Wegen 5G-Bann: Huawei klagt gegen die US-Regierung

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Ein Huawei-Logo an einer Feuerstelle
Bildquelle: Thorsten Neuhetzki / inside handy
Jetzt schlägt Huawei zurück – mit der juristischen Keule gegen die USA. Der chinesische Konzern hat eine Klage in Texas eingereicht. Huawei wirft der US-Regierung vor, dass das Verbot von Huawei-Hardware in den USA ohne jegliche Beweise stattfand.

Nach Ansicht von Huawei schadet das Verbot der Technik des Netzwerkausrüsters dem Wettbewerb in den USA. Zwar habe Huawei in den USA keinen großen Marktanteil, doch genau das hätte sich eigentlich 2018 und 2019 ändern sollen. Eine nicht unbedeutende Rolle dabei hätte der Ausbau der 5G-Netze spielen sollen. Nach Angaben der Chinesen könnten die Kosten für Mobilfunk-Infrastruktur um bis zu 40 Prozent sinken, wäre Huawei-Technik zugelassen. In den USA spreche man da über 20 Milliarden Dollar.

US-Regierung hat 60 Tage Zeit zu reagieren

Huawei hatte sich lange Zeit zurückhaltend gezeigt, wenn es um die Vorwürfe geht, die dem Unternehmen gemacht werden. Inzwischen gehen die Chinesen jedoch in die Offensive. Das betrifft sowohl die Äußerungen in der Öffentlichkeit als auch gegenüber den staatlichen Stellen. So gibt es seit dieser Woche ein Cybersicherheits-Transparenzzentrum von Huawei in Brüssel.

Mit seiner Klage will Huawei gegen Abschnitt 899 des National Defense Authorization Act (NDAA) vorgehen. In diesem werde US-Regierungsbehörden und ihren Zulieferern ausdrücklich verboten, Verträge mit Huawei und ZTE abzuschließen. Die US-Regierung hat nun 60 Tage, um auf diese Klage zu reagieren.

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