Wegen iPhone-11-Verkäufen: Analysten raten zum Verkauf von Apple-Aktien

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Das Konzept des Apple iPhone 11 Hasan Kaymak basiert auf den bisherigen GerüchtenBildquelle: Hasan Kaymak
Glaubt man den Analysten von Rosenblatt Securities droht Apple eine düstere Zukunft: Die iPhone-Verkäufe werden demnach mit dem iPhone 11 drastisch einbrechen und das iPad-Wachstum sich verlangsamen. Deshalb stellt man die Aktien-Empfehlung auf "verkaufen". Schuld an allem sei vor allem das iPhone XR und 5G.

Apple wird in den nächsten Monaten wohl mit einigen Turbulenzen rechnen müssen. Die Analysten von Rosenblatt Securities haben ein wenig hoffnungsvolles Bild des iPhone-Produzenten gezeichnet. Das berichtet das Portal appleinsider. Dem Magazin liegen Investoreninformationen der Analysten vor. Sie sprechen von einem drastischen Einbruch bei den Verkaufzahlen des iPhones.

Schon das iPhone XS habe sich so schlecht verkauft wie noch kein anderes iPhone vorher. Die Strategie mit drei Modellen eine günstige Alternative zu den sehr teuren Modellen zu bieten sei schuld daran. Die Unterschiede von iPhone XS und iPhone XR sind wohl nicht groß genug, dass genug Kunden bereit sind, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Laut der Zahlen der Analysten habe Apple mehr iPhone XR verkauft als iPhone XS und iPhone XS Max zusammen.

Apples Zukunft: Kein 5G-Modell 2019

Die Dreierstrategie sei aber nur ein Grund für die schlechten Aussichten. Apple wird in diesem Jahr wohl noch auf eine Integration von 5G verzichten. Das führt dazu, dass viele Nutzer auf das dann folgende Modell 2020 warten würden. Dazu sind die Entwicklungsschritte von Generation zu Generation kleiner geworden und damit gibt es nur noch wenige Gründe, sich ein iPhone 11 zuzulegen.

Die weiteren Geschäftsfelder sind laut Analysten nicht stark genug, die Einbrüche bei den iPhone-Verkäufen abzufangen. Die Smart-Home- sowie die Entertainment-Sparte werden mit einem abgeschwächten Wachstum zu kämpfen haben. Ebenso wird es dem Bereich der Tablets, also den iPads, gehen.

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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist Redakteur bei inside handy. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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2 KOMMENTARE

  1. Meine Apple-Aktien aus 1999 habe ich schon vor einem Jahr abgestossen.
    War ein Fest – ein Riesenfest…

  2. „Schon das iPhone XS habe sich so schlecht verkauft wie noch kein anderes iPhone vorher.“

    Wie kann das denn sein? Das erste iPhone wurde doch nur ein paar Hunderttausend Mal verkauft, vom Xs gingen Millionen über die Theke.

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