Flirten und mehr: Die besten Dating Apps im Überblick

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Das Symbolbild für Dating Apps
Bildquelle: Pixabay / Pavel-Jurca
Neue Leute kennenzulernen ist in Zeiten von Smartphones so einfach wie nie zuvor. Anwendungen für Singles und Kennenlern-Apps wie Tinder und Lovoo bieten die Möglichkeit, schnell mit Fremden online Kontakt aufzunehmen. Doch welche sind die besten Apps, um Freundschaften oder die große Liebe zu finden? Und welche sollte man eher meiden?

Die Welt des Online-Datings ist dank moderner Handys massentauglich geworden. Menschen kennenlernen per App geht so einfach von der Hand wie ein „Swipe“ nach links oder nach rechts. Jeder kann über sein iPhone oder Android-Smartphone genau das finden, was er sucht: neue Bekanntschaften in einer Stadt, die große Liebe oder einen Partner für ein unverbindliches Liebesspiel. In der Theorie gibt es für jeden Flirt-Topf den passenden Deckel.

In der Praxis gestaltet sich die Suche nach dem idealen Gegenüber aber komplizierter. Denn es gibt unzählige Singlebörsen, die um die Aufmerksamkeit der Singles buhlen. Überall soll es einfach, schnell und kostenlos möglich sein, ein Date zu finden oder neue Freunde kennenzulernen. Während das auf manche Anbieter durchaus zutrifft, gibt es doch auch Negativ-Beispiele. Die Redaktion von inside handy zeigt, welche Flirt-App sich wirklich lohnt und welche man erst gar nicht auf das eigene Smartphone lassen sollte.

Warum Dating Apps?

Im Prinzip ist die moderne Partnersuche eine schöne Idee: Sie ermöglichen es, neue Leute kennenzulernen – auch außerhalb des eigenen Freundeskreises. Mit diesen Personen hat man dann im besten Fall noch einige Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel denselben Wohnort oder ähnliche Hobbys. Die Kennenlern-Programme gehen dabei oftmals den Weg über das Äußere: Wer sein Gegenüber optisch ansprechend findet, wählt ihn aus. Wenn die Gegenseite derselben Meinung ist, kann man sich unterhalten.

Das ist aber auch gleichzeitig die Kehrseite des Online-Dating: Viele Interaktionen finden erst einmal auf einer sehr oberflächlichen Ebene statt. Wem das nicht zusagt, der wird jedoch allgemein keinen Spaß mit Dating-Apps haben. Darüber hinaus haben die Marktplätze für Singles einen schlechten Ruf. Seien es ungefragte Bilder von Geschlechtsteilen, Beleidigungen oder Nötigung: Leute treffen im Internet ist entpersonalisiert. Das heißt, dass manche Nutzer sich vor allem von ihrer schlechten Seite zeigen.

Das heißt aber nicht, dass eine ernsthafte Partnersuche über Tinder, Lovoo oder ein anderes Angebot nicht funktioniert. Im Gegenteil: Es gibt mittlerweile immer mehr Singles, die ihr Kennenlernen einem Smartphone-Programm verdanken. Man muss nur mit Rückschlägen und schlechten Kandidaten klarkommen.

Die besten Dating Apps im Überblick

Der Markt für Kennenlern-Apps ist riesig. Der Vorteil der großen Auswahl: Man kann unterschiedliche kostenlose Singlebörsen auf seinem Smartphone ausprobieren. Wem es bei einem Portal nicht gefällt, der kann problemlos zu einem anderen Anbieter wechseln. Ein Überblick über die interessantesten Programme zeigt, wo man sich alles anmelden kann.

Die großen Drei: Tinder, Lovoo und Badoo

Wenn man an Dating App denkt, denkt man zuerst an diese drei Namen. Besonders Tinder löste vor einigen Jahren einen richtigen Boom aus. Einfach die Anwendung öffnen, „Swipen“ (also nach links oder rechts wischen) und schon hat man neue Leute aus seiner Umgebung kennengelernt. Mit Lovoo und Badoo haben sich mittlerweile Konkurrenten hervorgetan, die dem amerikanischen Platzhirsch aber nur in Teilen das Wasser reichen können.

