Test des HTC 8S

Einführung

Test-Datum: 14.02.2013
Software Version: Windows Phone 8
Testversion mit Branding: -
Test-Autor: CKr dem Autor Feedback senden
Gesamtwertung: 8 / 10
 
HTC 8S

Windows-Phones mit Dual-Core-Prozessor hatten bislang eher Seltenheitswert. Umso erstaunlicher, dass HTC mit dem 8S sogar ein günstiges Mittelklassegerät mit einer Zweikern- CPU auf den Markt bringt. Außerdem kommen bei dem poppig gestalteten Smartphone Windows Phone 8, ein 4-Zoll-Display und eine 5-Megapixel-Kamera zum Einsatz. Im Praxistest auf inside-handy.de wird das HTC S8 auf Herz und Nieren geprüft.

Verpackung & Lieferumfang

Das Testgerät wurde in einem schlichten weißen Karton in die Redaktion geliefert. Beim Kauf im Handyshop bekommt der Kunde das HTC 8S jedoch in einem weißen Karton mit abgerundeten Ecken und einer Banderole ausgehändigt, auf welcher Fotos einen Vorgeschmack auf das Smartphone geben. Das Windows-Phone selbst liegt in einer stabilen Pappschale, unter der sich das Zubehör befindet. Hierzu gehören Kurzanleitungen in verschiedenen Sprachen, eine Handbuch-CD, ein Stereo-Headset mit runden Ohrstöpseln sowie ein USB-Datenkabel mit passendem Netzteil-Adapter. Der 1.700-mAh-Akku ist fest im Gehäuse verbaut - eigenständiges Wechseln fällt somit aus.

HTC 8S

Verarbeitung & Handhabung

HTC 8S

Das HTC 8S kann eine leichte optische Ähnlichkeit mit der Nokia Lumia-Serie nicht verleugnen, die in erster Linie den knalligen Farben zuzuschreiben ist, in denen das Gerät ausgeliefert wird. Im Test kommt das rote Modell zum Einsatz, außerdem ist das Smartphone noch in den Farben Grau, Schwarz und Dunkelblau zu haben.

HTC 8SAußer beim roten Modell hebt sich die abnehm- und wechselbare Micro-SD- und Micro-SIM-Karten-Abdeckung am unteren Gehäuserand farblich vom übrigen Cover ab. So kommt das graue 8S mit einer gelben, das dunkelblaue mit einer hellblauen und das schwarze mit einer weißen Abdeckung daher. Diese ließ sich beim Testgerät nur mit erheblichem Widerstand aus ihren Verankerungen schieben. Für den Micro-USB-Stecker ist eine Öffnung in die Abdeckung eingelassen. Mit seinem Gewicht von 113 Gramm und Außenmaßen von 120.5 x 63 x 10.28 Millimetern trägt das Device auch beim Transport in der Hosentasche nicht allzu dick auf.

Die Front des 8S wird vom 4-Zoll-Screen beherrscht. Die darunter angebrachten Sensorfelder mit weißen Symbolen für die Zurück-, die Homescreen- und die Suchfunktion reagieren angenehm sensibel und präzise auf die Fingereingabe. Zur besseren Auffindbarkeit werden die Tasten-Symbole während der Nutzung hellweiß beleuchtet. Die Lautsprecheröffnung über dem Display ist der Coverfärbung entsprechend umrandet. Das Gehäuse besteht aus stabilem Polycarbonatund ist mit einer gummiartigen Oberfläche beschichtet, so dass es sich nicht nur gut anfühlt, sondern auch rutschsicher in der Hand liegt.

Die Rückseite beherbergt eine Kameralinse nebst LED-Blitz, ein silberfarbenes HTC Logo, einen b-Aufdruck, der auf die integrierte Audiooptimierung  Beats Audio hinweist, sowie ein darunter liegendes Lautsprechergitter. Auf der Oberkante gibt es eine gehäusefarbene Ein-/Aus-/Sperrtaste. Die Lautstärkewippe sowie eine Kamerataste sind auf der rechten Außenseite angesiedelt. Die Verarbeitung ist insgesamt gut, Spaltmaße fallen gering und gleichmäßig aus. Auch bei festerem Zugreifen knarzt und knackt nichts. Allerdings wirkte die Oberfläche des Touchscreens beim Testgerät relativ elastisch und nachgiebig, so dass sich schon bei verhältnismäßig geringem Fingerdruck Ringe auf der Displaydarstellung rund um die Druckstelle bildeten.

