DNS-Blocking: Telekom muss Filesharing-Webseite sperren

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goldesel.to
Filesharing im Internet ist im Zeitalter von Musik- und Videostreaming zwar kein ganz so großes Problem mehr wie früher, doch es sorgt nach wie vor für großen Schaden. Der deutschen Musikindustrie ist nun in erster Instanz gelungen, die Deutsche Telekom zu einer DNS-Blockade zu zwingen.

Das heißt: Die Telekom wurde vom LG München verpflichtet, den Zugang zu der Webseite goldesel.to zu sperren. Nach Ansicht der klagenden Tonträgerhersteller arbeitet diese Webseite nachweislich urheberrechtsverletzend. Das Urteil steht in einer Reihe mit der aktuellen Rechtsprechung des OLG München, nach der Vodafone den Zugang zu der illegalen Webseite kinox.to sperren muss.

Von Seiten des Bundesverbands Musikindustrie verfügen Seiten wie goldesel.to in der Regel über kein Impressum und keine zustellungsfähige Adresse. Den Betreibern gehe es darum, rechtsverletzende Inhalte anzubieten, um damit einen hohen Internet-Traffic und Werbeerlöse durch das Schalten von Werbebannern zu generieren.

Telekom prüft Berufung

Bei der Telekom will man nun die Urteilsbegründung prüfen und gegebenenfalls gegen das noch nicht rechtskräftige Urteil vorgehen. Dann würde das Verfahren vor dem OLG München fortgesetzt. Zu einer tatsächlichen Sperre der Webseite kommt es für Telekom-Kunden nach Erkenntnissen von inside handy derzeit aber noch nicht.

Ohnehin ist das so genannte DNS-Blocking aber vergleichsweise wirkungslos. Denn mit nur wenig technischem Verständnis lässt sich eine DNS-Sperre von jedem Nutzer umgehen. Es muss nur ein alternativer DNS-Server in den Browser-Einstellungen hinterlegt sein.

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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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