Netflix in Deutschland ab sofort teurer

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Netflix Symbolbild
Bildquelle: Hayo Lücke / inside hany
Böse Überraschung für Netflix-Kunden in Deutschland. Der Streamingdienst hebt seine Preise um bis zu 14 Prozent an. Der Leistungsumfang bleibt aber gleich. Die Begründung für den Anstieg der Preise klingt plausibel.

Der Streamingdienst Netflix hebt die Preise an. Für zwei seiner drei Abo-Modelle verlangt der amerikanische Dienst ab sofort mehr Geld. Nur das günstigste Paket mit den wenigstens Inklusivleistungen bleibt unangetastet. An den grundsätzlichen Bestandteilen der drei zur Verfügung stehenden Pakete ändert sich nichts.

Netflix jetzt bis zu 14 Prozent teurer

Das Basispaket, das die Nutzung von Netflix-Inhalten in SD-Qualität und auf nur einem Gerät erlaubt, kostet weiterhin 7,99 Euro pro Monat. Wer sich für das Standard-Paket entscheidet, muss fortan 11,99 Euro statt 10,99 Euro bezahlen (ein Plus von 9,1 Prozent) und kann Inhalte nicht nur in HD-Qualität, sondern auch auf zwei Geräten gleichzeitig sehen. Das Premiumpaket wird gleich um 2 Euro pro Monat beziehungsweise 14,3 Prozent teurer. Statt 13,99 Euro sind nun 15,99 Euro zu zahlen. Viele Inhalte stehen dann auch in Ultra-HD-Qualität zur Verfügung und es ist eine Nutzung auf bis zu vier Geräten möglich.

In den USA hatte Netflix seine Preise zuletzt Anfang des Jahres angehoben. Damals war unter anderem Deutschland von einer Preiserhöhung ausgenommen worden. Gleichwohl hatte Netflix hierzulande Nutzertests gestartet, um zu prüfen, welchen Preis Nutzer bereit sind, für die einzelnen Pakete zu zahlen. Viele Nutzer konnten sich in diesem Zusammenhang zum Beispiel nur dann für das Premium-Paket entscheiden, wenn sie bereit waren, 17,99 Euro pro Monat zu zahlen. In diesem Zusammenhang wurde schon Mitte 2018 auch getestet, ob es sich lohnen könnte, vier statt nur drei Pakete zu vermarkten. Ein Ultra-Paket von Netflix sollte seinerzeit 19,99 Euro monatlich kosten.

Für Neukunden in Deutschland – davon gibt es hierzulande mehr als 5 Millionen – gelten die neuen Konditionen ab sofort. Bestandskunden müssen ab ihrer nächsten (monatlichen) Verlängerung die neuen Preise zahlen. Begründet wird die Preiserhöhung von Netflix übrigens mit der hohen Anzahl an Eigenproduktionen, die Netflix viel Geld kosten.

Bildquellen:

  • Netflix App: Hayo Lücke / inside hany
Ein Paar liegt auf dem Bett und schaut eine Serie auf dem Fernseher

Netflix testet neue Zufall-Option und mehr

Beim Streaming-Dienst Netflix wird es in Zukunft einige kleine, aber interessante Änderungen geben. So hat das bekannt gegeben, man werde neue Funktionen wie eine Top-10-Liste probeweise einführen und offener mit seinen Daten umgehen. Auch ein „Shuffle“-Feature ist nun aufgetaucht.
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er seinen Werdegang im Technik-Journalismus. Heute ist Hayo Chefredakteur bei inside handy. Getreu dem Sprichwort "der frühe Vogel fängt den Wurm" kann er bereits um 6 Uhr dabei erwischt werden, wie er mit einer Tippfrequenz von gefühlt 3 GHz einen Artikel zum kommenden 5G-Netz produziert – als Aufwärmübung im ICE-Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und dem Sitz von inside handy in Brühl bei Köln. Und seitdem es einfache Vorlagen für gute HTML-Tabellen gibt, kann den glühenden Fan von Preußen Münster nichts mehr aufhalten.

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