WhatsApp: Die Werbung kommt - aber nicht sofort

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Bildquelle: Facebook / WhatsApp
Dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Werbung in WhatsApp an den Start geht, war schon seit einigen Monaten klar. Jetzt scheint aber auch sicher: Bis mindestens 2020 ist der Chat-Dienst noch werbefrei nutzbar.

Auf dem diesjährigen Facebook Marketing-Summit in Rotterdam präsentierte das soziale Netzwerk im Rahmen einer Präsentation die „Status Ads“. Diese Art von Werbung kennt man schon von Snapchat und den „Stories“ von Instagram. Zwischen Status-Fotos und -Videos von Freunden und anderen gefolgten Freunden, die nach 24 Stunden gelöscht werden, ist in Zukunft auch bildschirmfüllende Hochformat-Werbung zu sehen.

Werbekunden können auf WhatsApp-Profile verlinken

Für Werbetreibende praktisch: Per Link ist es in Zukunft möglich, nicht nur auf eine Homepage im Internet zu verweisen, sondern auch auf das WhatsApp-Profil der jeweiligen Firma. Das soll helfen, die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden zu vereinfachen.

Wann genau Werbung in WhatsApp erstmals eingeblendet werden soll, ist noch unklar. Im Rahmen einer Präsentation war in Rotterdam nur vom Jahr 2020 die Rede. Ob Facebook in Zukunft dazu übergeht, Werbung auch in anderen Bereichen des Messengers einzublenden – zum Beispiel direkt in den Chat-Verläufen – ist noch nicht überliefert.

WhatsApp sollte eigentlich werbefrei bleiben – und dann kam Facebook

WhatsApp war einst abseits von Facebook gegründet worden und stets werbefrei. An dieser Marschrichtung wollten die beiden Gründer Brian Acton und Jan Koum auch festhalten. Doch nach der Übernahme von Facebook wurde schnell klar, dass dieser Plan nicht zu halten sein wird. Die Folge: Acton und Koum verließen das Unternehmen.

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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