Tinder: Das Apple unter den Dating-Apps

Der Inbegriff von modernem Dating: Tinder hat Anfang der 2010er Jahre die Online-Partnerbörsen abgelöst. Die Kennenlern-App ist bekannt, einfach zu verstehen und auf Hochglanz poliert. Das macht die Bedienung auch sehr komfortabel. Per Wischbewegung entscheidet man, ob man die angezeigte Person mag (Swipe nach rechts) oder nicht (Swipe nach links). Im besten Fall hat der oder die Gegenüber mehrere Bilder eingestellt, die man dann sich noch anschauen kann und einen Text über sich selbst verfasst. Das war es.

Tinder
Tinder
Entwickler: Tinder Inc.
Preis: Kostenlos+
Tinder
Tinder
Entwickler: Tinder
Preis: Kostenlos+

Tinder ist größtenteils kostenlos. Wer spezielle Funktionen wie ein „Super-Like“ oder ein „Zurückspulen“ sowie unlimitiertes Swipen (das ist normalerweise auf 100 Likes pro Tag begrenzt) haben will, zahlt für ein Abonnement. Das ist oftmals aber nicht nötig. Denn Tinder stellt insgesamt ein faires Angebot dar. Das Swipe-Kontingent reicht aus und die Nutzerschaft ist riesig. Fake-Profile sind derweil eine absolute Seltenheit. Die App ist immer noch der Gold-Standard wenn es ums Flirten geht.

Lovoo: Nummer Zwei mit Nerv-Faktor

Der größte Herausforderer von Tinder hört auf den Namen Lovoo. Die Flirt-App bietet im Kern die gleiche Swipe-Funktion wie der Konkurrent, erweitert das Angebot aber noch mit anderen Diensten. So gibt es unter anderem ein Radar, das dem User anzeigt, welche möglichen Kontakte sich im direkten Umkreis befinden. Auch eine Streaming-Funktion namens Live ist dabei. Ähnlich wie Tinder bietet die Plattform einen großen und aktiven Mitgliederstamm.

LOVOO ®
LOVOO ®
Entwickler: LOVOO GmbH apps
Preis: Kostenlos+
LOVOO®
LOVOO®
Entwickler: LOVOO GmbH
Preis: Kostenlos+

Lovoo nervt seine User aber wesentlich stärker als Tinder. So erhält man beispielsweise regelmäßig Benachrichtigungen für die kostenpflichtige Vorschaufunktion. Darüber hinaus braucht man für viele Aktionen zusätzliche Währungen, die man per In-App-Kauf erstehen muss. Auch die begrenzte Anzahl von 30 Likes pro Tag sowie viel Werbung in der Anwendung sind störend. Abhilfe kann hier eine Premium-Mitgliedschaft in Form eines Abonnements schaffen.

Badoo: International, aber undurchsichtig

Die Single App Badoo ist in der Funktionalität wie seine Konkurrenten aufgestellt. Wie bei Tinder und Lovoo können Singles swipen, ein Radar benutzen oder eine Live-Stream starten. Dazu kommen noch weitere Funktionen, die jedoch extra Geld kosten. Diese Features wirken nicht so omnipräsent wie bei Lovoo und treffen einen guten Mittelweg. Neu ist beispielsweise eine Beliebtheitsskala, auf der User gelistet werden. Sie bestimmt, wie oft das eigene Badoo-Profil Fremden angezeigt wird.

Badoo: Lerne neue Leute kennen
Badoo: Lerne neue Leute kennen
Entwickler: Badoo Software Ltd
Preis: Kostenlos+
Badoo: Chatten & Daten
Badoo: Chatten & Daten
Entwickler: Badoo
Preis: Kostenlos+

Badoo hat sehr internationale Mitglieder und ein aufgeräumtes Design. Teilweise wirken die Systeme aber etwas verwirrend und undurchsichtig. Vor allem die Beliebtheitsskala hinterlässt den Eindruck, dass man weniger Kontakte angezeigt bekommt, als man sollte.