HTC 8S

Sprachqualität & Empfang

HTC 8SMit dem GSM-Quad-Band-Handy ist man fast überall auf der Welt telefonisch erreichbar. In UMTS-Netzen funkt das HTC 8S im Dual-Band-Bereich. Der Netzempfang des Testgerätes war selbst in weniger gut ausgebauten O2-Netz-Gebieten durchgehend gut. Kaum Grund zur Klage gab es auch in puncto Sprachqualität. Zwar ließ sich auf der Handyseite ein leichtes Hintergrundgeräusch vernehmen, der Gesprächspartner im Festnetz war jedoch auch noch in lauterer Umgebung gut zu verstehen. Die Freisprecheinrichtung schafft eine mittlere Lautstärke und ist für den Einsatz in eher ruhiger Umgebung geeignet. 

Der fest verbaute 1.700 mAh starke Lithium-Ionen-Polymer-Akku hielt im Test mit aktiviertem WLAN und 3G sowie moderater Nutzung von Kamera, Music-Player und Gaming sowie einer halben Stunde Gesprächszeit, gut einen Tag durch. Nutzt man das Telefon ausschließlich für kurze Telefonate, ohne Einsatz von Internet, Gaming oder anderen stromintensiven Anwendungen, stemmt die Kraftzelle auch mal zwei Tage und mehr. Ein Stromsparmodus schaltet stromfressende Dienste optional aus, um die Akkulaufzeit zu verlängern.

Der SAR-Wert beläuft sich laut Hersteller auf 0,721 W/kg, was einen niedrigen bis mittleren Wert darstellt.

Display & Kamera

HTC 8SDas HTC 8S ist mit einem 4 Zoll großen Super-LCD-Display mit 10,2 Zentimetern Diagonale und einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln ausgestattet. Farben stellt der Screen sehr leuchtend und authentisch dar. Das ansonsten sehr tiefe Schwarz graut erst bei der höchsten Helligkeitseinstellung leicht ein. Die Weiß-Darstellung bleibt unabhängig von der Displayhelligkeit immer klar und ohne störende Einfärbungen. Bei genauem Hinschauen ist in Schriften eine leichte Treppchenbildung erkennbar, die jedoch noch im tolerierbaren Bereich liegt. Zum Videoschauen oder zur Bilderbetrachtung eignet sich das Device somit prima.

Die Helligkeit wird wahlweise automatisch oder manuell in drei Stufen den äußeren Gegebenheiten angepasst. Direkte Sonneneinstrahlung erschwert die Ablesbarkeit erheblich, allerdings reicht die Leuchtkraft des Displays auch bei klarem Himmel noch aus, um die Displaydarstellung, beispielsweise beim Einsatz der Kamera, gut erkennen zu können. Auch aus einem engen Betrachtungswinkel lassen sich Bildschirminhalte gut erkennen.

Der kapazitive Touchscreen reagiert punktgenau und sensibel auf die Fingereingabe. Ein Lagesensor passt die Displayansicht beim Drehen des Handys in einigen Anwendungen in drei Richtungen an.

