Scrooser (2019): An diesem E-Scooter hätte Batman große Freude - fast

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Scrooser. Diesen Namen sollten sich all diejenigen merken, die im Straßenverkehr auffallen möchten. Denn wer den Scrooser fährt, der besitzt einen E-Scooter der ganz besonderen Art. Wuchtig sagen die einen. Ein Scooter, den vielleicht auch Batman fahren würde, sagen die anderen.

Auffällig ist beim Scrooser-Scooter vor allem eines: die extrem breiten Reifen. Sie lassen das Gefährt auf ebenem Boden sogar von selbst stehen. Ansonsten ist aber auch ein Ständer montiert. Gefertigt in Deutschland gab es das erste Modell bereits im Jahr 2018. Doch jetzt ist die neue, noch moderner aussehende Variante des Jahrgangs 2019 zu haben. Kostenpunkt: Schlappe 3.690 Euro über den Webshop des Herstellers. Da fallen die 150 Euro Versandkosten kaum noch ins Gewicht. Wer sich den Scrooser leisten will, der kann es wohl auch.

Scrooser – Chopper-Feeling mit Tretroller-Flair

Doch was leistet der wahlweise in Weiß oder Schwarz gehaltene E-Scooter der anderen Art? Laut Hersteller garantiert er vor allem ein besonderes Fahrerlebnis. Und das ist durchaus nachvollziehbar. Denn wer mag, kann sich wie ein Harley-Davidson-Fahrer auch auf den Roller setzen. Das wirkt dann zwar ein bisschen protzig, aber Batman wäre es auch egal.

Der 60 Kilogramm schwere Scrooser (2019) ist für den öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland (und der ganzen EU) zugelassen und verfügt über ein maximales Drehmoment von 43 Nm. Es stehen vier verschiedene Fahrmodi zur Verfügung. Sport für zügiges Fahren. Der Komfort-Modus bietet die Möglichkeit besonders locker zu fahren. Und im Eco-Mode fährt der Scooter länger – bis zu 45 Kilometer weit. Der Hand-Modus ist insbesondere für Anfänger geeignet. Denn dann ist ein Start nur über den Handgriff möglich. Die Batterie (36 V / 20 Ah) braucht bis zu vier Stunden, um einmal komplett geladen zu werden.

ScrooserQuelle: Scrooser

Übrigens wird der Scrooser nicht als Tretroller eingestuft, sondern als Mofa. Und deswegen gehört er auch nicht zwingend auf Radwege, sondern auch die Straße. Also dorthin, wo auch ein Batmobil fahren würde. Nur die Verfolgung von Bösewichten dürfte sich etwas kompliziert gestalten. Denn die maximal mögliche Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h. Daran hätte der Fledermausmann vermutlich keine Freude. An Bremsen steht vorne eine hydraulische Scheibenbremse zur Verfügung. Hinten ist eine seilzugbetätigte Scheibenbremse verbaut.

Achtung: Führerschein notwendig!

Wer mag, kann die Höchstgeschwindigkeit auch auf 20 km/h begrenzen. Dann entfällt in Deutschland die Helmpflicht. Jedem Fahrer ist es aber trotzdem zu raten, nicht auf das Tragen eines Kopfschutzes zu verzichten. Fahren dürfen den Scrooser alle, die einen Mofa-Führerschein (Fahrerlaubnis M) haben. Im klassischen PKW-Führerschein ist die Fahrerlaubnis für ein Mofa bereits enthalten. Der Fahrer darf übrigens maximal 110 Kilogramm schwer sein.

PS: Wer ein bisschen Geld sparen möchte kann sich den Scrooser übrigens bei Amazon aktuell für 3.190 Euro sichern – ohne zusätzliche Versandkosten.

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  • Scrooser: Scrooser
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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