Telekom holt für StreamOn weiteres großes Video-Streaming-Portal an Bord

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Frau wartet auf ihren Flug und schaut Netflix auf ihrem Smartphone
Bildquelle: Netflix
Zwar hängt die Möglichkeit einer Abschaffung wie ein Damoklesschwert über dem Telekom-Streaming-Dienst StreamOn. Dennoch macht die Telekom zunächst einmal unbeirrt weiter. Statt sich den rechtlichen Auflagen zu beugen, holt sie einen neuen großen Partner an Bord.

In den vergangenen Monaten war es eher ruhig geworden um den Zero-Rating-Dienst StreamOn – zumindest, was die monatlich neu verkündeten Partnerdienste angeht. Zwar gab es jeden Monat neue Dienste aus den Rubriken Audio, Video und Gaming, doch diese als relevant für den Massenmarkt zu bezeichnen, wäre euphemistisch gewesen. Anders im Dezember: Mit Maxdome hat sich die Telekom einen großen Video-Partner an Bord geholt.

Maxdome bietet nach eigenen Angaben mehr als 50.000 Filme, Serien und Kindersendungen und ist eine der wenigen Online-Videotheken mit deutschem Ursprung. Hinter Maxdome steht die Pro7Sat1-Gruppe, was sich auch auf die Inhalte auswirkt. Ein weiterer neuer StreamOn-Videopartner ist BR24. Die BR24-App informiert über alles, was in und für Bayern wichtig ist. Sie stammt vom Bayerischen Rundfunk.

Auch neue Audio-Dienste und Spiele dabei

Die neuen Audio-Dienste sind mit barba radio und Feierfreund wiederum aus der Rubrik Nische, wenngleich hinter barba radio Barbara Schöneberger steht. Ebenfalls als neu sein sollen Radio Fritz und SR3, beide waren jedoch schon zuvor Partner des Streaming-Dienstes.

Im Gaming-Bereich, der nur in den Young-Tarifen kostenlos enthalten ist, gibt es ebenfalls neue Spiele. Auch wer diese Spiele nutzt und Stream On Gaming nutzt, muss kein Datenvolumen mehr bezahlen. Dabei handelt es sich um Delicious – Emily’s Miracle of Life, Delicious – Moms vs Dads, Lords Mobile, The Sims Freeplay, The Sims Mobile.

Wie es mit StreamOn weitergeht, ist offen. Die Telekom will den Dienst für ihre derzeit 1,7 Millionen Nutzer weiter anbieten, müsste dafür aber Änderungen vornehmen. Diese Änderungen würden sich jedoch nicht rechnen, argumentiert die Telekom. Die Bundesnetzagentur hat der Telekom wegen eines Verstoßes gegen ein Gerichtsurteil bereits ein Zwangsgeld angedroht.

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