Die 5-Megapixel-Kamera des HTC 8S wird über das App-Menü oder über langes Halten der seitlich angebrachten Kamerataste eingeschaltet. Vom Drücken der Kamerataste bis zum Öffnen der Kameraanwendung vergehen etwa zwei Sekunden. Leichtes Drücken und Halten der Kamerataste stellt den Autofokus ein. Vollständiges Durchdrücken betätigt den Auslöser - dieser reagierte beim Testmodell in unter einer Sekunde. Der Auslöser lässt sich auch durch einen Fingertipp auf das Vorschaubild betätigen. Auf dem Bildpunkt, der mit dem Finger berührt wird, platziert sich auch der Fokus. Die Kamera verfügt über folgende Einstellungsmöglichkeiten:

  • HTC 8SEffekte (Graustufen, Negativ, Sepia, Solarisieren)
  • Auflösung (5M, 4M, 3M, 2M, VGA)
  • Weißabgleich (Auto, Bewölkt, Tageslicht, Glühbirne, Neonlicht)
  • Belichtung
  • Kontrast
  • Sättigung
  • Schärfe
  • Iso
  • Gesichtserkennung
  • Blitz (Auto, Aus, Aktiv)

Bei optimalen Lichtverhältnissen aufgenommene Fotos verfügen über eine sehr gute Farbsättigung und Brillanz. In puncto Schärfe neigt die Kamera jedoch zum Übersteuern, so dass sich Konturen von Gegenständen unnatürlich deutlich vom Untergrund abheben. Positiv wirkt sich dieser Aspekt jedoch bei Nahaufnahmen insofern aus, dass Motive auch bei einem Abstand von unter zehn Zentimetern noch detailreich und deutlich dargestellt werden. Landschaftsaufnahmen wirken durch die Übersteuerung besonders dann unnatürlich, wenn starke Hell- und Dunkel-Kontraste innerhalb eines Bildes vorhanden sind.

Videos lassen sich in 720p-, VGA- oder QVGA-Qualität aufnehmen. Einen ähnlich übersteuerten Schärfe-Effekt wie bei Fotos findet man bei Videoaufnahmen, die insgesamt allerdings einen sehr guten Bildfluss aufweisen. Schnelle Kameraschwenks verarbeitet die Kamera gut. Beim Wechsel zwischen hellen und dunklen Bildbereichen benötigt der Sensor nur kurze Zeit, um sich auf die Belichtung einzustellen. Die Audioqualität der Videoaufnahmen geht insgesamt in Ordnung.

OS & Bedienung

Auf dem HTC 8S läuft Windows Phone 8, das mit den gewohnten Live-Kacheln auf dem Startbildschirm sowie einem zweiten Startscreen mit Anwendungsliste daherkommt. Anwendungen lassen sich aus der Liste zum Sofortzugriff in das Kachelmenü ziehen. Für die Darstellung der Kacheln kann der Nutzer zwischen vielen verschiedenen Akzentfarben und drei verschiedenen Größen wählen, und auch der Hintergrund der Listenmenüs lässt sich schwarz oder weiß einfärben. Die variabel einstellbare Textgröße, erhöhter Kontrast sowie eine Bildschirmlupe erleichtern optional die Bedienung. Das so genannte aufmerksame Telefon beendet das Klingeln beim Hochheben des Handys oder Umdrehen auf die Displayseite und lässt das Telefon lauter klingeln, wenn es sich in der Tasche befindet.

Durch das linksseitige Streichen über den Sperrbildschirm öffnet sich optional eine spezielle Kinderecke. In der Kinderecke können Anwendungen, Videos, Spiele und Musik speziell für die jungen Windows Phone-Nutzer freigegeben werden. Auch eine elektronische Brieftasche, Windows Phone-typische Kontakte-, Nachrichten-, Spiele- Musik- und Video-Hubs sowie ein Verbindungssetup-Programm befinden sich im Listenmenü.

Wie bei Windows Phone üblich, wird auch beim HTC 8S nicht die gesamte Displaybreite bei der Anzeige der virtuellen QWERTZ-Tastatur ausgenutzt, da am Bildschirmrand eine breite Aussparung zum optionalen Einblenden der Statusbar freigehalten wird. Dieses verkleinert die einzelnen Tastenfelder unnötig. Allerdings lassen sich die Tasten noch recht gut treffen, vorausgesetzt, die Finger sind nicht allzu dick.

