Smart Home: Xiaomi und IKEA machen gemeinsame Sache

2 Minuten
IKEA Smart Lighting
Bildquelle: IKEA
Xiaomi und IKEA haben eine Partnerschaft auf dem Smart-Home-Markt bekannt gegeben. Zunächst ist diese auf China beschränkt, könnte aber mit Xiaomis Expansionsplänen schneller nach Europa kommen als man sich derzeit noch vorstellen mag.

Das eigene Zuhause vernetzen wird für immer mehr Menschen zum Alltag. Nicht nur weil die Vorteile des Smart Home zunehmend erkannt werden, sondern auch weil immer mehr namhafte Unternehmen Smart-Home-Produkte auf den Markt bringen. Und wenn diese großen Unternehmen dann auch noch zusammenarbeiten, könnte der endgültige Durchbruch nicht mehr fern sein. Zwei dieser Unternehmen wollen ihre Partnerschaft nun intensivieren: IKEA und Xiaomi.

Xiaomi und IKEA arbeiten zusammen – zunächst aber nur in China

Auf der Xiaomi-Entwicklerkonferenz MIDC 2018 kündigten das schwedische Einrichtungshaus und der chinesische Elektronikkonzern an, zukünftig Smart-Home-Entwicklungen gemeinsam vorantreiben zu wollen. Xiaomi ist hierzulande  in erster Linie als Smartphone-Hersteller bekannt, in Asien aber weit mehr als das. Das Unternehmen bietet dort bereits heute diverse Produkte für das vernetzte Eigenheim an. Nach eigenen Angaben sind bereits mehr als 132 Millionen Endgeräte mit der Internet-of-things-Plattform (IoT) von Xiaomi vernetzt. Mehr als 20 Millionen davon seien täglich aktiv.

IKEA will davon profitieren und ab Dezember seine Smart-Lighting-Produkte der Tradfri-Serie mit Xiaomis IoT-Plattform verbinden. Dann ist eine Steuerung der Produkte zum Beispiel auch mit Xiaomi-Smartphones möglich. Dafür wird eine Verbindung zum Mi Control Hub über das ZigBee-Protokoll hergestellt. Bisher ist eine Verbindung der IKEA-Produkte bereits mit Apple Homekit, Amazon Alexa und Google Assistant möglich. Es ist das erste Mal, dass IKEA mit einem chinesischen Technologie-Unternehmen zusammenarbeitet.

Ausweitung auf andere Länder nicht unwahrscheinlich

Die nun vereinbarte Zusammenarbeit dürfte sich zunächst auf den asiatischen Raum, primär China, beschränken. Zu etwaigen Erweiterungen der Kooperation nach Westeuropa gibt es noch keine Informationen. Gleichwohl dürfte klar sein: Je mehr Marktanteile sich Xiaomi in westlichen Gefilden sichern kann, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Zusammenarbeit mit IKEA auch hierzulande auf entsprechende Nachfrage stoßen wird. Zuletzt hatte zum Beispiel mobilcom-debitel bekannt gegeben, ausgewählte Smartphones von Xiaomi offiziell auch in Deutschland zu verkaufen.

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

VERWANDTE ARTIKEL