Samsung Galaxy S10: Unter-Display-Kamera könnte für unendliches Display sorgen

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Konzept des Samsung Galaxy S10 mit Ultraschall-Fingerabdruck-Sensor
Galaxy S10 womöglich mit Ultraschall-Fingerabdruck-SensorBildquelle: PhoneArena
Bald ist es wieder soweit: Samsung wird ein neues Spitzenmodell seiner legendären S-Klasse vorstellen. Das Display könnte im nächsten Jahr wirklich endlos sein, denn alle Sensoren könnten darunter liegen.

Jedes zweite Jahr holt Samsung zum großen Aufschlag aus, wenn es um die Galaxy-S-Modelle geht. Mit dem Galaxy S8 und dessen Infinity Display hat der Smartphone-Marktführer den Trend zum langen 18:9-Display mitbegründet. Das Galaxy S9 war im Gegensatz zur Innovationskraft des S8 eher ein lauwarmer Aufguss – und verkaufte sich entsprechend schleppend. Mit dem Galaxy S10 dürfte Samsung folglich wieder Großes vorhaben. Und groß wird vor allem das Display des Flaggschiffs sein, soll es doch nicht durch lästige Dinge wie einen Steg unterbrochen sein.

Statt auf die Notch zu setzen, könnte Samsung die Front-Kameras – womöglich gleich zwei an der Zahl – unter der Display-Oberfläche verschwinden lassen. Das zumindest orakelt das Portal PhoneArena, das gleich einen ganzen Schwung neuer Konzept-Renderings anfertigte. Diese zeigen ein völlig randloses Smartphone ohne Notch und doppelten Boden. Doch wie kann das funktionieren?

Samsung Galaxy S10: Die neue Unendlichkeit

Samsung hat auf seiner Entwickler-Konferenz jüngst neue Display-Typen angekündigt. Drei davon haben eine Notch, doch ein vierter Typ, der „New Infinity“ genannt wird, kommt ohne Display-Steg aus. Dieser Display-Typus könnte das neue Galaxy S10 zieren, sofern er rechtzeitig fertig wird.

Aktuelle Gerüchte deuten darauf hin, dass das Samsung Galaxy S10 viele Unter-Display-Sensoren haben wird, einschließlich eines Fingerabdruck-Lesers, einer oder mehrerer Kameras, eines Hörers und möglicherweise eines Iris-Scanners. Doch all das wirft eigentlich mehr Fragen auf, als es beantwortet. So könnte man befürchten, dass sich diese Unter-Display-Kameras im Galaxy S10 tatsächlich als Ausschnitte in der Anzeige manifestieren werden. Ein Loch oder gar zwei im Display zu haben – obwohl es im Hinblick auf die Anzeigefläche wohl eine bessere Lösung wäre, als ein Display-Steg – dürfte viele Samsung-Fans abschrecken.

Ausgerechnet das OnePlus 6T zeigt, dass es keine Löcher im Display geben muss. Die Frontkamera könnte perfekt unter dem Display versteckt werden. Denn der Fingerabdruck-Sensor im OnePlus 6T ist ein optischer Sensor, der praktischerweise unter einem von Samsung gefertigten OLED-Display verbaut wird. Die Display-Technologie, die keine Hintergrundbeleuchtung benötigt, kann transparent sein und trotzdem Bildschirminhalt ausgeben. Dies würde Samsung erlauben, nicht nur die Frontkameras im Display zu verbergen, sondern auch noch einen Iris-Scanner oder eben einen Fingerabdruck-Sensor.

Ultraschall für ultraschnelle Erkennung

Doch ein Display-Guckloch für einen optischen Fingerabdruck-Sensor könnte ohnehin unnötig sein. Denn wie PhoneArena weiter schreibt, hat sich Samsung doch die Ultraschall-Technologie von Qualcomm ins Boot geholt. Diese soll nicht nur sicherer, sondern auch schneller sein, als optische Verfahren.

Die Ultraschall-Technologie nutzt Schallwellen, um den Fingerabdruck zu erfassen. Das Modul sendet durch das Display eine Druckwelle auf den Finger, die Rillen des Fingerabdrucks reflektieren diese. Der Sensor generiert nun ein 3D-Modell des Fingerabdrucks und gleicht es mit dem gespeicherten Modell ab. Der Ultraschall-Sensor funktioniert nicht nur durch Glas, sondern auch durch Metall. Und sogar mit nassen Fingern, denn dünnes Material und Flüssigkeiten können durchdrungen werden.

Samsung Galaxy S10: Alle Gerüchte, Daten, Fakten

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