Das Scrollen und Blättern durch Seiten und Menüeinträge funktioniert auf dem 8S butterweich, und auch Verzögerungen beim Öffnen von Anwendungen gibt es kaum. Sowohl einfache Games wie Angry Birds als auch Gameloft-Spiele wie Asphalt 5 lassen sich auf dem HTC 8S gut spielen. Im AnTuTu Benchmarkt erreichte das Testgerät 7391 Punkte. Im MultiBench 2-Test lag es sowohl in puncto CPU, als auch bei den Storage- und Graphics-Testergebnissen weit vor Windows-Phone-Konkurrenten wie Nokia Lumia 800 oder Lumia 900. Im Memory-Test lag es in etwa auf gleicher Höhe mit HTC Radar, Nokia Lumia 710, 800 und 900 sowie dem Samsung Omnia W.

 

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

HTC 8SWiFi 802.11 b/g/n und HSPA sollen schnelle Internetverbindungen gewährleisten. Daten lassen sich über Bluetooth 3.1 mit kompatiblen Geräten austauschen. Bei Kopplung des HTC 8S mit einem PC via USB-Kabel ist der Austausch von Bildern, Videos oder Musik zwischen Computer und Handy möglich - je nach Betriebssystem ist hierfür teilweise die Installation zusätzlicher Software auf dem PC nötig. Vom 4 GB großen internen Speicher stehen dem Nutzer nur rund 1,2 GB zur Verfügung. Zwar kann der Speicher mit Micro-SD-Karten aufgerüstet werden, auf diesen ist jedoch nur das Speichern von Multimediadateien wie Musik, Videos oder Fotos möglich - Apps und Spiele lassen sich lediglich auf dem internen Speicher des Telefons installieren, so dass dieser recht schnell voll sein dürfte. 7 GB SkyDrive-Cloud-Speicher gibt es kostenlos zum 8S dazu.

Mit seinem 1 GHz schnellen  S4-Dual-Core-Prozessor von Qualcomm und 512 Megabyte RAM ist das HTC 8S für seine Preisklasse sehr gut ausgestattet. Dementsprechend flott rennt das ressourcensparende Windows Phone 8 nebst Apps und Spielen auf dem Device. Bei langem Zocken von grafikintensiven Games bewegt sich die Wärmeentwicklung des Gerätes im tolerierbaren Bereich.

 

Multimedia & Organizer

Der Browser des HTC 8S schaffte es bei WLAN-Verbindung innerhalb von 13 Sekunden, die inside-handy.de-Startseite in klassischer Ansicht zu öffnen. Bei UMTS-Verbindung waren es nur wenige Sekunden mehr. Beim Scrollen durch ladeintensive Seiten mussten beim Testgerät stets Seiteninhalte nachgeladen werden. Sehr flott lief hingegen das Scrollen bei Seiten in mobiler Ansicht. Das Größer- und Kleinerzoomen von Seiteninhalten funktioniert über doppeltes Tippen auf den Bildschirm oder Multitouch. Hier war zu beobachten, dass das Größerzoomen im Gegensatz zum Kleinerzoomen ohne Nachladevorgänge klappte. Im Browser lassen sich mehrere Tabs auf einmal öffnen, Seiten versenden und auf Inhalte durchsuchen. Außerdem lässt sich der Browser in Handy- oder Desktopversion anzeigen. In den erweiterten Einstellungen gibt es Konfigurationsmöglichkeiten für die Bing-Suche, SmartScreen-Filter, Cookies, Links oder den Websitedatenspeicher. YouTube-Videos öffnen sich über ein Browser-Plugin im Mediaplayer.

Zwar hat HTC das 8S mit Maps zur Routenplanung ausgestattet, eine vorinstallierte sprachgeführte Navigationssoftware fehlt dem Smartphone jedoch. Für den Sat-Fix benötigte der GPS-Empfänger im Test nur 7 Sekunden. Über die App GPS Satellite konnte der eigene Standort nahezu metergenau geortet werden.