Screenshot aus der App BadooQuelle: Badoo

Die Interessanten: OKCupid, Candidate, Bumble

Flirt-Apps aus der zweiten Reihe mit einem besonderen Twist: Diese Anwendungen versprechen ähnliche Erfahrungen wie Tinder, Lovoo und Co., haben aber die eine oder andere Besonderheit. Bei OKCupid und Candidate spielen Fragen eine große Rolle, während Bumble auf Frauen ausgerichtet ist.

OKCupid: Der Geheimtipp

OKCupid aus den USA ist der Alleskönner unter den Dating-Apps. Das Portal vereint traditionelle Kontaktbörsen Ansätze wie Fragebögen mit modernen Swipe- und Radar-Funktionen. So erhalten Nutzer beim Matchen mit anderen Personen gleichzeitig noch eine Anzeige, wie gut sie laut dem Algorithmus zusammenpassen. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten sind Funktionen wie das Suchen nach speziellen Personen oder besonderen Vorlieben erst einmal kostenlos.

OkCupid: Online Dating App
OkCupid: Online Dating App
Entwickler: OkCupid
Preis: Kostenlos+

Geld möchte OKCupid aber ebenfalls mit Premium-Mitgliedschaften machen. Sie sollen die Sichtbarkeit des eigenen Profils steigern oder zeigen, von welcher Person man ein „Like“ bekommen hat. Außerdem kann man die Funktionen dann uneingeschränkt nutzen. Aber auch ohne Abonnement bietet OKCupid ein faires Angebot. Einziger Wermutstropfen: Die Mitglieder sind sehr international und außerhalb von großen Städten kaum vorhanden. Wer hofft, hier immer ein Date aus der direkten Umgebung zu finden, wird enttäuscht.

Candidate: Frage-Antwort-Spielchen

Bei Candidate ist auf den ersten Blick alles wie gewohnt. Mitglieder haben Profile, die sich nach rechts oder links wischen lassen. Die Besonderheit dieser Anwendung für Singles ist es, dass man auf seinem Profil eine prominent hervorgehobene Frage stellen kann. Sie soll als Eisbrecher fungieren und Interesse am eignen Profil wecken. In der Theorie ein super Konzept, in der Praxis funktioniert das Ganze jedoch nicht so gut wie erhofft. Besonders die weiblichen Mitglieder können nur selten mit kreativen Fragen punkten. Bei den Männern sieht es hingegen besser und vor allem lustiger aus.

Candidate – Dating App
Candidate – Dating App
Preis: Kostenlos+
Candidate – Dating App
Candidate – Dating App

Darüber hinaus gibt es aber noch die Möglichkeit, Frage-Antwort-Spiele zu schalten und so interessante Mitglieder kennenzulernen. Natürlich bietet auch Candidate Premium-Abos an. Das ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Auch das Design der App kann überzeugen. Ein wirkliches Problem stellt hingegen die dünne Mitgliederbasis dar. Viel Auswahl hat man auf beiden Seiten aktuell nicht.

Bumble: Ladys first

Bumble bietet auf den ersten Blick gewohnte Kost. Ähnlich wie Tinder kommt die Software ohne viel Schnickschnack aus. Viel mehr als Swipen und Super-Likes gibt es nicht. Der Clou ist, dass nach einem erfolgreichen Match nur die Frau antworten kann. Männer sind hier zum Warten verdammt. Das kann Vorteile haben, wenn er nie die richtigen Worte zu Beginn findet. Andererseits verstreicht ein Match, wenn beide Singles innerhalb der ersten 24 Stunden keine Konversation starten.

Bumble
Bumble
Preis: Kostenlos+

Bumble ist vor allem im Ausland beliebt und dementsprechend tummeln sich viele internationale Kontakte auf dem Portal. Vom Design her überzeugt die Anwendung mit einem beinahe lupenreinen Auftritt. Natürlich gibt es auch hier kostenpflichtige Abonnements. Die sind wie bei Tinder aber kaum notwendig.

