Samsung scheint an einer unter dem Display platzieren Frontkamera zu tüfteln

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Samsung Galaxy Note 9 mit Stift liegen auf dem Tisch
Bildquelle: inside handy
In der Gerüchteküche wurde die von Apple bekannt gemachte Gesichtserkennung seinerzeit als Übergangslösung angesehen. Die Technologie, die Apple laut jenen Gerüchten ursprünglich in das iPhone X integrieren wollte, ist der unter dem Display platzierte Fingerabdrucksensor. Nun, rund ein Jahr später, kann ebendieser bereits in einigen Smartphones vorgefunden werden. Samsung scheint jedoch bereits den nächsten Schritt zu planen.

Wie Hersteller-Umfragen belegen konnten, wünschen sich Nutzer ein möglichst großes Display in einem möglichst kleinen Gehäuse. 2017 startete darum der nun allgegenwärtige Randlos-Trend. Damit das Display-Gehäuse-Verhältnis möglichst gut ist, wurde zunächst das 16:9-Bildschirm-Format auf 18:9 geändert und später noch stärker erweitert. Zeitgleich verlagerten viele Hersteller den Fingerabdrucksensor auf die Rückseite und verzichteten auf Sensor-Tasten. Dadurch schafften sie eine noch größere verfügbare Fläche. In einem weiteren Schritt verfrachtete Vivo den Fingerabdrucksensor unter das Display; ein Problem blieb jedoch bis heute bestehen: die Platzierung der Frontkamera. Bisherige Lösungsversuche umfassten dabei meist einen Steg oder einen herausfahrbaren Sensor wie es etwa Vivo oder Oppo gezeigt haben. Der südkoreanische Hersteller Samsung scheint jedoch an einer anderen Lösung zu tüfteln.

Frontkamera im Display

Wie ein Redakteur der Technikseite AllAboutSamsung über Twitter bekannt gab, soll Samsung an einer unter dem Display platzierten Frontkamera arbeiten. Damit und mit anderen bereits vorhandenen Technologien wie einem unter dem Bildschirm verbauten Fingerabdrucksensor könnten Smartphones künftig ein Display-Gehäuse-Verhältnis von ansatzweise 100 Prozent erreichen. Folglich könnten noch handlichere Geräte mit einem über 6 Zoll großen Bildschirm auf dem Markt erscheinen – noch müssen sich potenzielle Käufer allerdings gedulden. Laut dem Twitter-Post wird die Technologie nämlich frühstens 2020 verfügbar sein. Eine frühere Alternative könnten indes die faltbaren Smartphones darstellen.

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