Samsung Galaxy Fold: Zu schön, um wahr zu sein

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Samsung Galaxy Fold
Bildquelle: Letsgodigital
Nach jahrelanger Wartezeit ist es in wenigen Wochen soweit. Die ersten faltbaren Smartphones werden auf und am Rande des Mobile World Congress 2019 vorgestellt. Zu den am meisten erwarteten Geräten und möglichen MWC-Highlights gehört dabei vor allem das Samsung Galaxy Fold, das bereits 2018 offiziell angekündigt wurde. Nun zeigen hochauflösende Render-Bilder, wie das Smartphone aussehen könnte.

Die Marketing-Strategien von Herstellern sind manchmal unergründlich. Nachdem Samsung Vietnam vergangene Woche ein Teaser-Video auf YouTube veröffentlicht hat, wurde dieses kurz darauf wieder entfernt. Der Grund dafür könnte ein erster größerer Leak des faltbaren Samsung Galaxy Fold gewesen sein, das sich inmitten von zahlreichen futuristischen Technologien zeigte. Kurz darauf wurde das Video allerdings wieder hochgeladen – dieses Mal auf dem offiziellen englischsprachigen YouTube-Account von Samsung.

Unterm Strich blieb unklar, ob es sich bei dem gezeigten Gerät um eine Zukunftsvision oder das tatsächliche Galaxy Fold handelt. Das hat Letsgodigital allerdings nicht davon abgehalten Render-Bilder zum im Video gezeigten Gerät zu erstellen – und diese sehen sehr beeindruckend aus. Sollten die Bilder zutreffen, wird das Gerät auf drei der insgesamt vier Seiten nahezu komplett randlos sein. Weder ein Steg, noch eine Ohrmuschel oder ein Fingerabdrucksensor stören das Display-Gehäuse-Verhältnis des Smartphones; und genau das sorgt für Zweifel. Auf dem ersten Ankündigungs-Event sah das faltbare Handy nämlich noch ganz anders aus. Hier konnten sowohl im geöffneten als auch im zugeklappten Zustand breite Ränder beobachtet werden. Die dazugehörigen Bildschirmdiagonalen betrugen laut Samsung weiterhin nur 4,58- und 7,3-Zoll. Die aktuellen Render-Bilder deuten hingegen auf deutlich größere Displays hin.

Galaxy Fold oder nicht Galaxy Fold, das ist hier die Frage

Abseits der falschen Display-Angaben wäre die Optik des gezeigten Geräts zumindest theoretisch umsetzbar. Die Hersteller verstecken heutzutage den Fingerabdrucksensor unter dem Display und die Ohrmuschel am Rand zwischen Rahmen und Display. Lediglich die Frontkamera bereitet Herstellern nach wie vor Kopfzerbrechen – zumindest bei normalen Smartphones. Beim Samsung Galaxy Fold kann die Hauptkamera hingegen mit der Frontkamera zusammengelegt werden. Im aufgeklappten Zustand befindet sich das Einzel-Display nämlich neben dem Objektiv. Der Nutzer kann dieses somit als Spiegel verwenden – genauso wie das normale Display bei aktuellen Geräten mit Frontkamera.

Dennoch ist es aufgrund des Aufbaus des Leak-Videos sowie der früheren Angaben von Samsung eher unwahrscheinlich, dass es sich dabei um das kommende Samsung Galaxy Fold handelt. Eine Antwort liefert wohl das Samsung-Event am 20. Februar, auf dem Samsung das Smartphone offiziell vorstellen wird.

Bildquellen:

  • Samsung Galaxy Fold: Letsgodigital
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Artem liebt Technik und deshalb studiert er sie auch in Form seines Technikjournalismus-Studiums an der H-BRS. Wenn er nicht gerade asketisch die News-Maschine gibt, zeigt er seine Talente gerne ohne große Worte und lässt eher Taten in Form von hohen Paintball-Abschussraten für sich sprechen. Warum er bei seinem staubtrockenen Humor eine wasserdichte Galaxy Gear S3 Frontier trägt erschließt sich dem Beobachter nicht, jedoch ist das nicht das einzige Geheimnis, das Artem umgibt.

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