Samsung: Betriebsgewinn bricht drastisch ein

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Messestand Samsung
Bildquelle: Samsung
Das erste Quartal ist abgeschlossen und Samsung muss einen deutlichen Einbruch seines Betriebsgewinns verkraften. Auch der Umsatz entwickelte sich rückläufig. Und dafür gibt es Gründe.

Nun ist offiziell, was bereits Ende März angedeutet worden war: Samsung hat im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Gewinneinbruch verkraften müssen. Fast noch schlimmer ist aber der Ausblick auf die Zukunft. Denn viel besser dürfte es erst einmal nicht werden.

Samsung: Betriebsgewinn geht um mehr als 60 Prozent zurück

Schon vor rund einer Woche hatte Samsung gewarnt, dass eine schwache Nachfrage im Segment der Displays und Speicherchips das Geschäftsergebnis belasten werde. Dass der Betriebsgewinn laut einer ersten Schätzung nun aber gleich um rund 60 Prozent auf 6,2 Billionen Won (4,9 Milliarden Euro) einbrach, ist dann doch ein Stück weit überraschend. Auch der Umsatz ging um rund 14 Prozent auf 52 Billionen Won zurück, so Samsungs Schätzung.

Für Probleme sorgt bei dem südkoreanischen Elektronikkonzern unter anderem die schwächelnde Nachfrage nach Smartphones. Weil Kunden ihre Handys im Vergleich zu früher nicht mehr so oft neu kaufen, sinken auch die Umsatz- und Gewinnzahlen der Hersteller.

Konkurrenz aus Asien belastet das Geschäft

Zudem sorgen günstige Hersteller aus Asien für eine zurückgehende Nachfrage. Denn Unternehmen wie OnePlus oder Xiaomi bauen ebenfalls attraktive Smartphones, die oftmals deutlich preiswerter sind als bei Samsung, Apple, Sony und Co. Auch Huawei hat lange vergleichsweise günstige Smartphones gebaut, inzwischen aber in vielerlei Hinsicht zu Samsung aufgeschlossen. Auch beim Preis. Das Huawei P30 Pro mit 256 GB Speicherplatz kostet aktuell regulär 1.099 Euro.

Übrigens: Auch bei Displays gerät Samsung zunehmend durch Konkurrenz unter Druck. Vor allem chinesische Hersteller sorgen hier für (Preis-)Wettbewerb.

Unterdessen hat Samsung die Hoffnung, dass zwei Trends das Mobifunkgeschäft ankurbeln könnten. Einerseits die Verfügbarkeit von Handys mit biegsamen Displays (Samsung Galaxy Fold) – wobei auch hier gilt: (zu) teuer – und der Start von 5G. Am südkoreanischen Heimatmarkt ist 5G bereits kommerziell gestartet und Samsung bietet in diesem Zusammenhang mit dem Galaxy S10 5G auch das erste 5G-Handy schon an. Bei Konkurrent Apple könnte sich das erste 5G-iPhone unterdessen verspäten und erst 2021 auf den Markt kommen.

Quellen:

Bildquellen:

  • Samsung-Stand MWC 2019: Samsung
Ein Smartphone mit geöffnetem Instragram-Account wird von einer Hand gehalten

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Im vergangenen Jahr fand sich das soziale Netzwerk Facebook unzählige Male in den Negativ-Schlagzeilen wieder. Nahezu monatlich musste sich die US-amerikanische Plattform mit unzähligen Datenskandalen herumschlagen und ein Ende ist immer noch nicht in Sicht. Dieses Mal scheinen es zig Millionen Nutzer das Tochterunternehmens Instagram gewesen zu sein, deren persönliche Daten ungeschützt im Internet veröffentlicht wurden.
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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