WhatsApp: Gruppen-Einladungen blockieren - so geht's

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Bildquelle: Facebook / WhatsApp
Ein neues Feature wird schon bald die Nutzung von Gruppen innerhalb von WhatsApp verbessern. Einladungen zu Gruppen sind dann nur noch auf persönlichen Wunsch hin möglich.

Die Entwicklung einer der beliebtesten Smartphone-Apps schreitet immer weiter voran: WhatsApp. Wie das US-Blog Venturebeat berichtet, können erste Nutzer ab sofort selbst bestimmen, zu welchen Gruppen sie innerhalb von WhatsApp eingeladen werden und zu welchen nicht.

Neue Regeln für WhatsApp-Gruppen

Bisher ist die Methodik, neue Nutzer zu einer WhatsApp-Gruppe hinzuzufügen, recht simpel. Wer bei WhatsApp eine neue Gruppe eröffnet oder als Admin verwaltet, hat die Möglichkeit nach eigenem Ermessen (weitere) Nutzer zu eben dieser Gruppe hinzuzufügen. Einzige Voraussetzung: Der Gruppen-Admin muss die Telefonnummer der Nutzer kennen, die er seiner Gruppe hinzufügen möchte.

Eine vorherige Abfrage, ob überhaupt alle Nutzer dieser Gruppe angehören möchten, gibt es aber nicht. Jeder Nutzer ist nach einer Einladung in jedem Fall erst einmal Gruppen-Mitglied und muss selbst tätig werden, um die erstellte WhatsApp-Gruppe wieder zu verlassen. Das soll sich in Zukunft ändern.

In den Einstellungen von WhatsApp, konkret unter „Account“ und „Datenschutz“ beim Unterpunkt „Gruppen“, lässt sich in Zukunft festlegen, wer den WhatsApp-Nutzer ungefragt zu einer neuen oder bestehenden Gruppe hinzufügen darf: „Jeder“, „Meine Kontakte“ oder „Niemand“. Gruppen-Admins, die keine Berechtigung haben, einen Nutzer zu einer Gruppe hinzuzufügen erhalten dem Vernehmen nach eine Fehlermeldung.

Damit potenziell wichtige Gruppen-Einladungen aber nicht komplett verloren gehen, haben Gruppen-Admins die Möglichkeit, an einzelne Kontakte eine Privatnachricht zu schicken – Einladungslink zur Gruppe inklusive. Dieser Link zur Gruppen-Einladung ist aber nur 72 Stunden gültig.

Neue Gruppenregel noch im Testmodus aktiv

Das neue WhatsApp-Feature ist bisher noch nicht für die breite Masse der WhatsApp-Nutzer verfügbar. Es steht gegenwärtig nur für eine kleine Zahl an Nutzern zur Verfügung, um es auf Herz und Nieren zu testen. Erst im Laufe der kommenden Wochen ist ein globaler Rollout unter iOS und Android eingeplant. Gleiches gilt für den DarkMode unter WhatsApp, der gegenwärtig ebenfalls nur von wenigen Nutzern getestet werden kann.

Quellen:

Bildquellen:

  • WhatsApp Logo: Facebook / WhatsApp
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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