Der Musikplayer des HTC 8S befindet sich im Musik+Video-Hub des Handys. In einer Bibliothek sind gespeicherte Musikstücke unter den Kategorien Songs, Wiedergabelisten, Genres, Künstler und Alben gespeichert. Über den Handylautsprecher wird Musik ausreichend laut, jedoch mit wenig Klangfülle und Bass wiedergegeben. Wesentlich satter und weniger höhenlastig klingt Musik über das mitgelieferte Stereo-Headset. Ist dieses angeschlossen, lässt sich Beats Audio hinzuschalten, was den Klang noch einmal verbessert. Auch über die Lautstärke bei Wiedergabe über den Kopfhörer lässt nicht meckern, denn diese dürfte selbst für Nutzer, die Extrembeschallung lieben, laut genug sein. Über Xbox Music Pass können Songs auf das Handy gestreamt werden. Im Xbox Music Store ist das Testen und Kaufen von Musik möglich.

HTC 8S
HTC 8S
HTC 8S
HTC 8S

Die Kalendertermine des HTC 8S lassen sich mit dem Microsoft-Konto sowie Accounts weiterer Anbieter wie Google oder Facebook synchronisieren. Einem Termin können Daten wie Betreff, Ort, Kalender, Uhrzeit, Dauer, Erinnerung, Wiederholung, Status oder Teilnehmer hinzugefügt werden. Angezeigt wird der Kalender in Tages-, Agenda-, Aufgaben- oder Monatsansicht. Auch der Kontaktordner wird automatisch mit auf dem Smartphone eingerichteten Konten abgeglichen und zeigt Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken wie Facebook ebenso an, wie Benachrichtigungen und Unterhaltungen im Chatroom. Außerdem lassen sich in einem Familienbereich Kalenderdaten, Fotos und Notizen teilen oder Unterhaltungen in einem Gruppenchat führen. Neue Kontakte können von vornherein den Accounts der verschiedenen Anbieter zugeordnet und mit Infos, wie beispielsweise Kontaktname, Telefon, E-Mail, Klingelton, Adresse, Geburtstag oder Website, versehen werden.

Ein vorinstalliertes Office-Programm erlaubt das Öffnen und Bearbeiten von Tabellen, Text-Dateien und Präsentationen. Auch ein Taschenrechner und Wecker sind auf dem Smartphone installiert. Spiele können über einen Spiele Hub kostenfrei oder kostenpflichtig installiert werden, nachdem man sie vorher kostenlos getestet hat. Ebenso verhält es sich mit dem Store, der zahlreiche kostenlose oder kostenpflichtige Apps zum Download bereitstellt.

Fazit

HTC 8S

Wer es bunt mag, kommt beim HTC 8S aufgrund knalliger Gehäusefarben und wechselbarer SIM-Karten-Abdeckung voll auf seine Kosten, wenngleich sich die Abdeckung gerne etwas leichter aus ihrer Verankerung lösen lassen dürfte. Angesichts der Tatsache, dass sich zum Testzeitpunkt noch keine Apps und Spiele auf der externen Micro-SD-Karte speichern lassen, sind die nutzbaren 1,2 Gigabyte des insgesamt 4 Gigabyte großen internen Speichers deutlich zu knapp bemessen. Das 4-Zoll-Display bietet eine gute Darstellung, jedoch erwies sich die Touchscreen-Oberfläche des Testgerätes als so weich, dass sich bei festerem Druck deutliche Ringe rund um den Druckpunkt auf der Darstellung abzeichneten. Nichts zu meckern gab es bei der Schnelligkeit des Windows Phones, und auch die Kamera leistete, mit Ausnahme der leicht übersteuerten Schärferegulierung, gute Testergebnisse.

Das HTC 8S bietet zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro eine sehr gute Performance sowie eine ordentliche Verarbeitung und fällt zudem schön handlich und leicht aus. Nicht nur Einsteiger, sondern auch jene User, die gerne fotografieren oder das Internet nutzen, bekommen hier ein Gerät mit insgesamt gutem Preis-Leistungsverhältnis.

ProHTC 8S

  • Sehr gute Performance
  • Schlank und leicht
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

Contra

  • Display des Testgerätes zu weich und flexibel
  • Von 4 Gigabyte internem Speicher nur 1,2 Gigabyte nutzbar
  • Installation von Spielen und Apps zum Testzeitpunkt nicht auf MicroSD-Karte möglich

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