Die Etablierten: Parship, LoveScout24

Ein Blick über den Tellerrand: Die etablierten Partnerbörsen wie beispielsweise Parship, ElitePartner und LoveScout 24 bieten ebenfalls Date Apps für das Smartphone an. Sie zeigen jedoch sehr schnell, dass kein Weg an der kostenpflichtigen Mitgliedschaft vorbeiführt.

Parship: Mit System zum Erfolg

Bei Parship und in Teilen auch bei ElitePartner geht man sehr wissenschaftlich an die online Partner-Vermittlung. Nutzer müssen erst einen ganzen Fragenkatalog abarbeiten, bevor sie ihre ersten Schritte auf dem Portal wagen können. Anhand wissenschaftlicher Methoden will die Flirt-App dann den passenden Partner für einen User ermitteln. Dies ist auch in der kostenloses Basis-Version problemlos möglich.

Parship
Parship
Entwickler: PE Digital GmbH
Preis: Kostenlos+
Parship – Partnersuche
Parship – Partnersuche
Entwickler: Parship
Preis: Kostenlos

Jedoch wird schnell ersichtlich, warum sich die Mitgliedschaft ohne Abo nicht lohnt. Bei Parship ist es beispielsweise nicht möglich, das Bild des Gegenübers anzuschauen. Erst wer einen Betrag pro Monat zahlt, erhält vollen Zugriff auf das Portal und damit auch die Bilder. Positiv: Wer sich traut, kann trotzdem Nachrichten mit den registrierten Mitgliedern schreiben.

LoveScout24: Für ältere Semester

Der ehemalige FriendScout24 heißt jetzt LoveScout24 und sieht auch noch ein wenig so aus, als stamme er aus den frühen 2000er-Jahren. Das altbackene Design auf dem Smartphone ist auch sein größtes Problem. Während moderne Dating-Apps mit großen Bildern und wenig Informationen nur einen oberflächlichen, aber schnellen Kontakt herstellen wollen, geht LoveScout 24 in die komplett andere Richtung. Die Profile zeigen nur wenig Äußerlichkeiten, bieten aber viel Platz für Text oder persönliche Angaben. Das wirkt in der heutigen Zeit etwas veraltet.

LoveScout24 Partnersuche
LoveScout24 Partnersuche
Entwickler: FriendScout24 GmbH
Preis: Kostenlos+
LoveScout24 - Flirt App
LoveScout24 - Flirt App
Entwickler: FriendScout24
Preis: Kostenlos+

Die Mitglieder von LoveScout24 sind im Schnitt 30+ Jahre alt, teilweise wirkt das Portal aber etwas vereinsamt. Das Problem bei der kostenlosen Variante ist zudem: Wer nicht abonniert, kann keine Nachrichten schreiben. Wenn man also in Kontakt treten möchte, muss man bezahlen. Zu empfehlen ist das nicht.

Die Reinfälle: Once, Jaumo, Spotted, der Rest

Nicht alle Flirt-Apps sind einen Blick wert. Im Gegenteil, viele sollte man sich gar nicht erst runterladen. Welche Anwendungen komplett enttäuscht haben, steht hier.

Once: Gute Idee, aber …

Eigentlich hätte Once das Potenzial zum Geheimtipp. Die Idee hinter der Singlebörse klingt auf jeden Fall interessant. So erhalten Nutzer nur ein Match pro Tag. Sprich, ihnen wird pro 24 Stunden nur eine Person vorgestellt. Damit möchte die Plattform das Konzept der Entschleunigung im Bereich der Dating Apps etablieren. Was nach einer guten Idee klingt, wird aber von der eigenen Gier untergraben.

Denn Once torpediert die eigene Prämisse mit kostenpflichtigen Zusatzfunktionen, die die Mechaniken aushebeln. Wer beispielsweise ein weiteres Match haben will, kann es sich einfach kaufen. Dafür müssen User eine In-App-Währung erstehen. Abseits seiner guten, aber leeren Prämisse bietet Once keinen nennenswerten Mehrwert im Vergleich zu anderen Flirt-Apps.

