5G: United Internet und ZTE wollen eigenes Netz aufbauen

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Die Vorbereitungen seitens Regierung sowie auch Netzanbieter zur 5G-Frequenzauktion sind in vollem Gange. Im kommenden Jahr soll in der Bundesrepublik der nächste Mobilfunkstandard ein Stück weit näher gerückt sein. United Internet erwägt dazu, ein eigenes Netz gemeinsam mit ZTE zu schaffen.

Partnerschaft mit ZTE

Die Bundesnetzagentur legte kürzlich die Auflagen zur 5G-Frequenz-Auktion vor, die die Nutzung sowie den Ausbau des neuen Mobilfunkstandards streng regeln. Mobilfunkanbieter wie die Telekom, Vodafone und Telefónica besitzen ihr eigenes Netz und müssen dieses anderen Anbietern zur Verfügung stellen. Die Miete der Netze á là National Roaming sieht die Bundesnetzagentur nicht vor, sondern lediglich obligatorische Verhandlungen zur Nutzung. Provider wie United Internet gehören zu jenen, die kein eigenes Netz zur Verfügung haben.

Ralph Dommermuth, Gründer von United Internet, erwägt laut Informationen des „Handelsblatts“ gemeinsam mit dem chinesischen Netzwerkausrüster ZTE ein eigenes 5G-Netz aufzubauen. In einem geheimen Treffen wurde der Plan bereits diskutiert. Grund für den Schritt soll sein, dass United Internet dann ein Netz nutzen könne, ohne den Ausbau selbst tragen zu müssen.

1&1 Drillisch hat zu diesem Zeitpunkt bereits mit namhafte Netzausstattern gesprochen und mit zwei Anbietern die Verhandlungen zu dem Netzaufbau so gut wie abgeschlossen, so heißt es. Darunter sei ein chinesisches Unternehmen.

ZTE verliert wichtigsten Auftrag in Deutschland

Auslöser für das Treffen könnte der folgende Grund sein: Dem Bericht des „Handelsblatt“ zufolge verliert ZTE mit Ende des Jahres 2018 seinen Telefónica-Großauftrag in Deutschland. Dieser sieht die Wartung sowie den Betrieb des O2-Netzes vor. Ab kommendem Jahr wird dies ein Konkurrent übernehmen, berichtet die Zeitung. Dieser Auftrag war bis dato eine grundlegende Tätigkeit ZTEs im Ausland.

Nun befürchtet man, dass das Ende des Auftrags bei Telefónica weitreichende Folgen für das Unternehmen hat. „Wenn ZTE seinen wichtigsten Großauftrag verliert, könnte das das Ende für das Geschäft in Deutschland bedeuten“, sagte Bernstein-Analyst Dhananjay Mirchandani.

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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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