Xiaomi Mi A3: Komplett-Leak des nächsten China-Preiskrachers

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Xiaomi Mi A3 Unboxing
Sogar ein Unboxing des Xiaomi Mi A3 des Leak-Experten Slashleaks ist mittlerweile aufgetaucht.Bildquelle: Slashleaks
Noch im Juli will Xiaomi das nächste Smartphone der A-Serie enthüllen. Mit dem Mi A3 soll die Android-One-Linie, die mit dem Mi A1 und Mi A2 bereits viel Zuspruch ernten konnte, an bisherige Erfolge anknüpfen. Aus Süd- und Osteuropa kommen aber schon vorher handfeste Leaks – sogar kaufen kann man das "geheime" Smartphone teilweise.

Vielleicht kann man bei den aktuellen News vom Xiaomi Mi A3 nicht einmal von einem „Leak“ im engeren Sinne sprechen. Neben den üblichen Teasern und Ankündigungen in den sozialen Netzwerken ist das Xiaomi Mi A3 mittlerweile sogar in Online-Shops gelistet.

In Polen lädt Xiaomi am 25. Juli zu einem Vorstellungsevent nach Warschau ein. Der italienische „Grossoshop“ ist schon einen Schritt weiter und bietet das Xiaomi Mi A3 in seinem Online-Store an. Eine Version mit 4 und 64 GB Speicher kostet demnach 260 Euro, die größere Ausgabe mit 6 und 128 GB kostet 300 Euro.

Vorgänger für rund 220 Euro: Das Xiaomi Mi A2

Komplettes Datenblatt zum Xiaomi Mi A3

Zu einem guten Online-Shop-Auftritt gehört aber auch ein vollständiges Datenblatt und so ist nun auch bekannt, was das Xiaomi Mi A3 alles mit sich bringt.

  • Display: 6,09 Zoll, AMOLED, 720 x 1.560 Pixel (HD+), 19,5:9-Format
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 665 Octa-Core; 2,0 GHz
    • Grafik: Qualcomm Adreno 610
  • Speicher: 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB Speicher / 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Speicher
    • Erweiterbar: Um bis zu 256 GB oder zweite SIM-Karte (Hybrid-SIM)
  • Betriebssystem: Android One
  • Kamera: Triple-Cam mit 48 (f/1.79), 8 (f/2.2) und 2 Megapixel (f/2.4)
    • Frontkamera: 32 Megapixel
  • Fingerabdrucksensor: Im Display
  • Akku: 4.030 mAh
  • Farben: Schwarz, Blau

Solide Mittelklasse oder mehr?

Etwas ernüchternd lässt einen die etwas magere HD-Displayauflösung zurück. 282 Pixel pro Zoll (ppi) sind in der verwöhnten Smartphone-Display-Welt mittlerweile ein echt schwacher Wert. Der italienische Shop liefert auch gleich ein Testergebnis mit. In einem nicht belegten AnTuTu-Benchmark-Test soll das Smartphone ein Ergebnis von 142.878 Zählern eingefahren haben. Im Kontext zu inside handy Testberichten siedelt sich das Handy somit im Bereich eines Samsung Galaxy A50, über dem Nokia 7 Plus (ebenfalls Android One) und unter dem Google Pixel 3a (XL) an.

Die genannten Geräte dürften auch zu den besten Alternativen zum Xiaomi Mi A3 zählen. Umgekehrt ist das Mi A3 eine passende Alternative zu den derzeitigen Bestsellern der soliden Smartphone-Mittelklasse. Highlights, wie der ins Display integrierte Fingerabdrucksensor, die Triple-Kamera und Android One sorgen für Flair, auch der Akku kommt mit ordentlicher Nennladung. Dagegen sind die Displaydaten eher enttäuschend und der eine oder andere wird auch die Benachrichtigungs-LED vermissen. Weitere große Schwäche des Mi A3: Laut Shop-Angeaben unterstützt es kein NFC: Diese Technik ist zum Beispiel unabdinglich für Bezahldienste wie Google Pay.

Am Ende ist der Preis gerade in dieser Klasse sehr wichtig. Es wird sich zeigen, ob sich die 260 beziehungsweise 300 Euro für das Xiaomi Mi A3 für den deutschen Markt bestätigen.

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Quellen:

Bildquellen:

  • Xiaomi Mi A3 Gerüchte-Unboxing: Slashleaks
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Sony Xperia 2: So will Sony an die Spitze

Flaggschiffe wie das Samsung Galaxy S10 Plus oder das Huawei P30 Pro haben meisten eines zu bieten: Superlative. Die beste Kamera, den größten Akku oder das edelste Gehäuse – in mindestens einer Disziplin will man als Smartphone-Hersteller die Nummer 1 sein. Sony hat das auch schon des Öfteren geschafft. Meistens mit der Display-Auflösung oder mit dem Display-Format. Jetzt wollen die Japaner beides verbinden und sich bei der Schärfe auf den Thron setzen.
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Michael liebt Technik, ist seit 2012 mit Unterbrechung bei inside handy und schreibt über die neueste Technik. Zu seinen Aufgaben gehören das Ausprobieren von neuen Handys sowie das Betreuen der Social-Media-Auftritte. Seine Freude an der Technik wird nur von seiner Liebe für den Fußball übertroffen – besonders für den Verein seines Herzens, den 1. FC Köln. Er spielt aktiv im Verein und digital an der PlayStation. Wenn er nicht mit Ballsport oder Schreiben beschäftigt ist, verreist er gerne oder bewegt sich an der frischen Luft.

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Das Pressebild zum Xiaomi Mi 9 in Schwarz.
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3 KOMMENTARE

  1. Optisch ja schon ein kleiner Huawei P20 Pro-Ripoff. Aber es sei Xiaomi verzeiht, in Zeiten peinlicher Embargos der Staaten sollten Chinesen zusammenhalten. Und das P20 Pro ist einfach ein schmuckes Teil – wie das Mi A3 🙂

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