Jaumo: Die Sache mit den Nutzern

Das Portal Jaumo aus Deutschland ist ein komischer Fall. Einerseits bietet die Anwendung für Singles alles, was man von bekannten Konkurrenten kennt. Dazu zählen unter anderem eine Swipe- sowie eine „In deiner Nähe“-Funktion. Das Design ist gelungen und alles lässt sich problemlos bedienen. Jedoch gefielen die Nutzer den Testern aus der Redaktion nicht. Es wollte einfach nicht Klick bei den Flirts machen, weder bei den Herren noch bei den Damen.

Da diese Kritik aber sehr persönlich ist, dürfte Jaumo durchaus für den einen oder anderen Leser einen Blick wert sein. Für die Tester stand jedoch eindeutig fest, dass es weitaus bessere Angebote am Markt gibt. Wohin die Liebe fällt …

Spotted und happn: Der Liebe nicht auf der Spur

Kontaktaufnahme per GPS: Das ist kurzgesagt die Idee hinter den Apps Spotted und happn. Bei ersterer Anwendung werden Singles zusammengewürfelt, die grob zur gleichen Zeit am gleichen Ort waren. Bei happn geht es noch einen Schritt weiter: Die Software merkt sich nämlich alle Orte, an denen man war, und verbindet Leute, die sich so potenziell gesehen haben könnten. Dabei speichert happn Begegnungen ab und zeigt an, wie oft man sich schon über den Weg gelaufen ist.

Was im ersten Moment nach einer interessanten Idee und einem Datenschutzproblem klingt, stellt sich aber schnell als ungefilterte Flut heraus. Vor allem an Bahnhöfen und Flughäfen kommt es zu Problemen. Denn dort wird eine Vielzahl an möglichen Partner angezeigt, die aber aus allen Himmelsrichtungen kommen und schon wenige Stunden nicht mehr in greifbarer Nähe sind. Einzige Möglichkeit, lokale Partner zu suchen: Schauen, wem man schon mehrmals über den Weg gelaufen ist. Andere Dating-Apps bieten diese Option aber sehr viel einfacher und unkomplizierter an.

Zoosk und andere: Bitte nicht downloaden

Neben den bekannten Angeboten sowie den Geheimtipps gibt es auch eine Vielzahl an weiteren Chat-Möglichkeiten, die als Dating-Plattform eher unbekannt sind. Dazu zählen Anwendungen wie Zoosk und viele weitere. Eine wirkliche Empfehlung kann es aber für kein Angebot geben. Denn oftmals leiden die Portale unter den folgenden Problemen: Sie haben eine dünne Mitgliederbasis sowie viele Fake-Profile und Bots im Einsatz, sie sind schlecht designt, sie wollen für jede Aktion in der App (Nachrichten schreiben, Profil besuchen) virtuelles Geld haben oder sie bieten dem Nutzer penetrant Zusatzfunktionen an.

Das Nutzen einer eher unbekannten Anwendung für Singles ist somit kaum zu empfehlen. Vor allem, weil es gute und oftmals kostenlose Alternativen gibt.

Fazit: Die besten Dating-Apps zum Flirten und Leute kennenlernen

Die Welt der Dating-Plattformen ist groß und teilweise unübersichtlich. Je nach Geschmack und persönlicher Vorliebe gibt es aber mehrere Chat-Möglichkeiten, die der geneigte User wahrnehmen kann. Von den großen Drei konnte vor allem Tinder wegen seiner polierten Oberfläche und den vielen Nutzern überzeugen. Wer hingegen eine Radar-Funktion möchte, sollte zu Lovoo oder Badoo gehen. Alle drei Marktführer unterscheiden sich oftmals jedoch nur in einzelnen Facetten und bieten den besten Platz, um Partner oder sogar die große Liebe zu finden.

