O2 spart bei der SIM-Karte

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Half-SIM-Träger von O2
Bildquelle: Telefónica
Alle Firmen versuchen zu sparen, wo es geht. Das trifft jetzt auch auf O2 und die SIM-Karten zu. Doch bei dieser Sparmaßnahme freut sich vor allem die Umwelt. Denn es wird eine Menge Plastik eingespart.

Bereits vor einigen Wochen hat die Telekom bekanntgegeben, das sogenannte Half-SIM-Trägerformat einzuführen. Nun zieht O2 nach. Als erstes gibt es die neuen SIM-Karten in O2 Shops und O2 Partnershops. Die Ausgabe an Vertrags-Neukunden hat bereits begonnen.

Der neue SIM-Karten-Träger ist im Vergleich zum bisherigen Scheckkartenformat nur noch halb so groß und halb so schwer. Mehr als 30 Tonnen Plastik könne O2 alleine auf diesem Weg pro Jahr einsparen, heißt es von Telefónica Deutschland. Die Einführung der Half-SIM sei ein wichtiger Schritt für den Netzbetreiber, um einen noch stärkeren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

Alle SIM-Karten werden bis 2021 umgestellt

Die Half-SIM stelle eine nachhaltige Lösung dar, ohne dass Kunden auf Funktionalitäten verzichten müssen. Denn für die Nutzer ändert sich nichts: Sie erhalten lediglich ein kleineres SIM-Trägerformat, in dem sich die eigentliche Micro- und Nano-SIM für die Nutzung im Endgerät befindet. Der neue SIM-Karten-Träger soll schrittweise bis 2021 auch in den anderen Verkaufskanälen sowie bei den weiteren Eigen- und Partnermarken von Telefónica Deutschland zum Einsatz kommen. Da die SIM weniger wiegt, wirke sich das auf den CO2-Verbrauch beim Transport aus. Bestandskunden betrifft diese Änderung erst, wenn sie wegen Defekt oder Verlust eine neue SIM-Karte benötigen.

eSIM kommt komplett ohne Plastik aus

Das nächste Einsparpotential sieht Telefónica in der gerade erst aufkommenden eSIM. Hier wird schließlich gar kein Plastikträger mehr benötigt, die SIM befindet sich bereits fest eingebaut im Endgerät und wird nur noch umprogrammiert.

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