Renault EZ-POD: Das elektrifizierte Mikromobil

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Renault EZ-POD
Bildquelle: Renault
Renault hat ein neues Fahrzeug vorgestellt, das speziell für den Transport von Waren und Personen im Stadtverkehr entwickelt wurde. Der Renault EZ-POD ist ein sogenanntes Mikromobil, der automatisiert unterwegs sein kann. Dabei nutzt der Wagen eine Grundfläche von gerade einmal drei Quadratmetern ein.

Renault möchte mit dem Gefährt zeigen,wie ein Minitransporter für den Betrieb in der Stadt oer auf geschlossenen Arealen wie Einkaufszentren, Firmengeländen oder großen Hotelanlagen aussehen könnte. Das Besondere: Zum Transport größerer Gruppen lassen sich die langsam fahrenden Pods auch zu Konvois zusammenschließen.

Renault EZ-POD – Erinnerungen an den Twizy

Beim EZ-POD nutzt Renault die eigenen Erfahrungen mit dem Modell Twizy. Während der Renault Twizy aber für nur eine Person entwickelt wurde, ist im Renault EZ-POD für zwei Personen Platz. Sie sitzen sich diagonal gegenüber. Eine weit offene Seite erlaubt komfortables Ein- und Aussteigen.

Dank der geringen Fahrgeschwindigkeit benötigt der EZ-POD vergleichsweise wenige Sensoren. Eine Kamera und ein Lidar-Detektor scannen den Bereich vor dem Fahrzeug. Hinzu kommen Lang- und Kurzdistanz-Radarsensoren vorne und hinten. Ein GPS-Empfänger zum Ermitteln der Fahrzeugposition in Echtzeit und zwei Antennen auf dem Dach zur Vernetzung komplettieren die Liste der technischen Systeme für den voll automatisierten Betrieb.

Vorstellbar ist für Renault auch, den EZ-POD in Zonen mit starkem Fußgängeraufkommen einzusetzen. Zum Beispiel in Flughäfen oder auf großen Parkplätzen.

Quellen:

  • Renault

Bildquellen:

  • Renault EZ-POD: Renault
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside handy vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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