Wer etwas Neues ausprobieren will, sollte OKCupid, Candidate oder Bumble eine Chance geben. Besonders letztere App konnte die Redaktion überzeugen. Wer bereit ist, einen ordentlichen Preis für nette Leute und passende Partner zu zahlen, kann auch zu etablierten Singlebörsen wie Parship oder ElitePartner gehen. Den Rest der digitalen Partnersuche sollte man hingegen meiden und sich auf die guten Angebote konzentrieren.

Tipps rund um Dating Apps

  1. Registrierung leicht gemacht: Wer seine Chancen bei der Partnersuche steigern möchte, sollte sich auf mehr als einer Singlebörse anmelden. Besonders einfach geht das mit Facebook: Fast jedes getestete Portal ermöglicht es, sich direkt mit seinem Facebook-Profil anzumelden und oftmals daraus auch Fotos zu importieren. Einzige Ausnahme sind Jaumo und LoveScout24.Wer nicht bei dem sozialen Netzwerk angemeldet ist oder keine Verbindung herstellen möchte, kann dies je nachdem über eine E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer tun.
  2. Wer auf der Suche nach neuen Dating-Möglichkeiten ist, wird auch über Plattformen stolpern, die Casual Dating anbieten. Der Bereich der Casual Sex Apps ist ebenfalls groß, spielt aber auch in der einen oder anderen Flirt-Anwendung eine Rolle. Wer hingegen erst einmal keine anzüglichen Hintergedanken hat, sollte sich von Casual Dating nicht auf die falsche Fährte locken lassen.Teilweise sind auch eher unbekannte Portale im Google Play Store für Android oder Apples App Store für iOS als Dating Software markiert, obwohl es sich dabei um Sex Apps handelt. Das kann für Verwirrungen sorgen.
  3. Dating Apps für LGBT-Community, also lesbisch, schwul, bisexuell und transgender Singles, sind noch einmal eine eigene Wissenschaft für sich. Teilweise gibt es eigene Angebote wie Grindr und HER, teilweise bieten heterosexuelle Apps aber auch eine homosexuelle Partnervermittlung an.

Bildquellen:

  • Badoo Screenshot: Badoo
  • Kaffee Dating App Symbolbild: Pixabay / Pavel-Jurca
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FaceApp: Die neue alte Hype-App und das leidige Thema Datenschutz

Eine neue Challenge überzieht gerade die sozialen Medien: Sie firmiert unter dem Namen „#AgeChallenge“ oder auch „#FaceAppChallenge“. Dabei laden Nutzer Bilder von sich hoch, die mit der Anwendung „FaceApp“ verjüngt oder gealtert wurden. Die App ist ein alter Bekannter in der Welt der Viral Hits und mit ihr kommt auch das Thema Datenschutz wieder auf den Plan.
David Gillengerten
David liebt Technik - insbesondere Games jeglicher Art. Seit 2017 ist er als Redakteur bei inside handy an Bord, davor auch schon als Freier Mitarbeiter. Sein Weg in den Handy-Markt hat ihn über sein liebstes Hobby, die Games-Branche, geführt. Entsprechend beschäftigt er sich auch bei inside handy viel mit Spielen, aber produziert auch die Videos für inside handy, in denen er gerne mal in andere Rollen schlüpft. Seine Lieblingsrolle: Business-Dave. David ist gebürtiger Rheinländer, der im Herzen aber gerne ein Brite gewesen wäre.

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2 KOMMENTARE

  1. Und warum wird verschwiegen dass LOVOO unenendlich viele Fake Profile drin hat und diese selbst bei Meldung nicht entfernt?
    Ziemlich schwach der Support diesbezüglich!
    Aber vielleicht auch Absicht?

    • Hallo Mike,

      die Antwort ist eigentlich recht einfach: In unseren Tests sind wir nur wenigen bis gar keinen Fake Profilen über den Weg gelaufen. Das kann natürlich nur Glück gewesen sein, weswegen ich deinen Kommentar hier als sehr nützlich empfinde.

      Viele Grüße aus der Redaktion

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