Makerphone: Das Handy, das man selbst zusammenbaut

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Makerphone während des Zusammenbau
Bildquelle: Makerphone
Dass man Smartphones auseinander bauen kann, ist heutzutage eine Seltenheit. Und dass Smartphone-Nutzer wissen, wie es im Inneren eines Handys aussieht, darf stark bezweifelt werden. Das Projekt Makerphone kommt aus Kroatien, nahm sich beide Tatsachen zu Herzen und bietet ein Smartphone an, das komplett selbst zusammengebaut werden muss.

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter finden sich so manche Kuriositäten. Derzeit ist dort auch ein Smartphone, das Nutzer gänzlich selbst zusammenbauen können. Das Projekt Makerphone kommt von dem kroatischen Entwickler Albert Gajšak. Zu ergattern gibt es eine Reihe von Einzelteilen, wie beispielsweise ein Gehäuse, eine Platine oder Displays, sodass Käufer sich ihren smarten Begleiter selber zusammenstellen können. Dabei gehören Verfahren wie das Löten zum Bauprozess dazu. Ziel des Projekts ist, primär Kindern den Einstieg in die Technikwelt zu erleichtern und die dahinter stehenden Arbeitsschritte zu verdeutlichen.

Selbst zusammengebaut, eigens programmiert

Laut Makerphone dauert der Zusammenbau des Handys knapp sieben Stunden. Diejenigen, die die nötigen Werkzeuge nicht in ihrem Besitz haben, können sich diese gegen einen Aufpreis mitliefern lassen. Sobald das extravagante Handy fertig gebaut ist, haben Kunden ein funktionstüchtiges GSM-Gerät zur Hand.

Doch damit ist das Projekt noch nicht zu Ende: Projekt Makerphone will auch das Programmieren von Smartphone-Inhalten näher bringen. Anfänger können die Programmiersprache Scratch nutzen, für Fortgeschrittene empfiehlt Makerphone C/C++. Sowohl die Hard- als auch Software ist Open Source.

Projekt steht noch am Anfang

Bislang können Interessenten das Makerphone lediglich vorbestellen. Es kostet 94 US-Dollar. Wer 100 US-Dollar auf den Tisch legt, bekommt das Handy auch schon fertig zusammengesetzt geliefert. Als Auslieferungstermin wird März 2019 angegeben.

Der hinter Makerphone stehende Entwickler Albert Gajšak hat ein ähnliche Idee bereits über Kickstarter realisiert. Dort konnte Makerbuino erworben werden. Eine Spielkonsole, die ebenfalls komplett selbst zusammengebaut ist.

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  • Makerphone: Makerphone
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Simone Warnke
Simone liebt Technik und kann sich heute immer noch für ein Smartphone mit mechanischer QWERTZ-Tastatur begeistern. Wenn sie nicht gerade mit David vor der Kamera steht, im Schnittraum sitzt oder Handys miteinander vergleicht, studiert die gebürtige Aachenerin in Bonn Komparatistik - und vergleicht Bücher. Neben ihrer Leidenschaft für Literatur ist Simone ein Bonvivant. Reicht man ihr leckeren Wein und ein paar Tapas, kann man ihr hin und wieder ein paar Sätze auf Spanisch entlocken. Sollte Simone jemand oder etwas auf die Palme bringen - was in etwa einmal pro Dekade passiert - bleibt sie nur kurz oben sitzen. Und lächelt dabei auch schon wieder.

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