WhatsApp: Diese Neuerung macht WhatsApp-Gruppen erträglicher

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WhatsApp-Icon auf dem iPhone
Bildquelle: Pixabay
Zack – und schon wieder ist man in einer neuen WhatsApp-Gruppe gelandet, in der man eigentlich gar nicht sein will. Damit könnte bald Schluss sein, wenn es ein Feature aus der aktuellen Beta-Software in den Regelbetrieb schafft. Dann landet man nur noch in Gruppen, wenn man das will.

Die Wogen um die mögliche Einführung von Werbung bei WhatsApp haben sich in der Öffentlichkeit wieder etwas geglättet. Bislang ist auch noch keine entsprechende Werbung bei Nutzern aufgetaucht. Unterdessen entwickelt der Mutterkonzern Facebook fleißig weiter an der App. Wie WABetainfo auf Basis der aktuellen WhatsaApp-Betaversion berichtet, bekommen alle WhatsApp-Nutzer künftig drei Möglichkeiten für Gruppen-Einladungen. Diese lassen sich im Vorfeld definieren und WhatsApp richtet sich danach, sollte eine Einladung zu einer Gruppe von jemandem ausgesprochen werden.

So wird es weiterhin möglich sein, dass jeder WhatsApp-Nutzer einen anderen zu einer gemeinsamen Gruppe hinzufügt – egal, ob man den Nutzer kennt oder nicht. Auch eine Bestätigung ist nicht notwendig. Man kann wie bisher die Gruppe aber jederzeit wieder verlassen.

Die zweite Möglichkeit beschränkt sich auf die Einladungs-Möglichkeit für eigene Kontakte. Nur, wer sich im eigenen Telefonbuch befindet und somit auch ein WhatsApp-Kontakt ist, kann eine Gruppeneinladung aussprechen und ungefragt durchführen. Sollte ein Kontakt, der eine Einladung ausspricht, nicht im Telefonbuch sein, wird WhatsApp über die Einladung informieren. Das gilt auch für die dritte Möglichkeit: Niemand kann den WhatsApp-Nutzer ungefragt zu einer Gruppe hinzufügen. Auch hier wird WhatsApp im Falle einer Einladung per Nachricht über diese informieren.

Einladungen verfallen nach 72 Stunden

Wer eine Einladung zu einer Gruppe erhält, hat 72 Stunden Zeit, die Einladung anzunehmen. Erfolgt das nicht, muss im Fall eines späteren Beitrittswunsches der Admin der Gruppe erneut eine offizielle Ladung aussprechen. Zu finden sein werden die Einstellungen in den WhatsApp-Account-Einstellungen unter dem Punkt Datenschutz. Hier baut WhatsApp einen neuen Unterpunkt namens „Gruppen“ ein. Bislang lässt sich hier bereits definieren, wer sehen kann, wann ein Nutzer zuletzt online war, wer das Profilbild sieht und wer den geposteten WhatsApp-Status inspizieren darf.

Wann es die Beta-Funktion für alle Nutzer geben wird, ist unklar. Erfahrungsgemäß vergehen mehrere Wochen bis Monate, bis ein Feature final für alle Nutzer kommt.

WhatsApp-Status soll besser werden

Eine weitere Neuerung soll es auch beim WhatsApp-Status geben. Das zumindest berichtet Mashable. Mit einer kleinen Nutzergruppe in Brasilien, Spanien und Indien werde derzeit ein Algorithmus getestet, der die Status-Postings nach Relevanz und nicht chronologisch ordnet. Dadurch könnten Nutzer zum Beispiel die Postings enger Freunde und Familienmitglieder immer oben im Status-Verlauf sehen, Nutzer mit denen man nur wenig Kontakt hat, erst am Ende.

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