Xiaomi Redmi Note 7 vorgestellt: Mit voller Kraft gegen Huawei und Honor

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Xiaomi Redmi Note 7 mit Redmi-Schriftzug
Xiaomi Redmi Note 7 vorgestelltBildquelle: Xiaomi
Xiaomi hat über seine seit neuestem unabhängige Marke Redmi einen neuen Angriff auf Honor und Huawei gestartet. Das Redmi Note 7 will Kunden mit einer 48-Megapixel-Kamera und einem sehr günstigen Preis überzeugen. Sie haben dabei die Auswahl zwischen drei Speicherversionen. Die größte bietet dabei 6 GB Arbeitsspeicher und bringt diese Speicheroption in die Mittelklasse.

Xiaomi nutzt die ruhige Zeit rund um den Jahreswechsel um die Schlagzeilen mit für das Unternehmen positiven Inhalten zu dominieren. So wurde bekannt, dass Xiaomi in Deutschland Vertriebspartner gefunden hat. Damit sollte der Deutschlandstart nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dazu hat man Redmi von einem Produktnamen zu einer eigenständigen Marke erhoben. So bietet Xiaomi nun neben Poco und Xiaomi selbst eine weitere Marke in Europa an. Dazu zeigt ein Video wohl ein neues und faltbares Smartphone von Xiaomi.

Xiaomi Redmi Note 7 vorgestellt: Xiaomi legt nach

Nun folgte der nächste Streich der Chinesen. Und diesmal hat man augenscheinlich die Konkurrenz aus dem eigenen Land im Visier. Man vergleicht sich, als das Xiaomi Redmi Note 7 vorgestellt wurde, vor allem mit Honor und Huawei. Dabei wird des Öfteren auch der Preis in den Mittelpunkt der Vergleiche gestellt. Für Xiaomi sind das Huawei Nova 4 und das Honor V20 die Smartphones, die es zu schlagen gilt. Das will man mit plakativen technischen Daten und einem sehr geringen Einstiegspreis erreichen.

Die technischen Daten des Xiaomi Redmi Note 7

Xiaomi setzt den Fokus bei den technischen Daten auf zwei Schwerpunkte. Dazu verbauen die Chinesen eine Kamera mit 48 Megapixeln und den Qualcomm Snapdragon 660. Beide Bauteile sollen den jeweiligen Pendants der Konkurrenz überlegen sein. Doch es gibt andere Fakten, die nicht ganz so aufregend sind, aber von Qualität zeugen. So wird Cornings Gorilla Glass 5 und eine USB-Typ-C-Schnittstelle verbaut. Dazu gibt es einen mächtigen Akku mit 4.000 mAh Kapazität und eben eine Speicherausstattung von 3 und 32 GB bis hin zu 6 und 64 GB. Damit ergeben sich folgende Eckdaten bei der Vorstellung des Xiaomi Redmi Note 7:

  • Display: 6,3 Zoll mit 1.080 x 2.340 Pixeln
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 660
  • Speicher: 3/32 GB oder 4/64 GB oder 6/64 GB
  • Hauptkamera: Dual mit 48 und 5 Megapixel
  • Frontkamera: 13 Megapixel
  • Akku: 4.000 mAh
  • Konnektivität: Dual-SIM mit 2 x LTE, Bluetooth 5, Dual-Band-WLAN
  • Material: Gorilla Glass 5

Preis und Verfügbarkeit des Xiaomi Redmi Note 7

Der Preis, den Xiaomi für das Redmi Note 7 aufruft, greift ebenfalls die Konkurrenz aus dem eigenen Heimatmarkt an. Besonders Honor schreibt sich selbst ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis auf die Fahne. Der Preis des Xiaomi Redmi Note 7 schlägt jedoch in die gleiche Kerbe. Für die günstigste Version mit 3 und 32 GB Speicher, verlangt Xiaomi umgerechnet knapp 128 Euro. Die mittlere Version mit 4 und 64 GB Speicher kommt auf umgerechnet gut 150 Euro und das aufgebohrte Modell mit 6 und 64 GB Speicher wird umgerechnet knapp 180 Euro kosten.

Ein Deutschlandstart ist derweil nicht angekündigt, jedoch lässt sich schon erahnen, dass Händler das Xiaomi Redmi Note 7 auch nach Deutschland bringen werden. Ein offizieller Marktstart in Deutschland hängt vor allem am generellen Start von Xiaomi hierzulande ab.

Bildquellen:

  • Xiaomi Redmi Note 7: Xiaomi
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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist stellvertretender Chefredakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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