Windows 7: Achtung, die Pop-Ups kommen

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Windows 7 weist auf Windows 10 hin
Bildquelle: Microsoft
Es wird nicht mehr lange dauern, dann endet der Support für Windows 7. Und das hat Konsequenzen für all diejenigen, die Windows 7 noch immer nutzen.

Microsoft wird in Kürze damit beginnen, direkt im Betriebssystem auf das Support-Ende von Windows 7

hinzuweisen. Mit Hilfe von Pop-Ups. Diese Information ist vor allem für all jene Nutzer wichtig, die noch immer auf das vor zehn Jahren vorgestellte Betriebssystem setzen.

Windows 7: Der Support endet, die Pop-Ups kommen

Der Support für Windows 7 wird am 14. Januar 2020 enden. Kurz darauf folgt auch das Support-Ende für Office 2010. Was auf den ersten Blick so aussieht als sei es zu vernachlässigen, ist eine durchaus ernste Botschaft. Denn mit dem Support-Ende gibt es einerseits keine klassischen Updates bezüglich neu entdeckten Fehlern mehr. Andererseits wird Microsoft aber auch keine Sicherheits-Updates mehr zur Verfügung stellen. Und das kann insbesondere dann zu einem großen Risiko werden, wenn der verwendete Windows-7-Rechner mit dem Internet verbunden ist.

Microsoft rät allen Windows-7- und Office-2010-Nutzern, möglichst bald auf Windows 10 und Office 365 zu wechseln. Und dieser Rat erfolgt nicht nur in Form eines Blog-Posts, sondern auch unter Eingriff in die Software der Nutzer. Denn ab April will Microsoft in Windows 7 damit beginnen, Hinweise per Pop-Up zu schalten, in denen auf das Support-Ende hingewiesen wird. Dieses Pop-Up soll nicht nur einmal erscheinen, sondern immer und immer wieder. Es soll aber die Möglichkeit geben, die Erinnerungen abzuschalten, verspricht der Software-Konzern.

Windows 7 noch immer weit verbreitet

Heikel ist das Support-Ende von Windows 7 vor allem mit Blick auf die Sicherheit. Denn getreu dem Motto „Never change a running system“ („Tausche niemals ein laufendes System aus“) ist Windows 7 auch heute noch weit verbreitet. Laut den Statistikern von Statcounter war Windows 7 im Februar dieses Jahres noch immer auf knapp 34 Prozent aller Windows-Rechner installiert. Das sind nur knapp 8 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Zum Vergleich: Windows 10 kam im Februar auf einen Windows-Marktanteil von fast 55 Prozent.

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