Wiko Harry günstig kaufen: Das Aldi-Angebot unter der Lupe

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Wiko Harry von vorne und hinten
Bildquelle: Wiko
Aldi knüpft auch in der Woche nach dem Cyber Monday an seine Angebote aus der Black Week an. Ab dem 29. November bietet der nördliche Discounter das Wiko Harry für weniger als 100 Euro an. Was das Handy kann und ob sich die Offerte lohnt, zeigt ein Blick auf das große Ganze.

In Rahmen der vergangenen Black Week bot Aldi vor allem Einsteiger-Handys diverser Hersteller zum rabattierten Preis an. Auch Mobiltelefone von Wiko waren mit von der Partie. An die Angebotsreihe anknüpfend bietet Aldi Nord ab dem 29. November nun das Wiko Harry an. Dieses siedelt sich ebenfalls im Einsteigersegement an.

Das Aldi-Angebot

Zum Marktstart verlangte Wiko 149 Euro für das Smartphone, der durchschnittliche Kaufpreis liegt mittlerweile bei rund 130 Euro. Aldi bietet das Gerät nun für 79,99 Euro an und hält damit den derzeit erschwinglichsten Preis für das Wiko Harry.

Laut dem Preisverlauf von inside handy und guenstiger.de kostet das Handy bei anderen Händlern mindestens knapp 95 Euro zuzüglich Versandkosten. Media Markt bietet das Wiko Harry in der gleichen Ausstattung ohne Portogebühren für 99 Euro an.

Wie bei allen Smartphone-Offerten legt der Discounter ein kostenloses Starterpaket von Aldi Talk sowie ein Startguthaben in Höhe von 10 Euro dazu. Eine Zugabe, die andere Händler nicht bieten. Eine zweijährige Garantie erhalten Kunden darüber hinaus ebenfalls dazu. Das Wiko Harry können Kunden sowohl im stationären Handel als auch im Online-Shop von Aldi Nord ergattern.

Das Wiko Harry im Detail

Das französische Smartphone wurde im Herbst 2017 vorgestellt und verweilt nun schon mehr als ein Jahr auf dem Markt. Dementsprechend ist die Hard- und Software im Vergleich zu vielen anderen Einsteiger-Handys nicht gänzlich veraltet. Mit dem Smartphone richtet sich Wiko primär an Verbraucher, die Handys mit einer einfachen Ausstattung schätzen.

So bietet das Wiko Harry ein 5 Zoll großes IPS-Display, das Inhalte gemäß HD-Qualität mit 720 x 1.280 Pixeln darstellt. Unter der Haube verrichtet ein Quad-Core-Prozessor mit einer maximalen Taktfrequenz von 1,3 GHz sein Werk. Flankiert ist er von einem 3 GB großen Arbeitsspeicher, was einer gängigen Größe für Handys dieser Preisklasse entspricht. Das interne Fassungsvermögen von 16 GB ist klein bemessen, eine Micro-SD-Karte kann das Datendepot aber um bis zu 128 GB aufstocken.

Die Hauptkamera bietet nicht nur eine Auflösung von 13 Megapixeln, sondern auch verschiedene Modi wie eine HDR- oder eine Panorama-Funktion. Selfie-Fans speist Wiko hingegen mit einer 5-Megapixel-Kamera ab. Zur weiteren Ausstattung zählt Bluetooth 4.0, eine Dual-SIM-Funktion sowie ein Akku mit einer Nennladung von 2.500 mAh.

Knackpunkt Betriebssystem

Das größte Manko liegt im Betriebssystem: Vorinstalliert ist Android 7.0 Nougat, was zwar nach wie vor die weitverbreitetste Android-Version ist. Ungeachtet dessen ist Android 7 mittlerweile aber ein wenig veraltet. Es ist unwahrscheinlich, das Wiko sein Smartphone mithilfe eines Updates zumindest auf Android 8 Oreo bringt, geschweige denn mit Android 9 Pie versorgt.

Schwierig an Handys wie dem Wiko Harry und älteren Betriebssystemen ist, das solche Geräte tendenziell deutlich anfälliger für Malware und Ähnliches sind als Smartphones mit aktuellen Systemen. Sicherheitslücken werden meist nicht geschlossen und die Auslieferung von aktuellen Sicherheitspatches versäumt. Hinzu kommt, dass langfristig verschiedene Funktionen oder Apps nicht mehr unterstützt werden.

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