beim Galaxy S6 auf einem Spitzenniveau. Mit der geschwungenen Rückseite versprüht das Galaxy S7 noch mehr Perfektion und liegt mit Maßen von 142,2 x 69,6 x 7,9 mm und einem Gewicht von 152 Gramm sehr gut in der Hand. Dank des Home-Button und der Off-Screen-Tasten verschenkt Samsung keinen unnötigen Platz, sodass auch das 5,1-Zoll-Gerät noch mit einer Hand zu bedienen ist. Der Redaktion stand ein Testgerät in der Farbe Schwarz zur Verfügung. Ab dem 11. März wird es das Galaxy S7 aber auch in den Farben Weiß, Silber und Gold zu kaufen geben.

Schickes Design, hochwertige Ingenieurskunst und eine IP68-Zertifizierung. Bei Verarbeitung und Design lässt das Galaxy S7 keine Wünsche offen.

Bewertung: 5/5

Display

Anders als das Galaxy S7 edge ist das Display des normalen Galaxy S7 nicht auf 5,5 Zoll angewachsen, sondern besitzt weiterhin 5,1 Zoll. Unverändert bleibt auch die Quad-HD-Auflösung, die zu einer Pixeldichte von stolzen 577 ppi führt und in Sachen Schärfe und Details nichts vermissen lässt. Das Super-AMOLED-Display besitzt zudem eine sehr gute Blickwinkelstabiltät, lebendige Farben und vorbildliche Schwarz- und Weißwerte.

Zum ersten Mal kommt beim Galaxy S7 nun auch ein „Always-On-Display“ zum Einsatz. Ist das Smartphone gesperrt, werden dem Nutzer weiterhin Weiß auf Schwarz die wichtigsten Informationen und Benachrichtigungen angezeigt – so zumindest der Ansatz von Samsung. Denn ausgereift ist das Always-On-Display noch lange nicht. Bisher hat der Nutzer die Wahl zwischen der Anzeige verschiedener Typen von Uhren, zwei verschiedenen Kalender-Typen oder drei vorgefertigten Bildern. Die Akkukapazität wird bei der Auswahl einer Uhr oder eines Kalenders ebenfalls wie verpasste Anrufe oder SMS angezeigt. Nun aber der Kritikpunkt: Nachrichten von Chat-Diensten wie WhatsApp oder der Facebook-Messenger werden auf dem Always-On-Display ebenso wenig angezeigt wie Twitter-, Instagram-, Facebook- oder andere wichtige Benachrichtigungen. Noch steckt die Always-On-Funktion also in den Kinderschuhen, ein Update für mehr Funktionen wurde von Samsung jedoch bereits angekündigt. Für die ersten Käufer wird das Always-On-Display dennoch erst mal nicht den erhofften Mehrwert, nämlich weniger oft das Smartphone entsperren zu müssen, bringen.

Samsung Galaxy S7/edge Always-On-Display
Noch fehlt es dem Always-On-Display an Funktionen

Trotz der noch fehlenden Funktionen des Always-On-Displays geht Samsung mit seinem AMOLED-Display den richtigen Weg. Mit der Hoffnung auf ein schnelles Update für weitere Always-On-Display-Funktionen gibt es für das Quad-HD-Display des Galaxy S7 die volle Punktzahl.

Bewertung: 5/5



Bildquelle kleines Bild: inside-handy.de | Autor: Katharina Schell
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Themen dieser News: Testcenter, Oberklasse-Smartphones, Samsung Galaxy S7

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