US-Präsident Trump: „Ich will 5G und 6G direkt auch noch“

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5G-Schriftzug in Blau
5G bringt schnellere VerbindungenBildquelle: Adobe Stock
Die Zukunft des Mobilfunks hört auf den Namen 5G. Das dürfte mittlerweile weitverbreitetes Wissen ein. Auch in der Politik spielt der neue Standard eine Rolle. Unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Europäische Union sprechen aktuell über 5G – auch im Kontext über den Ausbau-Streit und Huawei. Nun hat sich auch US-Präsident Donald Trump zum neuen Mobilfunkstandard geäußert – in seiner eigenen, ganz unnachahmlichen Weise.

Der 5G-Zug gewinnt langsam an Fahrt: Auf dem diesjährigen MWC in Barcelona ist das Thema omnipräsent. Und auch im öffentlichen Diskurs hält 5G Einzug. Sei es im Streit um die Frequenz-Vergabe oder im Streit um den 5G-Ausbau. Nun hat auch US-Präsident Donald Trump den Mobilfunkstandard zum Anlass genommen, um seine Gedanken zu teilen. Wie für das Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten üblich, geschah dies auf Twitter. Dort äußerte er sich wie folgt.

Welchen Anlass Trump sah, um sich zum Thema zu äußern, ist nicht bekannt. Fraglich bleibt auch, was genau er mit 6G meint. Denn ein neuer Mobilfunkstandard jenseits von 5G existiert aktuell nur im Labor der finnischen Universität Oulu. Ein weiteres interessantes Detail enthält der Folge-Tweet von Trump.

So wünscht sich der US-Präsident, dass die amerikanischen Mobilfunkanbieter „im Wettkampf gewinnen und nicht dadurch, dass aktuelle sowie modernere Technologien blockiert werden.“ Aufmerksame Leser wissen, dass aber genau dieser Fall eintreten könnte, wenn Trump eine sogenannte „Executive Order“ gegen Hardware von ausländischen Telekommunikations-Herstellern erlässt.

5G-Streit in Deutschland: „Entscheidung dauert noch länger“

In Deutschland herrscht derweil weiterhin eine Diskussion darüber, ob sich Netzwerk-Ausrüster und Handy-Hersteller Huawei am 5G-Ausbau in naher Zukunft beteiligen darf. Laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier könnt eine Entscheidung über die Teilnahme noch länger dauern. Es werde noch an den Kriterien dafür gearbeitet, sagte Altmaier gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. “Danach wird sich die Frage stellen, welche konkreten Ausrüstungen beschafft werden. Das ist ein Prozess, der einige Monate dauern wird.”

Zuletzt einigten sich verschiedene Bundesministerien darauf, dass es einen Sicherheitskatalog im Rahmen des anstehenden 5G-Ausbaus geben soll. Derweil klagt ein Netzbetreiber nach dem anderen gegen die 5G-Vergabe der Bundesnetzagentur. Zuletzt reichte die Deutsche Telekom einen Eilantrag gegen die Bedingungen der Auktion ein.

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