WhatsApp mit Touch-ID und Face-ID: Mehr Sicherheit fürs iPhone

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Das WhatsApp-Icon auf einem Handy-Display
WhatsApp und speziell der Mutterkonzern Facebook wurden im Jahr 2018 und zum Start ins Jahr 2019 von Datenskandalen durchgeschüttelt. Jetzt soll der Messenger WhatsApp mit Touch-ID und Face-ID sicherer werden. Ein Update bringt die neuen Sicherheits-Features auf die iPhones der Apple-Nutzer. Android-Smartphones profitieren noch nicht von den neuen Entsperrmethoden.

Das Update auf die Version 2.19.20 bringt zwei neues Sperrmethoden für WhatsApp auf die Smartphones der Nutzer des Messenger-Dienstes. Doch die Namen der beiden Entsperrmethoden, Face-ID und Touch-ID, zeigen schon, warum nicht alle WhatsApp-Nutzer von den neuen Sicherheits-Funktionen profitieren. Bisher sind beide nämlich nur für Apples iPhones verfügbar.

Face-ID und Touch-ID per WhatsApp-Update

Doch was ändert sich mit dem neuen Update? Bisher konnte man WhatsApp vor fremdem Zugriff auf dem eigenen Handy per PIN schützen. Jetzt können iPhone-Nutzer auch das eigene Gesicht oder auch den Fingerabdruck nutzen. So sind die eigenen Chats, Bilder und Dateien zumindest aus der App selbst heraus geschützt.

Dass Face-ID und Touch-ID in WhatsApp integriert werden, war schon vor kurzem klar geworden. Doch es gab in der nahen Vergangenheit noch mehr Neuigkeiten zu WhatsApp. So wird es alsbald WhatsApp mit Werbung geben. Inwieweit und ob die neue Entsperr-Funktionen mit dem Plan zusammenhängen, wonach Facebook WhatsApp und Instagram noch enger verknüpfen will, ist nicht ersichtlich, aber wahrscheinlich.

So aktiviert man Apples Face-ID oder Touch-ID im iPhone

Damit die neue Funktion greifen kann, müssen sie Nutzer zuerst aktivieren. Sie wählen dann in den Account-Einstellungen in der WhatsApp-App die Privatsphäreneinstellungen beziehungsweise „Datenschutz“ aus. Dann muss man unter „Bildschirmsperre“ die Funktion auswählen, die man nutzen möchte. Apple-typisch muss man der App den Zugriff auf die biometrischen Daten gewähren. Das System fragt proaktiv nach der Erlaubnis, die man mit einem Tipp auf „OK“ bestätigen muss.

Screenshot des Whats-App-Menüs
Whatsapp Update bringt Face-ID und Touch-ID

Der Nutzer kann die Sperre noch etwas an seine Nutzung anpassen. So sperrt WhatsApp den Nutzer immer aus, sobald er die App geschlossen hat – wenn man das denn möchte. Wenn man will, wartet die App jedoch auch im entsperrten Zustand auf die Reaktivierung des Nutzers. So können Nutzer die Entsperrzyklen von einer oder 15 Minuten sowie einer Stunde einstellen. Das bedeutet, dass man innerhalb der eingestellten Zeit auch ohne die neuerliche Entsperrung, auf die App zugreifen kann.

Android-Nutzer müssen auf WhatsApp-Update warten

Die neuen Entsperrmethoden sind bisher nur für iOS-Nutzer, also für Kunden von Apple, zu haben. Android-Smartphones wie die Galaxy-Geräte von Samsung oder Huawei-Handys haben bisher das Nachsehen. Auch die aktuelle Beta-Version von WhatsApp bietet diese Funktionen noch nicht. Beta-Tester befinden sich hier bei Version 2.11.35 und in dieser Version sind die neuen Funktionen ebenfalls noch nicht zu finden. Wann also die Gesichtsentsperrung und die Fingerabdruck-Sperre für Android-Nutzer implementiert wird, steht zurzeit noch in den Sternen.

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