Unitymedia Störung behoben: Zehntausende Nutzer wieder am Netz

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Störung bei Unitymedia
Neue Störungen bei UnitymediaBildquelle:
Der Anbieter Unitymedia kämpfte am 22. November mit einer Störung von der zehntausende Nutzer betroffen waren. Die Großstörung betraf viele Ortschaften vor allem im Westen der Republik und kappte Internet, Telefon und den Fernsehempfang der Kunden. Schuld daran war eine Störung in einem zentralen Netzknotenpunkt in Münster.

Kein Telefon, kein Internet und kein Fernsehen für zehntausende Kunden aufgrund einer Unitymedia Störung: In Münster gabt es am gestrigen 22. November massive Probleme mit einem zentralen Knotenpunkt des Netzanbieters. Dort wurde ein Glasfaser-Kabel beschädigt und so mussten viele Kunden auf die Dienste von Unitymedia verzichten. Dabei handelte es sich bei dieser Störung nicht um vorauszusehende Wartungsarbeiten von Unitymedia, sondern um einen akuten Ausfall des Netzes.

Betroffen waren die Ortschaften:

Erkelenz, Remscheid, Lünen, Münster, Dülmen, Greven, Emsdetten, Telgte, Nottuln, Senden, Sendenhorst, Havixbeck, Altenberge, Everswinkel, Nordwalde, Saerbeck, Rheine, Hörstel, Neuenkirchen, Steinfurt, Ochtrup, Coesfeld, Ahaus, Gescher, Rosendahl, Billerbeck, Lengerich, Lüdinghausen, Selm, Ascheberg, Nordkirchen.

Unitymedia Störung in Münster: Provisorium fürs TV, Störung am Abend behoben

Update am 23. November: Störung behoben

Gegen 19:30 Uhr behob Unitymedia nach eigenen Angaben die Störung. Ein Provisorium sorgte ab 16 Uhr für den TV-Empfang. Über eine vor Ort aufgebaute mobile TV-Station wurde ein Satellitensignal eingefangen und eine Auswahl an TV-Sendern ins Netz eingespeist.

Unitymedia hatte nach eigenen Angaben die Stelle der Beschädigung durch Messungen eingegrenzt. Daraufhin wurde Fachpersonal los geschickt, um das betroffene Kabel zu flicken. Eine Fremdfirma beschädigte das angemietete Kabel bei Tiefbauarbeiten. Die Reparatur hatte jeiniges an Zeit in Anspruch genommen. Der Grund: Ein Glasfaserkabel besteht aus sehr vielen hauchdünnen Glasfasern, die das Licht leiten. Die Enden solcher Kabel können nicht wie bei einem Kupferkabel einfach zusammengelötet oder mit einer Lüsterklemme verbunden werden. Die Arbeiter müssen die Glasfasern spleißen. Davor müssen die korrekten Enden herausgefunden werden. Bei so einem dicken Kabel und der Art der Beschädigung war dies jedoch besonders aufwändig.

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