WhatsApp kann Nutzer aussperren: Diese Regeln sollte man beachten

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WhatsApp, Telegram und Facebook Messenger auf einem Smartphone
Bildquelle: Simone Warnke/inside handy
Facebook, die Mutter von WhatsApp, hat strikte Regeln aufgestellt, nach denen innerhalb des Messengers kommuniziert werden darf. Wer sich nicht daran hält, fliegt raus. Doch welche Regeln sind das?

WhatsApp ist für viele Nutzer das erste und manchmal sogar das einzige Medium, um mit Freunden, Familie oder den Kollegen Nachrichten auszutauschen, Videos zu teilen oder zu telefonieren. Deshalb ist die Sorge groß, wenn es darum geht, dass man den Service der Facebook-Tochter nicht mehr nutzen könnte. Doch ein paar einfache Regeln verhindert den Rauswurf aus dem Messenger.

WhatsApp-AGB regelt Alter, Nutzung und Kommunikation

WhatsApp hat schon lange die Nutzung des Dienstes in Europa auf Menschen über 16 Jahren beschränkt. Das bedeutet, dass Nutzer unterhalb dieses Alters den Messenger nicht nutzen dürfen. Doch das ist nicht alles. Auch eine gewerbliche Nutzung ohne die Zustimmung von WhatsApp ist dem Privatkunden verboten.

Praxisrelevanter als diese Regeln sind jedoch vor allem die gegen Hate-Speech. In den WhatsApp-AGB sind sie unter dem Punkt „Rechtmäßige und zulässige Nutzung.“ zusammengefasst. Darin heißt es, dass man auf die „Dienste nur für rechtmäßige, berechtigte und zulässige Zwecke zugreifen bzw. sie für solche nutzen“ darf.

Wer verhindern will, aus WhatsApp zu fliegen, sollte unter anderem diese Punkte beachten:

  • keine Rechteverletzung anderer durchführen
  • nicht „rechtswidrig, obszön, beleidigend, bedrohend, einschüchternd, belästigend, hasserfüllt, rassistisch oder ethnisch anstößig“ handeln
  • niemand dazu aufrufen oben genanntes zu tun
  • keine „Unwahrheiten, Falschdarstellungen oder irreführenden Aussagen“ veröffentlichen
  • andere nicht Nachahmen
  • keine Massennachrichten verschicken

Wie streng WhatsApp solche Vergehen kontrolliert und welche Probleme WhatsApp bei der Eindämmung solcher Inhalte hat, wird am Beispiel kinderpornografischer Inhalte in WhatsApp deutlich. Dabei ist es für Nutzer recht einfach. Nimmt man die Regeln WhatsApps und überträgt sie in einen Satz, würde er wohl so lauten: Tue nur das, was du auf einem öffentlichen Marktplatz auch tun würdest.

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1 KOMMENTAR

  1. wie war das nochmal, whatsapp kann nicht mitlesen? Hab ich was verpasst? Sie lesen ja doch mit, von wegen ende zu ende Verschlüsselung…0,0 Datensicherheit.

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