Datenskandale bei Facebook und Instagram: Millionen Nutzer betroffen

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Facebook Zentrale
Bildquelle: Facebook
Man ist geneigt dazu zu sagen, dass Cambridge Analytica eine ganze Serie an Datenpannen bei Facebook losgetreten hat. Seitdem schlingert das soziale Netzwerk durch die Monate, begleitet von immer mehr Skandalen. Auch aktuell muss sich Facebook mit einer neuen Panne auseinandersetzten – ebenso wie die zugehörige Plattform Instagram.

Facebook hat seine Nutzer erneut hintergangen und deren Daten während der vergangenen drei Jahre hochgeladen. Dies geschah jedoch ohne deren Erlaubnis – unbeabsichtigt oder nicht, sei dahin gestellt. Betroffen sind laut Facebook erneut 1,5 Millionen Nutzer, die man entsprechend über die Lage informierte.

Das Netzwerk fand heraus, dass sich der Fehler durch eine Änderung am Anmeldeverfahren einschlich. Konkret lud Facebook Kontaktdaten eines Nutzers hoch, sobald ein neues Mitglied die E-Mail-Adresse durch die Passworteingabe bestätigte. Das Netzwerk besaß dann selbst die Möglichkeit, die Mail-Adresse zu verifizieren. Wie Facebook hingegen beteuert, konnte man zu keiner Zeit auf die Inhalte in den E-Mails zugreifen. Die hochgeladenen Daten seien nicht geteilt, sondern bereits gelöscht worden. Mittlerweile sei die Panne wieder behoben, heißt es weiter.

Instagram-Datenleck: Panne größer, als erwartet

Die Plattform Instagram ist mittlerweile ebenfalls in die Hände von Facebook übergangen. Wenig verwunderlich ist, dass man das Netzwerk mit einem Datenleck ebenfalls in Mitleidenschaft zog. Der Fall bezieht sich auf eine Panne, die bereits Mitte März bekannt wurde. Zu diesem Zeitpunkt musste Facebook einräumen, dass Mitarbeiter auf Passwörter von Nutzern zugreifen könnten. Der Grund: Man speicherte sie unverschlüsselt auf internen Servern.

Davon betroffen waren nicht nur Facebook Lite, sondern auch Facebook und Instagram. Der neue Skandal besteht darin, dass der Konzern vor einem Monat mitteilte, es seien lediglich zehntausende Passwörter von Instagram-Nutzern einsehbar gewesen. Nun teilt man jedoch mit, dass es hundert Millionen Daten sind, die unverschlüsselt auf den Servern lagen. Auch in diesem Fall betont man, dass die Passwörter nicht missbraucht wurden. Außenstehende hätten zudem zu keinem Zeitpunkt Zugriff gehabt.

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