Virus „Agent Smith“ befällt WhatsApp und Co: So gefährlich ist er wirklich

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Frau blickt geschockt auf ihr Smartphone
Bildquelle: Adbobe Stock
Ein neuer Virus verbreitet gerade Angst und Schrecken unter den Smartphone-Nutzern. Er soll schon 25 Millionen Opfer gefunden haben und sich weltweit auf Raubzug begeben. Beliebte Apps wie WhatsApp werden dabei gegen bösartige Betrugs-Software ersetzt. Doch wie schlimm ist die Bedrohung durch „Agent Smith“ und wie schützt man sich effektiv dagegen?

In der Filmreihe „Matrix“ war „Agent Smith“ der stärkste Gegenspieler des Helden „Neo“. In der realen Welt nennt CheckPoint einen von der Sicherheitsfirma entdeckten Virus nach ihm. Doch ganz so bedrohlich wie der Filmschurke ist der Virus „Agent Smith“ nicht. Gerade in Deutschland ist man noch recht sicher vor einem Angriff der Malware. Warum?

WhatsApp-Virus auf Millionen Smartphones

Die Ausbreitung erfolgt bisher vorwiegend in Indien, Pakistan, Bangladesch und einigen ehemaligen Commonwealth-Staaten. Dazu muss der Virus erst einmal auf das eigene Handy gelangen. Das ist aus zwei Gründen nicht trivial. Erstens ist die aktuelle Sicherheits-Patch-Ebene von Android schon gegen den Virus „Agent Smith“ abgesichert.

Zweitens ist der Virus nicht im Play-Store von Google zu finden, sondern versteckt sich in Software von anderen Portalen und App-Stores. Das Downloaden von Apps außerhalb des Play-Stores muss vom Nutzer im Smartphone erst über die Einstellungen freigegeben werden. Das haben die wenigsten Nutzer in Deutschland getan. Trotzdem gilt: Wer auf Nummer sicher gehen will, lädt keine Software von unbekannten Quellen herunter.

Wie geht Virus „Agent Smith“ vor?

Wird die Software versehentlich heruntergeladen, nimmt sie ihre Arbeit auf und ersetzt unbemerkt beliebte Apps wie WhatsApp durch Doppelgänger. Diese klauen dann Daten, locken durch Werbung in Kostenfallen und können laut CheckPoint sogar auf die Bankdaten zugreifen. Bei allem gilt jedoch: Die Software muss erst einmal auf dem Handy landen. Mit einem modernen Handy auf dem neuesten Software-Stand und einer wachsamen Handynutzung ist es aber kaum möglich, sich diesen Virus einzufangen.

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